IFZ-KONGRESS 2012 im Stift Ossiach

„REGION ist ZUKUNFT”
IFZ_Kongress_Banner.jpgOffene Denkräume für neues Wirtschaften

Als Denkwerkstatt ersten Ranges hat sich der Kongress des Instituts für Zukunftskompetenzen (IFZ) in den letzten Jahren etabliert. Heuer steht die Region als Wachstumsfeld für neue Wirtschafts- und Lebenskonzepte im Mittelpunkt des Kongresses. Unter dem Titel „Region ist Zukunft – Offene Denkräume für neues Wirtschaften“ haben die Teilnehmenden am 12. und 13. Juni im Stift Ossiach die Möglichkeit, vom Reden ins Handeln zu kommen. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten werden Impulse zu Themen wie demografischer Wandel, Nachhaltigkeit, Gemeinwohlökonomie, Neue Arbeit – neue Kultur, CSR und Kooperation geben. Mit dabei sind unter anderem Christian Felber, Frithjof Bergmann, Robert Rogner, Peter Fercher, Karin Leeb, Richard Obernosterer, Rita Trattnig, Linda Pelzmann und viele andere. Als Auftakt findet am 11. Juni abends ein prominent besetzter Zukunftsdialog statt.
Zivilgesellschaftliche Initiative
„Ziel ist es, engagierte Menschen zu vernetzten, intensiven Erfahrungsaustausch zu ermöglichen sowie umsetzbare Handlungsansätze für die Region zu entwickeln“, sagen die Initiatoren vom Institut für Zukunftskompetenzen. „Wir veranstalten diesen Kongress bereits zum dritten Mal in Folge als zivilgesellschaftliche Initiative. In ihrer Art als ‚offener Raum’ und mit der Vielzahl an Impulsgebern ist diese Konferenz einzigartig in Österreich.“ Das Konzept ist langfristig und nachhaltig angelegt. Regelmäßige Zukunftsdialoge in Kärnten und Wien werden über das Jahr dazu beitragen, dass die Teilnehmenden ihre Projekte konkretisieren und ihre Netzwerke erweitern können.

Kooperation statt Konkurrenz
Kreative Kooperationskompetenz ist laut Zukunftsforschung die Schlüsselkompetenz der Zukunft. Die angesprochenen Themen könnten angesichts der Ereignisse kaum aktueller sein: Globali¬sierung, Energie- und Ressourcenknappheit, Finanz- und Eurokrise, demographischer Wandel, Urbanisierung, Klimawandel, usw. sind brennende Herausforderungen von weltweiter Dimen¬sion, die aber durchaus regional bearbeitet und vorangetrieben werden können. Wird in diesem Bedrohungsszenario die Region zum einzig gangbaren Zukunftsweg? „Es braucht eine zukunfts¬fähige Wirtschaft, die eine neue Art des Denkens erfordert, nämlich Kooperation statt Konkur¬renz, Gemeinwohl statt Egoismus, Nachhaltigkeit statt kurzfristiger Gewinnoptimierung“, ist das IFZ-Team überzeugt. „Es gibt bereits erste Lösungsansätze: Gemeinwohl¬ökonomie, Neue Arbeit - neue Kultur, das Bad Blumauer Manifest oder CSR sind Beispiele dafür, die beim Kongress diskutiert werden.“

Neue Werte
Selbst der Redaktion des Harvard Business Managers war das Thema „ Neue Werte für das Management“ kürzlich eine ganze Ausgabe wert. Der Leitartikel trägt zum Beispiel den Titel „Anders wirtschaften“, die Schlagzeile eines weiteren Berichts lautet „Das wohltätige Unternehmen“.

Erweitertes Open-Space-Konzept
Das Design für diesen offenen Denkraum ist ein erweitertes Open Space Konzept. Open Space schafft einen Raum, in dem Menschen selbstorganisiert, selbstverantwortlich und gemeinschaft¬lich arbeiten. Das heißt, Kongressbesucher können auf dem „Marktplatz“ kurz ihr Thema präsentieren und eigene Workshops gestalten, in dem sie ihre Projekte mit anderen weiterdenken und -entwickeln. Jeder Teilnehmende entscheidet selbst, welchen Workshop er besuchen und woran er mitarbeiten möchte. Insgesamt werden drei Workshoprunden stattfinden, in denen Ideen und Visionen für morgen, Netzwerke und Partnerschaften entstehen.

Vom Reden ins Handeln kommen
Besonderen Wert legt das IFZ darauf, dass die Teilnehmenden vom Reden ins Handeln kommen. Deshalb wird der Nachmittag des zweiten Kongresstages zu einem „Labor der Zukunft“, in dem für die diskutierten Projekte konkrete nächste Schritte und Vereinbarungen getroffen werden.
Rund um diese Denkräume gibt es kurze Impulse, Präsentationen und praktische Beispiele von Vor- und Querdenkern.


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