„Es wird deutlich, wie entscheidend die Kooperation zwischen Wirtschaft, Forschung und Bildungseinrichtungen ist, um effektive Lösungen zu finden und einen direkten Kontakt der zukünftigen Fachkräfte zu den Unternehmen zu schaffen.“
24 Stunden Cybersecurity: Prävention durch Information
250 Teilnehmer:innen aus Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und dem Bildungsbereich nahmen in diesem Jahr am Cybersecurity Day teil, der kürzlich im Lakeside Science & Technology Park stattfand. Im Rahmen verschiedener Veranstaltungsformate bekamen sie praxisnahe Einblicke in aktuelle Themen der IT-Sicherheitslandschaft.
Der Cybersecurity Day ist Teil der Veranstaltung 24 Stunden Cybersecurity, die der Lakeside Park jährlich in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Kärnten | UBIT, dem Software Internet Cluster und der Universität Klagenfurt umsetzt. Hintergrund dieses Schwerpunkts ist die zunehmende Bedrohung durch Cyberkriminalität, die mit dem digitalen Wandel einhergeht und Unternehmen aller Größen ebenso betrifft wie die öffentliche Verwaltung oder Privatpersonen.
„Der Cybersecurity Day 2025 zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und praxisnahe Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Vor dem Hintergrund zunehmender Cyberangriffe auf Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bietet die Veranstaltung eine wertvolle Plattform, um gemeinsam Strategien zur Stärkung der IT-Sicherheit zu diskutieren und umzusetzen. Es wird deutlich, wie entscheidend die Kooperation zwischen Wirtschaft, Forschung und Bildungseinrichtungen ist, um effektive Lösungen zu finden und einen direkten Kontakt der zukünftigen Fachkräfte zu den Unternehmen zu schaffen. Die Veranstaltung bündelt geballte Fachkompetenz und macht deutlich, dass Cybersicherheit durch den Austausch von Know-how erfolgreich gestaltet werden kann“, so Bernhard Lamprecht, Geschäftsführer des Lakeside Parks.
„Wer Backups, Notfallpläne und raschen Zugang zu spezialisierter externer Expertise hat, ist schneller wieder produktiv und reduziert den Schaden maximal.“
Peter Schartner, Studienprogrammleiter IT und Lehrender an der Universität Klagenfurt ergänzt: „Es braucht laufend Aus- und Weiterbildung, um Security-Kompetenz nachhaltig auch in Unternehmen zu verankern. In den Unternehmen ist das Bewusstsein gestiegen, aber viele investieren erst dann ausreichend, wenn bereits etwas passiert ist. Hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht – aber ein professionelles Sicherheitssetup macht den Unterschied: Wer Backups, Notfallpläne und raschen Zugang zu spezialisierter externer Expertise hat, ist schneller wieder produktiv und reduziert den Schaden maximal.“
Cybersecurity Competition erfolgreich bestritten
Highlight des Programms war die Siegerehrung der nachts zuvor stattgefundenen Cybersecurity Competition „Splunk Boss of the SOC (BOTS)“. Dabei hatten Schüler:innen sowie Studierende die Gelegenheit, in Teams von bis zu vier Personen innerhalb von vier Stunden realistische Security Incidents zu lösen. Verschiedene Szenarien boten Einblicke in die Strategien von Hackergruppen. Das Team mit den meisten Punkten wurde als Sieger gekürt.
Im Rahmen des Cybersecurity Days 2025 wurde erneut deutlich, wie wichtig der Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft, Behörden und Bildungseinrichtungen für eine effektive Cyberabwehr ist und wie praxisnahe Ansätze dazu beitragen können, IT-Sicherheit ganzheitlich zu stärken. Dies unterstützt auch Martin Zandonella, Fachgruppen Obmann UBIT und Initiator der Cybersecurity Night, die ebenfalls im Rahmen der 24 Stunden Cybersecurity stattfand. Und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein: Mit dem 03. und 04. November 2026 steht der Termin für die nächsten 24 Stunden Cybersecurity bereits fest.
Die drei Siegerteams der Cybersecurity Competiton:
Platz 1: Sysmon Of A Down
Leon Fuchs, Levian Kolly, Mark Sperle, Johannes Wutte
HTL Villach
Platz 2: AnonDungeon
Joachim Lugger, Raphael Bleier, Matthias Trinkl, Philipos Mazaris
Universität Klagenfurt
Platz 3: Coathangers
Bence Balázs, Florian Hafner, Nicolas Wetscher
Universität Klagenfurt
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