„Wir sind unglaublich stolz, dass wir mit unseren Zementlieferungen beim Bau des Jahrhundertprojekts Koralmbahn dabei waren.“
Alpacem baute Koralmbahn mit
Alpacem war ab dem Jahr 2013, beginnend mit dem Hauptbaulos, am Bau der Koralmbahn maßgeblich beteiligt. „Wir sind stolz darauf, bei diesem Jahrhundertbauwerk dabei zu sein, und wir freuen uns darüber, dass unser Zement seit mehr als 130 Jahren das Rückgrat der wichtigsten Infrastrukturbauten in Kärnten ist“, sagt Peter Ramskogler, Vertriebsdirektor von Alpacem Austria. Es sei sehr erfreulich, dass Unternehmen bei bedeutenden Infrastrukturmaßnahmen des Landes auf heimische Materialien setzen, so Ramskogler, der das Projekt für Alpacem vom ersten Tag an begleitete.
Spezialzement
Für den Koralmtunnel wurde ein Spezialzement für Spritzbeton entwickelt, der nicht nur hier, sondern auch bei anderen Baumaßnahmen bereits erfolgreich eingesetzt wurde. Der erste große „Koralmbahn-Einsatz“ für Alpacem war nach dem Sondierungsstollen das Lüftungsbauwerk in Maria Rojach. Eine wesentliche Etappe war die Tunnelkette Granitztal zwischen St. Andrä und Aich, das zweitlängste Tunnelsystem der Koralmbahn. Mit einer Länge von rund sechs Kilometern ist der Granitztaltunnel, der das Jauntal mit dem Lavanttal verbindet, ein wichtiges Puzzleteil des Megaprojekts. Der letzte Einsatz für Alpacem Zement Austria im Rahmen der Errichtung der Koralmbahn war die Ertüchtigung der Jauntalbrücke. Insgesamt hat die Koralmbahn eine Länge von 130 Kilometern, davon befindet sich rund die Hälfte auf Kärntner Seite.
Tauernautobahn
Das Unternehmen war bereits im Laufe der vergangenen Jahrzehnte an den wichtigsten Infrastrukturbauwerken in Kärnten beteiligt. So findet sich Alpacem Zement im Kärntner Abschnitt der Tauernautobahn, die in den 1970er-Jahren ein Jahrhundertprojekt und eine herausragende Ingenieurleistung war. Auch in einem der beliebtesten Kärntner Ausflugsziele, der beeindruckenden Kölnbreinsperre, dem größten Speicher Österreichs, wurde Zement aus Wietersdorf verwendet. Er findet sich auch im Speicherkraftwerk Mühldorfer See der ReißeckKreuzecke-Kraftwerksgruppe, einer der Pionierbauten der österreichischen Energiewirtschaft. Die Koralmbahn führt diese stolze Tradition nun fort.
Schiene nutzen
Die neue Bahnstrecke beflügelt auch andere Vorhaben von Alpacem. „Es ist die Zeit gekommen, die Schiene stärker für unser Unternehmen zu nutzen“, erklärt Ramskogler. „Das gibt Raum für unternehmerische Kreativität und uns wird dazu viel einfallen“, meint er lachend.
Spritzbeton mit dem Spezialzement von Alpacem wurde unter anderem bei der Tunnelkette Granitztal eingesetzt. © Alpacem