© Büro LR Fellner
Bildung
03.09.2025

Arbeits­beginn für die Lehr­kräfte von morgen

165 neue Lehrer:innen traten im Rahmen der Auftaktveranstaltung an der Pädagogischen Hochschule Kärnten mit September ihren Dienst an.

Eine Woche vor dem allgemeinen Schulstart am 8. September fand im Viktor-Frankl-Festsaal der Pädagogischen Hochschule Kärnten die feierliche Auftaktveranstaltung für 165 neue Junglehrer:innen statt. In Anwesenheit des Rektors Sven Fisler sowie dem Bildungsreferenten des Landes Kärnten, LR Daniel Fellner und der Bildungsdirektorin Isabella Penz wurden die neuen Lehrkräfte feierlich begrüßt.

„Ihre Arbeit ist eine Investition in die Gesellschaft von morgen“, betonte LR Fellner in seinen Begrüßungsworten. „Sie haben sich für einen Beruf entschieden, der nicht nur Wissen vermittelt, sondern Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg ins Leben begleitet. Sie sind Wegweiser, Mutmacher und Zukunftsgestalter – und das braucht unsere Gesellschaft mehr denn je. Ihre Arbeit ist eine Investition in die Gesellschaft von morgen. Ich danke Ihnen, dass Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe annehmen.“

„Sie sind Wegweiser, Mutmacher und Zukunftsgestalter – und das braucht unsere Gesellschaft mehr denn je.“

Landesrat Daniel Fellner

Unter den neuen Lehrkräften befanden sich auch einige Quereinsteiger:innen, die nach dem offiziellen Qualifizierungsverfahren in den Lehrdienst aufgenommen worden waren. Gemeinsam mit den anderen Lehrer:innen werden sie im Schuljahr 2025/26 an Pflichtschulen, Berufsschulen, Allgemeinbildenden Schulen sowie Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen in ganz Kärnten arbeiten.

Digitalisierung als Bildungsauftrag

Im Rahmen der Veranstaltung hielt die Journalistin, Autorin und Bruno-Kreisky-Sonderpreisträgerin Ingrid Brodnig eine inspirierende Keynote Speech. Darin betonte sie die Wichtigkeit digitaler Bildung und die Verantwortung, die Lehrer:innen in diesem Kontext tragen. Durch kritische Medienbildung, so die Rednerin, könnte Desinformation, Verschwörungserzählungen und Hass im Netz gezielt entgegengewirkt werden.

„Damit Bildung funktionieren kann, müssen wir alle konstruktiv und lösungsorientiert zusammenarbeiten.“

Sven Fisler, Rektor der Pädagogischen Hochschule Kärnten

Rektor Sven Fisler ging in seine Rede auf die Rolle einer guten Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Akteuren ein: „Damit Bildung funktionieren kann, Schulen qualitätsvoll arbeiten und damit Lehrer:innen die nächsten Generationen erfolgreich auf die zukünftigen Herausforderungen vorbereiten können, müssen wir alle konstruktiv und lösungsorientiert zusammenarbeiten. Wir als PH müssen müssen Lehrer:innen mit unseren Angeboten in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Beratung auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft praxis- und anwendungsorientiert unterstützen, müssen wertschätzend und konstruktiv mit der Bildungsdirektion und auch mit der Personalvertretung zusammenarbeiten, und brauchen einen vertrauensvollen und verständnisvollen Dialog mit der Politik.“

Bildungsdirektorin Isabelle Penz schloss sich dem an: „Wir von der Bildungsdirektion Kärnten haben eine große Wertschätzung für Lehrerinnen und Lehrer, denn wir wissen, was Sie alles tun, was nicht sichtbar ist. Wir sehen das, wir wissen das. Wir sind für Sie Ansprechpartner. Wir wollen für Sie da sein.“ Und auch Fisler sicherte seine Unterstützung zu: „Eine wichtige und herausfordernde Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern ist es, Kindern und Jugendlichen vielfältige Lebenschancen zu ermöglichen. Wir als PH Kärnten unterstützen und begleiten Sie dabei.“

© Büro LR Fellner, PHK/Lautischer

Schlagwörter