Auf Klagenfurts Dächern wird Sonnenstrom produziert
An der "KDSG Klagenfurt Dachstrom GmbH" hält Energie Klagenfurt, eine Stadtwerke-Tochter, 74 Prozent und die Stadt Klagenfurt 26 Prozent. Die Gesellschaft wurde gegründet, um alle geeigneten Dachflächen von Gebäuden der Stadt Klagenfurt für die Produktion von Sonnenstrom zu nutzen. Der Ökostrom wird dann entweder direkt an die Mieter verkauft oder ins Stromnetz eingespeist. Auch die Abhängigkeit vom Strommarkt wird somit weiter reduziert. Stadtwerke-Vorstand Erwin Smole: "Mit der KDSG stellen wir die Weichen für eine nachhaltige Energie-Zukunft unserer Landeshauptstadt. Wir produzieren umweltfreundlichen Strom in Klagenfurt für die Klagenfurter Kunden." "Mit der Einsparung von über 14.000 Tonnen CO2 setzen wir gemeinsam mit der Stadt ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz und für die Lebensqualität in Klagenfurt", so Stadtwerke-Vorstand Harald Tschurnig.
Großprojekt in Hörtendorf
Ein Großprojekt der KDSG läuft bei der stillgelegten Mülldeponie Hörtendorf. Die Deponie muss bis zum Jahr 2030 komplett verschlossen und abgedichtet sein. Daher wird eine Dachkonstruktion (ca. zehn Hektar) mit unzähligen Photovoltaik-Paneelen entstehen. Das Deponie-Dach soll vorzeitig errichtet werden und als endgültige Abdeckung der Deponie dienen. Technisch ist das möglich. Ab 2024 sollen so rund 5.000 Haushalte mit Sonnenstrom versorgt werden. Noch heuer im Herbst soll der Baustart erfolgen.
