© Christian Winkler
Wirtschaft
22.05.2026

Carinthia innovates 2026: Der Motor für Kärntens Innovations­zukunft

In Klagenfurt wird sichtbar, wie Kärnten Forschung, Wirtschaft und Technologie systematisch vernetzt und wie aus Austausch konkrete Innovationen entstehen.

Über 250 nationale und internationale Entscheidungsträger:innen aus Wirtschaft, Forschung und Technologie kamen im Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt zusammen, um bei Carinthia innovates 2026 eine zentrale Botschaft zu unterstreichen: Innovation entsteht im Austausch. Unter dem Leitgedanken „Conversation sparks Cooperation, Cooperation drives Co-Creation“ wurde deutlich, wie aus Gesprächen Kooperationen, Projekte und letztlich konkrete Wertschöpfung entstehen. Mit „Success in Carinthia“ werden Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Talente gezielt vernetzt, um Innovation langfristig am Standort zu verankern.

„Gerade in Zeiten technologischer und wirtschaftlicher Umbrüche ist es entscheidend, Entwicklungen aktiv mitzugestalten und daraus nachhaltige Perspektiven für Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten."

Landeshauptmann Daniel Fellner

Standortstrategie

Landeshauptmann Daniel Fellner betonte, dass dieser strategische Zugang bewusst verfolgt wird: „In meiner Referatszuständigkeit für die übergeordnete Standort- und Zukunftsentwicklung des Landes geht es darum, Innovation als zentrales Steuerungsinstrument einzusetzen und ein funktionierendes Zusammenspiel von Bildung, Forschung und Wirtschaft zu schaffen. Gerade in Zeiten technologischer und wirtschaftlicher Umbrüche ist es entscheidend, Entwicklungen aktiv mitzugestalten und daraus nachhaltige Perspektiven für Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten. Formate wie Carinthia innovates setzen genau hier an, indem sie internationale Vernetzung ermöglichen und Innovation konkret in Wertschöpfung übersetzen.“

„Kärnten setzt gezielt auf den Ausbau von Infrastruktur, auf treffsichere Förderungen und effiziente Prozesse. Das sind die Grundlagen, damit aus Innovation am Ende Wertschöpfung und Wachstum entsteht."

Sebastian Schuschnig, Landesrat für Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Industrie

Zukunftstechnologien im Fokus

Inhaltlich standen Zukunftstechnologien wie autonome Systeme, Drohnentechnologie, Quantum Technology, Photonics und resiliente Infrastrukturen im Mittelpunkt. Die Keynote „Navigation Resilience for Autonomous Drones“ zeigte eindrucksvoll, wie unterschiedliche Technologien und Disziplinen zu neuen industriellen Anwendungen zusammengeführt werden können. Panels wie „From Cooperation to Impact“ und „Innovation through Research“ verdeutlichten, wie Innovation durch die enge Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschung und Institutionen entsteht. Beispiele von Fundermax, Wood K plus und KELAG zeigten, wie Kooperationen nachhaltige Lösungen und neue Innovationspotenziale schaffen. Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig unterstrich: „Kärnten setzt gezielt auf den Ausbau von Infrastruktur, auf treffsichere Förderungen und effiziente Prozesse. Das sind die Grundlagen, damit aus Innovation am Ende Wertschöpfung und Wachstum entsteht. Wir wollen und können Unternehmen langfristige Perspektiven am Standort Kärnten bieten. Deshalb richten wir beispielsweise auch die Wirtschaftsförderung über den KWF verstärkt auf Zukunftsthemen aus, auf jene Bereiche, bei denen wir als Standort in eine führende Position kommen wollen und bei denen wir die Innovationskraft der Unternehmen unterstützen wollen.“ Konkrete Erfolgsgeschichten standen ebenfalls im Mittelpunkt – von internationalen Wachstumspfaden Kärntner Unternehmen bis hin zur „Success Story Carinthian Semiconductor Hub“, die Kärntens Rolle im Bereich Mikroelektronik und Halbleiter unterstrich. Mit „Start-ups Carinthia Forward“ wurde zudem die nächste Generation innovativer Unternehmen präsentiert.

„An der Schnittstelle zwischen Betriebsansiedlung, Innovationsmanagement und Beteiligungsentwicklung geht es darum, Projekte aktiv zu initiieren und umzusetzen."

Markus Hornböck, BABEG-Geschäftsführer

Innovation als gelebter Prozess

Für BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck liegt die Stärke des Formats vor allem im aktiven Austausch: An der Schnittstelle zwischen Betriebsansiedlung, Innovationsmanagement und Beteiligungsentwicklung geht es darum, Projekte aktiv zu initiieren und umzusetzen. Kärnten versteht sich als aktiver Gestalter von Innovation – indem gezielt internationale Unternehmen angesprochen, Forschungsprojekte angestoßen und Kooperationen strukturiert aufgebaut werden. Der Anspruch ist klar: Innovation muss konkrete Wirkung entfalten und langfristig zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts beitragen.
Im Rahmen zahlreicher Technologie-Demonstrationen – von GNSS-unabhängigen Drohnen über Exoskelette und Schwarmrobotik bis hin zu KI-Assistenzsystemen und Quantenmesstechnologien – wurde Innovation unmittelbar erlebbar.
Ergänzend boten die Meet2Match-Formate Raum für direkte Vernetzung und neue Kooperationen.
Carinthia innovates 2026 zeigte eindrucksvoll, wie Kärnten Zusammenarbeit, Forschung und Wirtschaft systematisch verbindet und aus Gesprächen konkrete Innovation entstehen lässt: Conversation sparks Cooperation – Cooperation drives Co-Creation.“

© Christian Winkler

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