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Wirtschaft
15.10.2025

Datenrettung im Rampen­licht

Am 4. November 2025 lädt die Cyber Security Night im Maker­space Carinthia mit span­nen­dem Programm zur inten­siven Aus­einander­setzung mit digi­taler Sicher­heit.

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Für reibungslose Abläufe im Arbeitsalltag sind Maßnahmen zur Cybersicherheit mittlerweile unerlässlich geworden – für Unternehmen und die Verwaltung ebenso wie für Privatpersonen. Im Rahmen der Initiative „24 Stunden Cybersecurity“ informieren die Wirtschaftskammer Kärnten und der Lakeside Science & Technology Park daher seit Jahren erfolgreich über Risiken, Chancen und Herausforderungen im Bereich digitaler Sicherheit. „Die Cyber Security Night ist der starke Auftakt der ‚24 Stunden Cybersecurity‘ und zeigt von KI-gestützten Angriffen bis Social Engineering, was heute zählt und morgen schützt: klare, umsetzbare Sicherheitsmaßnahmen für Betriebe. Wir schaffen Awareness, stärken Kompetenzen und zeigen, wie Unternehmen sich mit sofort anwendbaren Maßnahmen wirksam wappnen“, so Holger Schmitz, Sprecher der ExpertsGroup IT-Security der Wirtschaftskammer Kärnten.

Renommierter Speaker vor Ort

Ein besonderes Highlight der Cyber Security Night bildet in diesem Jahr der Vortrag des Speakers Linus Neumann. Der IT-Sicherheitsexperte aus Berlin ist für seine mitreißenden und praxisnahen Vorträge bekannt. Als Hacker und Psychologe vereint er technisches Knowhow mit der kritischen Reflexion gesellschaftlicher Dynamiken. In seiner Keynote präsentiert Neumann fundierte Einblicke und spannende Perspektiven zum Thema Cybersecurity.

Linus Neumann, Hacker, Psychologe und IT-Sicherheitsexperte

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Cybersicherheit live erleben

Neben aufschlussreichen Vorträgen erwartet die Besucher:innen der Cyber Security Night die „Cyber-Rettungsgasse“ – eine interaktive Info-Meile mit vier Stationen. Dort können Interessierte live vor Ort IT-Spezialist:innen bei der Datenrettung beobachten, aber auch umfassende Informationen zum Thema Datenentschlüsselung einholen. Die Polizei gibt Einblicke in die Arbeit mit Datenspürhunden und präsentiert im Rahmen einer Drohnenshow moderne Aufklärungs- und Sicherheitstechnologien. Zudem haben Unternehmen die Möglichkeit, sich bei der ExpertGroup IT-Security der Wirtschaftskammer Kärnten über die Notfall- und Soforthilfe der Wirtschaftskammer zu informieren oder unmittelbar vor Ort konkrete Unterstützung zu erhalten.

„Wir schaffen Awareness, stärken Kompetenzen und zeigen, wie Unternehmen sich mit sofort anwendbaren Maßnahmen wirksam wappnen.“ 

Holger Schmitz, Sprecher der WKK-ExpertsGroup IT-Security

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9. CYBER SECURITY NIGHT

4. 11. 2025, 18 Uhr im Makerspace Carinthia

• Begrüßungstalk
• Keynote von Linus Neumann
• „Cyber-Rettungsgasse“ mit Informationen und konkreter Hilfestellung für Unternehmer:innen
• Live-Demonstration eines Datenträgerspürhunds und Drohnen-Show der Polizei

Mehr Informationen: www.cyber-night-and-day.at
Anmeldung: wko.info/ktn-cybernight2025

„Wir lieben es, mit Nicht-Techniker:innen zu arbeiten, weil sie einen ganz anderen Blickwinkel haben.“

Marc Gfrerer, WKK-Berufsgruppensprecher IT (UBIT)

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Als Quereinsteiger:in die IT-Zukunft gestalten

Auch in der IT sind Fachkräfte gefragt. Die Wirtschaftskammer Kärnten motiviert daher nun auch Menschen ohne klassische Berufs- oder Schulbildung zu einem Quereinstieg.

Man muss heute kein Mathe-Genie sein, um in der IT zu arbeiten“, erklärt Marc Gfrerer, WKK-Berufsgruppensprecher IT (UBIT). „Dank KI wird der Einstieg in die Arbeitswelt der IT erleichtert und man kann auch ohne viele Vorkenntnisse in der Branche Fuß fassen.“ Wichtig sei ein Interesse für Technik, Apps und KI; wer dann noch Kreativität, Aufgeschlossenheit und den Willen, aktiv die Welt zu gestalten mitbringt, habe die besten Voraussetzungen für einen gelungenen Quereinstieg, so Gfrerer.

Um vor allem junge Menschen auf diese neuen Entwicklungen aufmerksam zu machen, ist die Wirtschaftskammer nun aktiv in den Kärntner Schulen unterwegs. Insbesondere in den AHS soll ein Bewusstsein für die Möglichkeiten der IT-Branche geschaffen werden: „Viele AHSSchüler:innen denken, sie können kein IT-Praktikum machen, weil sie keine Ausbildung haben. In Wirklichkeit ist es aber so: Wir lieben es, mit Nicht-Techniker:innen zu arbeiten, weil sie einen ganz anderen Blickwinkel haben“, betont Gfrerer. Ob als „Macher“, „Alleskönner“ oder „Gestalter“, ob Backend, Frontend oder beides – die beruflichen Möglichkeiten sind vielseitig. Die Bezahlung ist dabei von Anfang an überdurchschnittlich gut – selbst in Ausbildungsverhältnissen. Hinzu kommt ein besonderer Vorteil von IT-Berufen: Sie lassen sich von fast überall ausüben. Wer flexibles und abwechslungsreiches Arbeiten schätzt, wird hier zufrieden sein, denn: „IT kennt keine Grenzen.“

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