„Neben fachlicher Unterstützung in Mathematik, Deutsch und Englisch stehen auch Lernstrategien, Selbstorganisation und Motivation im Mittelpunkt."
Die Arbeiterkammer Kärnten macht Nachhilfe leistbar
Mit den „AK-Lernchancen" unterstützt die Arbeiterkammer Kärnten Schüler:innen der AHS-Unterstufe, der Mittelschule sowie Lehrlinge mit günstiger Nachhilfe in Mathematik, Deutsch und Englisch. „Kärntner Eltern geben jährlich Millionen für private Nachhilfe aus, viele können sich diese zusätzlichen Lerneinheiten aber gar nicht leisten. Doch Bildung darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, deswegen haben wir dieses Nachhilfeprogramm ins Leben gerufen", erklärt AK-Präsident Günther Goach.
Lernen mit Strategie
Die Ferien bieten Zeit zum Durchatmen und Entspannen. Für viele Schüler:innen sind sie aber auch die Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen oder Gelerntes zu festigen, um mit neuem Selbstvertrauen ins nächste Schuljahr zu starten. Genau hier setzt die Arbeiterkammer Kärnten mit den „AK-Lernchancen" an. „Neben fachlicher Unterstützung in Mathematik, Deutsch und Englisch stehen auch Lernstrategien, Selbstorganisation und Motivation im Mittelpunkt. Lerncoaches helfen dabei, individuelle Stärken zu erkennen und nachhaltige Lernwege zu etablieren. Wir haben ein Angebot entwickelt, dass besonders in herausfordernden Schulphasen entlastet, das Familienbudget aber nicht überlastet", erklärt Daniel Weidlitsch, Abteilungsleiter Bildungspolitik, Jugend und Kultur.
Voraussetzungen für die Nachhilfe
Für Haushalte mit einem Bruttoeinkommen unter 5.000 Euro im Monat kostet die Teilnahme nur zehn Euro Einschreibegebühr pro Fach. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Elternteil AK-Mitglied ist. Lehrlinge können unabhängig vom Einkommen teilnehmen. Die Kurse finden in allen Bezirken statt.
Wie groß der Handlungsbedarf ist, zeigt die regelmäßig durchgeführte Nachhilfestudie der Arbeiterkammer: Im Schuljahr 2024/2025 nahm in Kärnten jedes sechste Schulkind private Nachhilfe in Anspruch – insgesamt 11.000 Kinder und Jugendliche. Pro Kind gaben Eltern etwa 850 Euro für zusätzliche Lerneinheiten aus. Insgesamt flossen damit fast zehn Millionen Euro in private Nachhilfestunden.