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Leben
18.06.2026

Ein Leuchtturm für Sport, Freizeit und Lebensqualität

Die Kärntner Landeshauptstadt noch lebenswerter zu machen, ist erklärtes Ziel der Stadtwerke Klagenfurt. Ein Einblick in den Bauprozess des zukünftigen Hallenbades zeigt, wie das Gebäude die Stadt neu definiert.

Nach jahrzehntelangen Diskussionen, verworfenen Plänen und neuen Anläufen wird nun Realität, woran viele kaum noch geglaubt haben: Die Stadtwerke Klagenfurt errichten im Auftrag der Stadt ein modernes, ganzjährig nutzbares Hallenbad für die Landeshauptstadt. Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Freizeitprojekt wirkt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als strategischer Baustein für die Zukunft der Stadt – wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich. Die Stadtwerke Klagenfurt leisten täglich ihren Beitrag, Klagenfurt nicht nur funktional zu versorgen, sondern die Stadt auch für zukünftige Generationen lebens- und liebenswert zu gestalten – ob durch Energieversorgung, nachhaltige Mobilität oder Freizeitangebote. Das neue Hallenbad fügt sich nahtlos in dieses Gesamtbild ein: als Ort der Begegnung, der Bewegung und des Miteinanders – und künftig auch als Heimat eines zentralen Leistungszentrums des Kärntner Sports. Auch technisch setzt das neue Hallenbad Maßstäbe: Moderne Bauweise, effiziente Betriebsführung und zukunftsorientierte Ausstattung sorgen dafür, dass das Hallenbad nicht nur heute überzeugt, sondern auch langfristig wirtschaftlich und ökologisch tragfähig bleibt. Wenn sich 2028 die Türen öffnen, wird nicht nur ein neues Bad in Betrieb gehen. Es wird ein Ort entstehen, der Klagenfurt ein Stück lebenswerter macht – für alle, die hier leben, arbeiten oder zu Gast sind.

Baufortschritt: Ein Projekt nimmt Gestalt an

Seit Oktober 2025 wird am Südring intensiv gebaut – und das mit bemerkenswerter Präzision. Die bisherigen Bauphasen verlaufen planmäßig: von der Baustelleneinrichtung über die Bodenverdichtung bis hin zur Errichtung der Schmalwand. Der Sommer dient der Trocknung und Vorbereitung, bevor im Herbst mit dem Aushub der Baugrube ein weiterer zentraler Meilenstein erreicht wird. Schritt für Schritt wächst hier ein Projekt, das nicht nur architektonisch, sondern auch symbolisch Gewicht hat. Die Eröffnung ist für 2028 geplant – ein Datum, das bereits jetzt Vorfreude weckt.

Ein Ort, der verbindet

Das neue Hallenbad ist mehr als ein Gebäude mit Wasserbecken. Es ist ein bewusst gestalteter Begegnungsraum für alle Generationen. Kinder werden hier spielerisch ans Wasser herangeführt – ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Gesundheitsförderung. Familien finden einen Ort, an dem gemeinsame Zeit wieder bewusst erlebt werden kann. Schulen profitieren von dringend benötigten Kapazitäten für den Schwimmunterricht. Gleichzeitig entstehen optimale Trainingsbedingungen für den Vereins- und Leistungssport. Eine besondere strategische Aufwertung erfährt das Projekt durch die zentrale Entscheidung des Olympiazentrums Kärnten, das sich in die Räumlichkeiten des neuen Hallenbades einmietet. Damit wird der Standort zu einem leistungsstarken Knotenpunkt für Breiten- und Spitzensport gleichermaßen. Die enge Verzahnung von Nachwuchsarbeit, Schulbetrieb und professionellem Training schafft Synergien, die weit über die Stadt hinauswirken.

Erlebnisraum Wasser: Familien im Mittelpunkt

Neben dem sportlichen Anspruch wird das Hallenbad vor allem auch als familienfreundlicher Erlebnisraum konzipiert. Das Angebot ist breit gefächert: Ein Kleinkindbereich mit flachen Becken und Wasserspielattraktionen verbindet Sicherheit und spielerisches Lernen. Hinzu kommt ein großzügiges Freizeit- und Lehrschwimmbecken (25 x 10 Meter), das sowohl für Anfänger:innen als auch für Kurse genutzt werden kann. Außerdem sorgt eine attraktive Breitenwellenrutsche für Spaß und Action bei Kindern und Erwachsenen.

Herzstück: Ein Becken für Spitzen- und Breitensport

Im Zentrum des neuen Sport-Areals steht ein 50 x 25 Meter großes Sportbecken – das funktionale Herzstück der Anlage und ein klares Bekenntnis zum Schwimmsport auf höchstem Niveau. Je nach Nutzung zeigt sich seine besondere Flexibilität: Als 50-Meter-Becken stehen zehn Bahnen für Training und Wettkampf zur Verfügung; bei Umstellung auf 25 Meter entstehen 20 Bahnen, ideal für Parallelbetrieb, Kurse und Schulnutzung. Diese Variabilität ermöglicht eine optimale Auslastung und macht das Hallenbad sowohl für den Leistungs- als auch für den Breitensport außergewöhnlich attraktiv. Ergänzt wird der Sportbereich durch ein Sprungbrett und einen Sprungturm. An Wochenenden sorgt zudem eine mobile Spiele- und Geschicklichkeitslandschaft für zusätzliche Dynamik und neue Nutzungsimpulse. Damit wird deutlich: Das neue Hallenbad ist kein Ort für eine Zielgruppe, sondern ein Raum für gemeinsame Erlebnisse – vom ersten Planschen bis zum ambitionierten Training. Ein besonderes Augenmerk liegt auch auf Barrierefreiheit und Inklusion. Das Hallenbad wird so konzipiert, dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen sämtliche Angebote nutzen können – ohne Kompromisse

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WIRTSCHAFTSFAKTOR UND STANDORTIMPULS

Als wichtige Infrastruktur für den Breiten- und Spitzensport ist das Hallenbad ein Impulsgeber für die gesamte Region:

• Stärkung des Schul- und Vereinssports durch verlässliche Infrastruktur
• Neue Perspektiven für den Leistungssport durch die Integration des Olympiazentrums
• Erhöhung der Lebensqualität für Bürger:innen
• Attraktivität beim Zuzug von Fachkräften, die zunehmend Wert auf ihr Lebensumfeld legen
• Touristischer Mehrwert als ganzjähriges Angebot im Süden Österreichs

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