„Die Wald-EM und die Waldolympiade zeigen eindrucksvoll, wie viel Know-how, Verantwortung und technisches Verständnis hinter moderner Waldarbeit stehen."
Europas Forst-Nachwuchs zeigte in Kärnten sein Können
Der Wald hat für Kärnten eine enorme Bedeutung. Umso symbolträchtiger war die Austragung der Europameisterschaft der Waldarbeit (ECFS) sowie der Alpen-Adria-Waldolympiade am Litzlhof in Spittal an der Drau.
Von 19. bis 22. Mai wurde das Bildungszentrum zur internationalen Bühne des Waldsports. Erstmals fanden beide Wettbewerbe zeitgleich an einem Ort statt. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Litzlhof-Direktor Alois Lackner und Waldsportverein-Obmann Hannes Kröpfl eröffneten die Bewerbe offiziell.
„Der Wald hat für Kärnten eine enorme Bedeutung. Er ist Lebensraum und Erholungsraum, wichtiger Wirtschaftsfaktor und hat zugleich eine Schutzfunktion. Umso wichtiger ist es, junge Menschen für die Forstwirtschaft zu begeistern und ihnen eine Bühne zu geben, um ihr Können zu zeigen“, so Gruber.
Internationale Wettbewerbe auf höchstem Niveau
Insgesamt nahmen 46 Teams an den Bewerben teil: 22 Teams aus 17 Ländern bei der Europameisterschaft der Waldarbeit sowie 24 Teams aus sieben Ländern bei der Alpen-Adria-Waldolympiade. 100 Teilnehmer:innen stellten sich den anspruchsvollen Disziplinen.
Auf dem Programm standen unter anderem Kettenwechsel, Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt, Entasten sowie das Fällen eines Baumes. Gefordert waren dabei Präzision, technisches Können, Konzentration und ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Werkstoff Holz und dem Lebensraum Wald.
„Die Disziplinen zeigen eindrucksvoll, wie anspruchsvoll und vielseitig die Arbeit im Wald ist. Veranstaltungen wie diese verbinden sportlichen Wettbewerb mit internationaler Freundschaft und geben Kärnten gleichzeitig die Möglichkeit, sich als bedeutendes Waldland zu präsentieren“, so Gruber.
„Die Disziplinen zeigen eindrucksvoll, wie anspruchsvoll und vielseitig die Arbeit im Wald ist.“
Nachwuchsförderung als zentrale Aufgabe
Neben dem sportlichen Wettbewerb stand vor allem die Nachwuchsarbeit im Mittelpunkt der Veranstaltung. Ziel ist es, junge Menschen für Berufe rund um Wald, Holz und Nachhaltigkeit zu begeistern – ein Anliegen, das auch pro:Holz Kärnten mit der Unterstützung des Events verfolgt. Obmann Johann Weinberger betont die Bedeutung solcher Wettbewerbe: „Die Wald-EM und die Waldolympiade zeigen eindrucksvoll, wie viel Know-how, Verantwortung und technisches Verständnis hinter moderner Waldarbeit stehen. Gleichzeitig machen solche Veranstaltungen sichtbar, wie attraktiv und zukunftsorientiert Berufe rund um Wald und Holz heute sind. Gerade deshalb ist es wichtig, junge Menschen früh für diese Bereiche zu begeistern.“
Mit der Austragung der internationalen Wettbewerbe rückte Kärnten einmal mehr als bedeutender Ausbildungs- und Veranstaltungsstandort im Bereich der Forstwirtschaft in den Fokus. Das Bildungszentrum Litzlhof bietet mit seinen Ausbildungsschwerpunkten im Agrar- und Forstbereich dafür ideale Voraussetzungen.
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