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Wirtschaft
27.06.2025

Gelebte Werte als Basis für nach­haltigen Erfolg

Bei Philips Klagenfurt steht der Mensch im Mittel­punkt: Nicht nur in Bezug auf Produkt­inno­vationen, sondern auch, was die Unter­nehmens­kultur betrifft.

Seit 1962 werden in Klagenfurt Elektronikprodukte hergestellt, die das Leben der Menschen erleichtern sollen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Philips-Niederlassung im Süden Österreichs vom Haushaltsgerätewerk zum Kompetenzzentrum für Oral Healthcare und Consumer Lifestyle gewandelt.

Innovationen für den Welt­markt

Aktuell werden am Hightech-Standort Bürstenköpfe für elektrische Zahnbürsten sowie Schneidelemente für Barttrimmer, Rasierer und Epilierer entwickelt und gefertigt. „Das Herz vieler Philips-Produkte kommt nach wie vor aus Klagenfurt“, betont Site Manager Hans-Peter Rammel. „Wir vereinen das komplette Wissen von der Entwicklung bis zur Produktion unter einem Dach. Der Riesenvorteil: Extrem kurze Loops im Entwicklungsprozess.“

Der Mensch im Fokus

Das Team in Klagenfurt ist ein wichtiger Umsatzbringer und Kompetenzträger innerhalb von Philips Österreich, wie Geschäftsführer Johannes Ebner betont: „Das garantiert uns, dass wir nach wie vor als Leitbetrieb angesehen werden. Wir sind ein Team, das zusammenhält.“ Was Philips Klagenfurt auszeichnet, ist eine Unternehmenskultur, die auf ein Miteinander auf Augenhöhe setzt. „Ob es um eine Betriebsvereinbarung oder eine Arbeitsplatzbeschreibung geht: Es gibt kein Top-Down oder eine Hidden Agenda, sondern wirklich ein gemeinsames Erarbeiten“, so Rammel. Man versuche stets alle – Mitarbeiter:innen, Vorgesetzte und den Betriebsrat – ins Boot zu holen. „Vor rund acht Jahren wurde gemeinsam ein Leitbild für den Standort erarbeitet, das unsere gelebten Werte widerspiegelt“, erzählt HR-Managerin Ilse Rapatz. Die zentralen Aspekte: Handschlagqualität, Leidenschaft und eine Kultur des Anerkennens.

„Das Team in Klagenfurt ist ein wichtiger Umsatzbringer und Kompetenzträger innerhalb von Philips Österreich.“

Johannes Ebner, Geschäftsführer Philips Austria

Handschlag­qualität

„Our word is our bound. Wenn ich mit einem Kunden oder einem Mitarbeiter etwas ausmache, muss ich als professioneller Partner dahinterstehen“, bekräftigt Rammel. Damit einher gehe der Faktor Vertrauen. „Es ist immer eine Balance zwischen Geben und Nehmen. Wenn ich eine Win-Win-Situation haben möchte, muss ich meine Hand ausstrecken, dann streckt das Gegenüber sie auch aus. Das ist unsere Philosophie.“ Des Weiteren habe man lange daran gearbeitet, Offenheit und Transparenz innerhalb der Belegschaft zu fördern. „Es ist wichtig, auch zu sagen, wenn man etwas nicht hinbekommt oder ein Fehler passiert ist. Denn wenn man rechtzeitig eingreifen kann, kann man auch helfen“, betont Rapatz.

Mit Leiden­schaft und Kompetenz

Bemerkenswert ist auch, wie verbunden sich viele Mitarbeiter:innen mit dem Standort fühlen. „Wir beschäftigen wirklich sehr viele Menschen mit Loyalität und Herz für Philips Klagenfurt, die sich zu 100 % mit dem, was wir tun und wie wir es tun identifizieren“, so Rammel. Gleichzeitig haben die Mitarbeiter:innen die Freiheit, sich zu entfalten. „Das kann auf alle Ebenen sein: Ob es darum geht, einen Arbeitsablauf zu verbessern, Ideen einzubringen in einem Entwicklungsprozess oder umweltschutztechnisch. Viele unserer Einsparungspotenziale sind entstanden, weil Mitarbeiter:innen gesagt haben, das könnten wir ja viel besser lösen“, so Rapatz.

„Das Herz vieler Philips-Produkte kommt nach wie vor aus Klagenfurt.“

Hans-Peter Rammel, Site Manager

Stolz und Dank­barkeit

Bei Philips Klagenfurt wird zudem eine Kultur des Anerkennens gepflegt. „Ein ehrliches Danke auszusprechen, das ist bei uns gang und gäbe. Wenn ein Mitarbeiter etwas gut gemacht hat, ist ein Lob dafür selbstverständlich“, so Rammel. „Einfach stolz sein auf die eigenen Leistungen. Das ist völlig normal bei uns“, ergänzt Rapatz.

Leistung wird belohnt

Gleichzeitig setzt man auf ein konsequentes Performance Management. „Neben dem positiven Schulterklopfen haben die Vorgesetzten auch die Aufgabe, mit schlechter performenden Mitarbeiter:innen umzugehen. Wichtig ist, dass es fair und basierend auf Zahlen, Daten, Fakten und nicht auf Gerüchten abläuft.“ Denn um am Weltmarkt zu bestehen, gilt es immer einen Schritt voraus zu sein. „Das schafft man nur mit bester Leistung und bester Qualifikation. Und da investieren wir. Das refundieren wir auch wieder, weil die Menschen bei uns entsprechend verdienen und gute Arbeitsbedingungen vorfinden“, so Rapatz. Um als Standort wettbewerbsfähig zu bleiben, müsse man in Europa an einem Strang ziehen, ist sich Rammel sicher: „Das beginnt im Großen und endet im Kleinen, im Betrieb. Wenn wir alle gemeinsam daran arbeiten, dass wir permanent besser werden, sind wir der Konkurrenz immer eine Nasenlänge voraus.“

WISSENSWERT

1962 gegründet und seit 1970 zum internationalen Philips Konzern gehörend, entwickelte sich aus dem ehemaligen Haushaltsgerätewerk ein Kompetenzzentrum für Oral Healthcare und Consumer Lifestyle. Aktuell werden Schlüsselkomponenten, wie Schneidelemente für Bart- und Haarschneider, Epilierköpfe sowie Schwingköpfe für die Schall-Zahnbürste Sonicare in Klagenfurt gefertigt.

1. V. l.: Geschäftsführer Johannes Ebner, HR-Managerin Ilse Rapatz und Site Manager Hans-Peter Rammel
2. Philips Klagenfurt ist Kompetenzzentrum für Zahnbürstenköpfe.
3. – 5.: Hochintegrierte Fertigung, Industrie 4.0 und smart Automation: Am Philips-Standort in der Koningsbergerstraße in Klagenfurt werden Innovationen für den Weltmarkt entwickelt und produziert. © Philips Klagenfurt

 

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