© Büro LR.in Marika Lagger-Pöllinger
Leben
13.07.2026

Geo.Hub in Bad Eisenkappel eröffnet

Das neue Besucherzentrum bündelt Informationen zu Wanderwegen und der einzigartigen Geologie der Karawanken. Zugleich startete in der Region der Bau eines gemeinsamen Altstoffsammelzentrums für drei Gemeinden.

Bad Eisenkappel hat mit dem neuen Geo.Hub eine zentrale Anlaufstelle für Natur, Wissen und Wandern erhalten. Das neue Besucherzentrum vereint Angebote rund um Wanderwege, Naturerlebnisse, geführte Touren sowie die geologischen Besonderheiten der Region. Eröffnet wurde der Geo.Hub von Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger gemeinsam mit dem Geoparkdirektor Gerald Hartmann und Bürgermeisterin Elisabeth Lobnik. „Mein Dank gilt Geoparkdirektor Gerald Hartmann und seinem Team vom Geopark für dieses Vorzeigeprojekt europäischer Regionalentwicklung. Der Geo.Hub macht sichtbar, was diese Region auszeichnet: außergewöhnliche Natur, eine faszinierende Erdgeschichte und gelebte Zusammenarbeit über Grenzen hinweg. Hier werden Information, Bildung und Naturerlebnis miteinander verbunden. Das stärkt den nachhaltigen Tourismus und schafft einen konkreten Mehrwert für die Gemeinden und die Menschen vor Ort“, betont Lagger-Pöllinger. Im Rahmen der Eröffnung wurde zudem die neue Geoparkgalerie an der Vellachpromenade ihrer Bestimmung übergeben. Mitgestaltet wurde das Programm von Schüler:innen der Volks- und Mittelschule Bad Eisenkappel, die damit den wichtigen Bildungsauftrag des Geoparks unterstrichen.

„Der Geopark zeigt, wie die Bereiche Naturschutz, Bildung, Tourismus und regionale Entwicklung erfolgreich miteinander verbunden werden können."

Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

14 Gemeinden, ein gemeinsames Ziel

Der Karawanken UNESCO Global Geopark verbindet neun österreichische und fünf slowenische Gemeinden und erstreckt sich über rund 1.067 Quadratkilometer. Seine Aufgabe ist es, das geologische, natürliche und kulturelle Erbe der Karawanken zu schützen, zu vermitteln und für eine nachhaltige Entwicklung der Region zu nutzen. Durch ihre Lage zwischen den Alpen, den Dinarischen Alpen und der Periadriatischen Naht zeichnet sich die Region durch besondere Vielfalt aus. Zu den bekanntesten Ausflugszielen zählen die Obir-Tropfsteinhöhlen, der Berg Petzen, das ehemalige Bergwerk in Mežica, die Trögerner Klamm, die Vellacher Kotschna und der Hemmaberg. „Der Geopark zeigt, wie die Bereiche Naturschutz, Bildung, Tourismus und regionale Entwicklung erfolgreich miteinander verbunden werden können. Besonders wertvoll ist, dass 14 Gemeinden aus Kärnten und Slowenien an einem gemeinsamen Ziel arbeiten. Hier werden Grenzen nicht als Trennung, sondern als Einladung zur Zusammenarbeit verstanden“, so Lagger-Pöllinger.

Regionales Projekt: Altstoffsammelzentrum

Im Anschluss erfolgte der Spatenstich für das neue Altstoffsammelzentrum auf dem ehemaligen Fabriksgelände in Blasnitzen. Beteiligt an dem gemeinsamen Projekt sind die Gemeinden Eisenkappel-Vellach, Globasnitz und Sittersdorf. „Gemeinsame Lösungen entlasten die Gemeinden, bündeln Ressourcen und schaffen eine moderne Infrastruktur für die Bevölkerung. Das neue Altstoffsammelzentrum ist ein gutes Beispiel dafür, wie kommunale Zusammenarbeit praktisch gelebt werden kann“, betont Lagger-Pöllinger. „Ob beim Schutz unserer Natur, bei der touristischen Entwicklung oder bei der kommunalen Infrastruktur: Entscheidend ist, dass Gemeinden zusammenarbeiten und ihre Stärken verbinden. Genau daraus entstehen nachhaltige Projekte, die der gesamten Region zugutekommen“, so Lagger-Pöllinger abschließend.

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