Umwelt

Hirsch Servo und Ringana kooperieren in Sachen Nachhaltigkeit

Das Hartberger Unternehmen Ringana setzt bei Drinks nun auf die Verpackung des Kärntner Betriebs Hirsch Servo.

Ringana ist ein österreichisches Unternehmen für Naturkosmetik und Nahrungsergänzungsmittel mit Sitz in Hartberg (Steiermark). Nachhaltigkeit spielt bei Ringana seit jeher eine große Rolle. Nun geht man einen Schritt weiter und kooperiert mit der Kärntner Hirsch Servo Gruppe, den Verpackungs- und Dämmstoff-Experten. Für die Ringana-Drinks wird eine innovative und optisch ansprechende Faserguss-Verpackung verwendet. "Mit der neuen Verpackung für unsere Ringana-Drinks und dem Thema ,veredelter Faserguss' erreichen wir die nächste Stufe in puncto Eco-Packaging und hoffen, dass wir auch viele andere Mitbewerber damit inspirieren können", so Andreas Wilfinger, Gründer und Geschäftsführer von Ringana.

Ein "schickes" Endprodukt

Faserguss kennt man von Eierkartons. Es ist eine Art Pappmaché aus Altpapier oder nachwachsenden Faserstoffen (Heu, Stroh, Hanf etc.). Es kann 100-prozentig wiederverwertet werden, ist biologisch abbaubar und kompostierbar. Hirsch Servo hat sich darauf spezialisiert, durch ein besonderes Verfahren glatte und "hübsche" Endprodukte zu fertigen, die auch vor Glasbruch schützen. Harald Kogler, Vorstand der Hirsch Servo Gruppe: "Wir sind sehr stolz, mit Ringana einen namhaften österreichischen Kunden gewonnen zu haben, der das ökologische Konzept der Kreislaufwirtschaft – auf das sämtliche unserer Prozesse ausgerichtet sind – genauso schätzt wie wir."

Nachhaltig auf allen Ebenen

Der Prozess läuft folgendermaßen ab: Ringana bringt Altkartons zum Verpackungshersteller, wo sie zu Faserguss verarbeitet werden. Die Ringana-LKW, die Waren zustellen, nehmen dann die fertige Verpackung wieder mit. So werden Leerfahrten vermieden. Es werden auch keine Lacke, Kleber oder Druckfarben eingesetzt und als wiederverwendbarer Verschluss dient ein Gummiband aus Naturkautschuk. Die Box selbst kann man etwa als Gewächshaus für Setzlinge verwenden. Patrick Zinner, Ringana-Nachhaltigkeitsbeauftragter: "Durch die Zusammenarbeit mit Hirsch implementieren wir einen sehr nachhaltigen Kreislauf, bei dem unser gesamter Karton-Abfall zur Faserguss-Produktion verwendet und der Transport-Aufwand auf das Nötigste reduziert wird."

Hirsch investiert in Glanegg

Hirsch Servo wiederum investiert gerade rund drei Millionen Euro in die Firmenzentrale in Glanegg. Mit dem eigenen Maschinenbau wird eine Faserguss-Produktionsanlage entwickelt und eine zusätzliche Lagerhalle errichtet. Denn die Nachfrage an Transportschutz-Verpackungen, die aus 100-prozentig recycelten Kartonagen bestehen, steigt rasant.

Die Faserguss-Produktion bei Hirsch Servo – Foto: Hirsch Servo
Die neue Ringana-Verpackung – Foto: Ringana
Projektleiter Alexander Doskocil, CEO Harald Kogler, Roman Mitterdorfer (Bereichsleitung Faserguss) und Faserguss-Produktionsleiter Wolfgang Rest (von links) – Foto: Hirsch Servo
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