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Bildung
13.02.2026

Hochschulen in Süd­österreich treiben gemein­sam Inno­vation voran

Im Rahmen eines Vernetzungstreffens intensivierten 15 Akteure aus der akademischen Start-up- und Gründungsszene die bundesländerübergreifende Zusammenarbeit.

Um die Startup- und Gründungsökosysteme aus dem universitären Umfeld Kärntens und der Steiermark stärker zu verknüpfen, trafen sich kürzlich 15 wichtige Akteure für einen intensiven Vernetzungstag. Leitschnur des Tagesprogramms mit dem Motto „Entrepreneurship auf Schiene“ war die Koralmbahn: Vom ersten Halt an der Fachhochschule Kärnten in Villach führte die Reise über den zweiten Stopp an der Universität Klagenfurt bis zur dritten Haltestelle am neuen Campus der Medizinischen Universität Graz.

Start-up-Akteure aus ganz Südösterreich

Neben den drei Gastgeberinstitutionen sowie NEXUS und dem aspire! Center for Entrepreneurship, Innovation & Social Competence nahmen Vertreter:innen von build! Gründungszentrum, Gründergarage, TU Graz, Universität Graz (Uni Graz), Montanuniversität Leoben – ZAT, FH JOANNEUM, KWF – Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds, SFG – Steirische Wirtschaftsförderung, ZWT Accelerator GmbH, Science Park Graz, Unicorn Start-up & Innovation Hub, Lakeside Science & Technology Park GmbH und Silicon Austria Labs am Vernetzungstreffen teil.

„Die Verbindung mit der Koralmbahn und die damit verbundene Vergrößerung des Aktionsraums bieten enorme Chancen für unsere vor.GRÜNDER:innen.“

Isabella Hold, Spin-off-Managerin der Universität Klagenfurt

„Als Spin-off-Managerin der Universität Klagenfurt hat es mich sehr gefreut, Teil des Organisationsteams gewesen zu sein. Das Abenteuer Entrepreneurship auf Schiene war intensiv, lehrreich und kurzweilig. Doch das Beste – die konkreten zukünftigen Kooperationsmöglichkeiten über die Kärntner Grenzen hinweg. Die Verbindung mit der Koralmbahn und die damit verbundene Vergrößerung des Aktionsraums bieten enorme Chancen für unsere vor.GRÜNDER:innen“, so Isabella Hold, Spin-off-Managerin der Universität Klagenfurt.

Inspirierendes Tagesprogramm

Am Beginn des Programms stand in der FH Kärnten zunächst das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Der „Check-in“ bot dabei einen guten Überblick über das akademische Start-up- und Gründungsnetzwerk in der Area Süd. Schon während der Zugfahrt nach Klagenfurt wurden konkrete Fragestellungen für die weitere Zusammenarbeit erarbeitet. In Klagenfurt angekommen, ging es zunächst zum NEXUS – dem Community Hub an der Universität Klagenfurt. Als zentraler Ort für Austausch und Vernetzung bietet NEXUS unter anderem alle 14 Tage eine Open Door mit der Spin-off-Managerin für gründungsinteressierte Personen an.

Über das Hauptgebäude führte der Weg weiter ins inspire! Lab, das Kreativitätslabor des aspire! Center for Entrepreneurship, Innovation & Social Competence. Unter der Moderation von Erich Schwarz, Leiter des neuen Universitätszentrums aspire! Centers, diskutierten dort Peter Schlögl (Vizerektor der Universität Klagenfurt), Christian Bettstetter (Institutsvorstand, Institut für Vernetzte und Eingebettete Systeme) und Martin Schusser (FH Spin-off & CEO von Pery MT) über notwendige Rahmenbedingungen, um den Nährboden für Gründungs- und Spin-off-Ideen für Studierende und Forschende zu gestalten.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Kärnten auf allen Ebenen ist angesichts der zunehmenden Konkurrenz zwischen den Regionen ein Gebot der Stunde.“

Erich Schwarz, Leiter des aspire! Center for Entrepreneurship, Innovation & Social Competence

Nach der Weiterfahrt nach Graz stand ein Besuch des neuen Campus der MedUni Graz auf dem Programm. Hier wurden die während den Zugfahrten entstandenen Fragestellungen zusammengeführt. Ziel war es, konkrete Kooperationsformate zu entwickeln, um Ressourcen und Kompetenzen gezielt zu bündeln. Ein abschließendes Highlight bildete der Besuch der Final Pitches der Gründungsgarage, wo zehn innovative Gründungsideen ausgezeichnet wurden.

„Die Zusammenarbeit zwischen der Steiermark und Kärnten auf allen Ebenen – Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur – ist angesichts der zunehmenden Konkurrenz zwischen den Regionen ein Gebot der Stunde. Sie wird bereits vielfach praktiziert, durch die neuen, schnellen Zugverbindungen wird es aber noch leichter, diese zu intensivieren. Als Promotor:innen und Mentor:innen des bundesländerübergreifenden Start-up- und Spin-off-Ökosystems sind wir gerne bereit, unseren Beitrag aktiv zu leisten – vor Ort oder auch auf Schiene“, fasst Erich Schwarz, Leiter des aspire! Center for Entrepreneurship, Innovation & Social Competence zusammen. Mit zahlreichen Ideen und vielen neuen Kontakten im Gepäck verließen die Teilnehmer:innen den Vernetzungstag. Eine Wiederholung im Jahr 2027 ist bereits geplant.

Spannende Eindrücke des Vernetzungstreffens sind in folgendem Video der Universität Klagenfurt zusammengefasst.

Entrepreneurship auf Schiene

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