„Es braucht Mut zu echten Reformen.“
Impulse und neue Strategien am Sommerempfang der IV Kärnten
Das Kelag-Schaukraftwerk Forstsee bot eine stimmungsvolle Atmosphäre für den heurigen Sommerempfang der Kärntner Industriellenvereinigung. Rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft waren beim Empfang anwesend.
Neues Strategiepapier
Die wirtschaftliche Lage sei angespannt, aber nicht hoffnungslos, so der Präsident der IV Kärnten, Timo Springer, in seiner Rede: „Unser Standort droht zu ersticken, an Kosten, Regulierungen und strukturellen Belastungen. Deshalb sind mehr als punktuelle Maßnahmen gefordert. Es braucht Mut zu echten Reformen“, so Springer. Dem IWF zufolge schrumpft Österreichs Volkswirtschaft aktuell, mit rückläufiger Investitionsquote, schrumpfendem Vermögen, hoher Abgabenlast und wachsenden bürokratischen Hürden.
Das neue Strategiepapier der IV Kärnten soll eine Antwort auf diese Herausforderungen liefern. Es definiert diverse Handlungsfelder für die künftige Wettbewerbsfähigkeit – von Arbeitsmarkt, Bildung und Innovation über Digitalisierung, Energie und Infrastruktur bis hin zur Internationalisierung. Besonderes Potenzial und neue Impulse sollen zudem von der Koralmbahn ausgehen.
Mensch im Zentrum
Claudia Mischensky, Geschäftsführerin der IV Kärnten, betonte in ihrer Rede die Bedeutung der Menschen für den Bereich der Industrie: „Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es ein starkes Signal und einen positiven Ausblick. Die Menschen machen mit Know-how, Engagement und Innovationsgeist den Erfolg unserer Industrie möglich.“
„Die Menschen machen mit Know-how, Engagement und Innovationsgeist den Erfolg unserer Industrie möglich.“
Auch der Fachkräfte-Nachwuchs wurde im Zuge der Veranstaltung gewürdigt: So wurden junge Mitarbeiter:innen vorgestellt, die beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb der IV Kärnten durch besonderes Können und Persönlichkeit überzeugen konnten. Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber verwies in seinen Grußworten zudem auf die Bedeutung der Industrie für den Standort in Zusammenhang mit Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätzen.