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Wirtschaft
16.07.2025

Kärnten: 400 neue F&E-Arbeits­plätze bis 2030 geplant

Ein ambitioniertes Zukunftsprogramm von Land Kärnten und BABEG soll die Bereiche Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und digitale Transformation gezielt voranbringen.

In der letzten Regierungssitzung stellte LHStv. Gaby Schaunig ein neues Zukunftsprogramm zur Weiterentwicklung und Stärkung des Kärntner Wirtschaftsstandorts vor. Im Fokus liegen dabei vor allem Forschung, Technologie, Digitalisierung und Unternehmensförderung. Mithilfe verschiedener Projekte, die durch die BABEG umgesetzt werden, soll ein vernetztes Innovationsökosystem aufgebaut werden, das den Standort Kärnten resilienter, grüner und wettbewerbsfähiger macht.

„Mit Investitionen in Bildung, Forschung und Gründungsförderung schaffen wir neue Chancen für Menschen, Unternehmen und Regionen.“

Gaby Schaunig, LHStv.

„Kärnten ist auf dem Weg zu einem der dynamischsten Innovationsräume im Alpen-Adria-Raum. Mit Investitionen in Bildung, Forschung und Gründungsförderung schaffen wir neue Chancen für Menschen, Unternehmen und Regionen“, so die LHStv. und Technologiereferentin. Konkret werden über die BABEG – die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft – folgende Projekte auf den Weg gebracht, die auf Zukunftstechnologien, Nachhaltigkeit und digitale Transformation ausgerichtet sind:

- Aufbau eines COMET-Zentrums für resiliente Technologien
- Etablierung eines Biodiversitäts-Hubs als Plattform für Umweltforschung
- Ausbau von Joanneum Research Kärnten auf 100 forschende Arbeitsplätze („JR100“)
- Stärkung digitaler Infrastrukturen durch 5G Playground und DIH Süd 2.0
- Erweiterung des Lakeside Parks und des High Tech Campus Villach
- Errichtung des Technologieparks Lavanttal für klimaneutrales Bauen
- Förderung technologieorientierter Gründungen über das build! Gründerzentrum
- Ausbau der Coding School Wörthersee zur Bekämpfung des IT-Fachkräftemangels

„Wir denken nicht in Einzelprojekten, sondern in Strukturen. Die BABEG verknüpft Forschung, Unternehmen und Bildungseinrichtungen – das ist unser Schlüssel zur Zukunft“, so Schaunig.

Umsetzung und Finanzierung

Alle Projekte weisen einen Bezug zu den strategischen Stärkefeldern Kärntens auf: Digitalisierung, GreenTech, Kreislaufwirtschaft, Biotechnologie und Materials Research. Auch eine Einbindung in europäische Programme wie Horizon Europe oder den Trust Transition Fund wird angestrebt.

„Kärnten ist ein Ort, an dem innovative Ideen Wurzeln schlagen – und an dem aus Forschung echte Wertschöpfung entsteht.“

Gaby Schaunig, LHStv.

Bis 2028 werden zur Umsetzung der angestrebten Innovationen jährlich rund 20 Mio. EUR von Land und Bund bereitgestellt. Dadurch sollen bis zum Jahr 2030 über 400 neue Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung geschaffen werden. Zusätzlich sollen mehr als 200 Start-up-Projekte unterstützt und die Drittmittelquote in der Forschung gesteigert werden. „Kärnten ist ein Ort, an dem innovative Ideen Wurzeln schlagen – und an dem aus Forschung echte Wertschöpfung entsteht“, so Schaunig abschließend.

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