© Daniel Waschnig
Bildung
18.05.2026

Kärnten braucht ein Qualifizierungs­budget

Die Weiterbildungsangebote müssen massiv ausgebaut werden, nur so können der Standort Kärnten und der Wohlstand im Land gesichert werden, fordert WIFI-Geschäftsführer Andreas Görgei.

advantage: Welche Folgen hat die Streichung von Weiterbildungsmitteln des Landes?

Andreas Görgei: Die Streichung der Weiterbildungsförderung des Landes ist eine Katastrophe und leitet eine gefährliche Entwicklung ein. Mit dem Zuschuss von 1,2 Mio. Euro pro Jahr wurden 1.500 Personen unterstützt. Für diese Menschen gibt es nun kein Angebot mehr. Und damit niemand glaubt, es geht hier um das WIFI: Rund 80 Prozent der gestrichenen Mittel wurden in anderen Institutionen eingesetzt, nur 300 der 1.500 waren WIFI-Kund:innen.

Welche Gruppen sind betroffen?

Die Mittel fehlen nun genau dort, wo die Wirtschaft die Arbeitnehmer:innen braucht: bei den Fachkräften auf dem Weg zur Meisterprüfung, bei der Vorbereitung von Berufsreifeprüfungen. Diese Berufe können durch KI nicht ersetzt werden, Facharbeiter:innen in den unterschiedlichsten Bereichen werden wir immer brauchen.

Wie sehen die Prognosen auf dem Arbeitsmarkt aus?

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