Wirtschaft

Kärnten positioniert sich als Top-Hochtechnologie-Standort

Die Eröffnung des neuen, spektakulären Infineon-Milliardenprojektes in Villach ist ein weiterer Innovationssprung Kärntens auf dem Weg zum Top-Hochtechnologie-Standort.

Kärnten kann aber noch viel mehr: Die etablierte Clusterkultur bietet Chancen zum internationalen Erfolg und neue smarte Netzwerke bilden eine ausgezeichnete Basis für bestehende und neue Unternehmen aus dem In- und Ausland.

Die Kärntner Erfolgsformel: „Forschung plus Unternehmen gleich Innovation“.

Kärnten hat sich in den vergangenen Jahren zu einem international beachteten Top-Hochtechnologie-Standort entwickelt. Es zeichnet sich durch eine hohe Dichte an innovativen, erfolgreichen und weltweit angesehenen Unternehmen, sowie durch eine stetig gewachsene Vielfalt der wirtschaftlichen Kompetenzfelder aus. Eine wesentliche Erfolgsformel charakterisiert dabei die Kräftebündelung in Netzwerken, Partnerships, Technologieparks und Clustern. Der in unmittelbarer Nachbarschaft der Universität Klagenfurt gelegene Lakeside Science & Technology Park, in dem sich bereits rund 70 Unternehmen und Forschungsinstitute mit in Summe rund 1.400 Beschäftigten angesiedelt haben, ist einer der wichtigen Treiber der Entwicklung Kärntens zum Technologie und Innovationsstandort.

In Villach an der Drau gelegen setzt der VISTA Campus (Villach Science & Technology Area) seinen Schwerpunkt auf Unternehmen, Forschung und Entwicklung sowie Aus- und Weiterbildung. Neben zahlreichen Firmen findet man an diesem internationalen Campus auch den Silicon Alps Cluster, das Forschungslabor der Silicon Austria Labs, die Fachhochschule Kärnten sowie eine Niederlassung des build! Gründerzentrums für Gründer, Start-ups und Scale-ups. Auch hier stehen die Zeichen auf Investition und Ausbau. In den nächsten Jahren werden rund 12 Mio. Euro investiert!

Smarte Zusammenschlüsse und Kooperationen

Zu den bestehenden und etablierten Clustern, wie dem Silicon-Alps-Cluster, kommen in Kärnten laufend neu geschaffene Netzwerke hinzu. So steht der Green Tech Cluster Kärntner Betrieben aus den Bereichen Solar, Biomasse, Wind, Wasserkraft oder Recycling zur Verfügung bzw. der Kunststoffcluster den Unternehmen in der Kunststoffbranche. Ein Erfolgsbeispiel stellt u.a. die Kooperation des Reinraumspezialisten Ortner mit sechs Kärntner Technologieunternehmen, darunter PMS Automationstechnik, Oswald Gebäudetechnik und SMP Pure Systems als “Competence Group for Clean Production” dar. Mittlerweile 1.000 Mitarbeiter:innen kann der Zusammenschluss an gebündeltem, smarten Know-how mit Sitz in Wolfsberg bereits vorweisen. Die Kooperation dieser Betriebe in Cluster bietet einen wesentlichen Wissensvorsprung, um international erfolgreich zu sein.

Erfolg made in Kärnten

Die Kärntner Wirtschaftswelt beheimatet eine Vielfalt an arrivierten sowie neuen und schnell wachsenden Betrieben. So arbeiten etwa spezialisierte Fachkräfte von Dynatrace, dem internationalen Marktführer im Bereich Software-Intelligenz, an der Entwicklung, Weiterentwicklung und Optimierung von Millionen von Programmierzeilen für Tools in den Bereichen Mobile- und Cloud-Monitoring. 2017 startete das Unternehmen im Klagenfurter Lakeside Park mit vier Mitarbeitern – aktuell sind es über 50 spezialisierte Fachkräfte und deren Zahl wächst in Kärnten stetig.

Auch der international tätige Konzern Bifrangi hat sich aufgrund der zentralen Lage im europäischen Wirtschaftsraum für einen Standort in Kärnten entschieden. Dort werden Stahlkomponenten für die Bereiche PKW, Traktoren und Industrieanlagen angefertigt, ohne die sich kein 5-er BMW, John-Deere-Muldenkipper oder auch kein Dacia bewegt. Die Rahmenbedingungen, welche die italienische Gründerfamilie Biasion in der Region um St. Veit an der Glan vorfand, haben Bifrangi bei der Entwicklung des Standortes sehr geholfen. In Rufweite von Bifrangi befinden sich namhafte, international tätige Unternehmen, wie die Treibacher Industrie AG, Flex, Fundermax, GREENoneTEC oder die TILLY Holzindustrie Gesellschaft.

Die Erfahrung in der Standortentwicklung, die zukunftsorientierte Förderlandschaft oder die schnellen Behördenwege als attraktive Facts für die Standortgründung – das schätzt auch die im Klagenfurter Lakeside Park beheimatete KNAPP AG, die Intralogistik-Systeme produziert und internationale Unternehmen wie die SPAR- und REWE-Gruppe, Porsche, VW und sogar Zalando dabei unterstützt, deren internen Logistikprozesse zu optimieren und dafür ganzheitliche Lösungen anbietet.

Im Bereich der smarten Spezialisierung betreibt das innovationsgetriebene Salzburger Unternehmen SKIDATA im Lakeside Park das Kompetenzzentrum für plattform-basierende Systeme und steht damit vor der nächsten smarten, sowie wegweisenden Zutrittslösung. Als fixe Größe der heimischen Wirtschaft setzt die Treibacher Industrie AG ebenfalls auf den Standort Kärnten. Der visionäre Big-Player ist stetig auf der Suche nach innovativen Start-ups und beteiligt sich an Kooperationen mit Kärntner Bildungseinrichtungen.

Gründer kommen aus dem In- und Ausland

Der Kärntner Innovations-Spirit lockt auch Gründer aus dem In- und Ausland an: Das Fraunhofer Innovationszentrum für Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, kurz KI-4Life, der High Tech Campus Villach, die Silicon Austria-Labs, der 5G Playground Carinthia, das build! Gründerzentrum, die Coding School und viele andere mehr – Innovation hat in Kärnten viele Namen. Und selbstverständlich haben auch renommierte Forschungsinstitute wie Joanneum Research und AIT Austrian Institute of Technology eigene Einrichtungen im südlichsten Bundesland.

Lakeside Science & Technology Park © Standortmarketing Kärnten | Michael Stabentheiner
High Tech Campus Villach – der Technologiepark in Villach © Standortmarketing Kärnten | Michael Stabentheiner
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