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Leben
10.02.2026

Kärnten setzt neue Impulse in Kunst und Kultur

Mit der neuen Kunst- und Kulturstrategie für Kärnten/Koroška rücken regionale Alleinstellungsmerkmale wie Zweisprachigkeit und die geografische Lage im Alpen-Adria-Raum in den Mittelpunkt.

Die Entwicklung der neuen Kunst- und Kulturstrategie für Kärnten startete bereits im Jänner 2024 mit einer Bestandsaufnahme. Die Kunst- und Kulturlandschaft des Landes wurde unter Einbindung von insgesamt 1.400 Personen analysiert, um Ziele und Maßnahmen zu erheben. Auf Basis der Auswertungen wurde anschließend eine Strategie entwickelt, welche Mitte Feber dem Landtag präsentiert wird. Ziel der neuen Strategie ist es, die Vielfalt der Kärntner Kunst- und Kulturszene zu erhalten und Alleinstellungsmerkmale als Kulturland zu schärfen. Insgesamt wurden in diesem Prozess 24 Ziele und 67 konkrete Maßnahmen erarbeitet, die Umsetzung soll nach dem Beschluss im Kärntner Landtag, schon dieses Frühjahr starten.

„Dieser partizipative Prozess, die Einbindung von Stakeholdern und Menschen in den jeweiligen Regionen, war für eine neue Kulturstrategie einzigartig, innovativ und äußerst erfolgreich.“

Landeshauptmann Peter Kaiser

Kärntens Kultur neu gedacht

Die neue Kunst- und Kulturstrategie wurde unter besonderen Voraussetzungen erarbeitet, neben Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Brigitte Winkler-Komar, Abteilungsleiterin der Kulturabteilung, waren insgesamt 1.400 Personen in die Entwicklung eingebunden. Expert:innen aus dem Kulturbereich, Vertreter:innen von Kulturvereinen und Initiativen arbeiteten in sechs regionalen Zukunftsforen gemeinsam an der Strategie. „Dieser partizipative Prozess, die Einbindung von Stakeholdern und Menschen in den jeweiligen Regionen, war für eine neue Kulturstrategie einzigartig, innovativ und äußerst erfolgreich. Kärnten hat eine neue Strategie für Kunst und Kultur im Land mit dem Ziel, die Vielfalt unserer Kunst- und Kulturszene zu erhalten und Alleinstellungsmerkmale unseres Kulturlandes zu schärfen. Geografische wie demografische Aspekte sind ebenso eingeflossen wie unsere Zweisprachigkeit, die Volkskultur und die besondere Lage Kärntens im Alpen-Adria-Raum. Es wurden in diesem Prozess 24 Ziele und 67 konkrete Maßnahmen erarbeitet. Nach der Weiterleitung durch die Landesregierung an den Kärntner Landtag, die dortige Bearbeitung und Beschlussfassung, geht es in die Umsetzung,“ fasst Kaiser im Vorfeld der kommenden Regierungssitzung zusammen.

Eine Strategie, die verbindet

Die neue Strategie richtet sich an alle im Kunst- und Kulturbereich tätigen Menschen, an politisch Verantwortliche sowie das Publikum. „Wir haben eine Strategie erarbeitet, die aber nicht bei Kunst und Kultur Halt macht, sondern andere Bereiche, wie den Tourismus, die Bildung, Wirtschaft und auch Internationales miteinbindet,“ erklärt Kaiser. Die Schwerpunkte lagen auf Themen wie Vernetzung und Kooperation, Erbe im Wandel – bewahren und entwickeln, Räume der Kunst und Kultur – analog und digital, Kunst, Kultur und Tourismus, Unterstützung für Kunst und Kultur sowie die Zugänge zu jenen. Die 24 festgelegten Ziele sollen mithilfe der ausgearbeiteten Maßnahmen in den Bereichen Baukultur, bildende Kunst, darstellende Kunst, elektronische Medien, Fotografie und Film, Literatur, Musik, Volkskultur und Wissenschaft umgesetzt werden. Begleitet wird der Prozess zur Erstellung und Umsetzung der ersten Kärntner Kunst- und Kulturstrategie nach einer europaweit erfolgten Ausschreibung vom Beratungsunternehmen actori GmbH aus München.

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