„Bei der Preisverleihung geht es nicht nur ums Gewinnen, schon durch ihre Einreichung haben die einzelnen Teams herausragendes Engagement bewiesen.“
Kärntens Innovationstreiber 2025 stehen fest
Ob smarte Bildbearbeitung, effizientere Produktionsprozesse oder revolutionäre Wege in der Forstwirtschaft: Die diesjährigen Preisträger des Innovations- und Forschungspreises 2025 zeigen, eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft in Kärntens Wirtschaft und Wissenschaft steckt. LH Kaiser, LHStv.in Schaunig und LR Schuschnig überreichten den siegreichen Unternehmen und Forschungsreinrichtungen kürzlich die Preise. Die Prämierung fand heuer erstmals im Rahmen des KWF-Innovationsevents im Lakeside-Spitz in Klagenfurt statt.
Innovieren ist menschlich
Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Kärnten hatten bis Ende Jänner 2025 die Möglichkeit, ihre Innovationsvorhaben beim Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds einzureichen. Diesem Aufruf sind 34 Organisationen nachgekommen, elf davon wurden von einer Fachjury unter Vorsitz von Birgit Tauber (FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft) ausgewählt Projekte ins Finale gewählt. Im Rahmen der Jurysitzung wurden zudem sechs Organisationen für zwei Spezialpreise nominiert. Die Auszeichnungen wurden in den Kategorien Kleinstunternehmen, Klein- und Mittelunternehmen, Großunternehmen und Forschungseinrichtungen vergeben. Weiters wurden in den Bereichen „Innovationen im Handwerk“ und „Innovationen mit sozialer und regionaler Wirkung“ Spezialpreise verliehen.
Zukunftsfaktor Innovation
LH Peter Kaiser hob die Innovationskraft der Kärntner Unternehmen und Forschungseinrichtungen hervor: „Innovation, Kreativität, sich am Markt durchsetzend – aber auch mit Rückschlägen umzugehen – sind die Basis jeder Weiterentwicklung. Historisch gesehen war in Kärnten der industrielle Sektor im Vergleich zu anderen europäischen Regionen nicht dominant. Das hat sich in den vergangenen Jahren durch die Halbleiterindustrie und die sogenannten Green Technologies geändert und unser Bundesland nimmt nun europaweit – sowohl in der Forschung und Entwicklung, als auch in der Produktion – eine Vorreiterrolle in Europa ein.“ Der Landeshauptmann sieht Innovation als Schlüssel zur Zukunft – und Forschung als ihren Motor. „Kärnten beweist mit seinen innovativen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und kreativen Köpfen einmal mehr: Wir sind ein Land der Ideen und der Tatkraft. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen die Innovationskraft Kärntens weiter stärken, Arbeitsplätze der Zukunft schaffen und den Standort nachhaltig erfolgreich positionieren.“
„Wir haben in Kärnten eine unendliche Bandbreite an innovativen Ideen. Die Einreichungen beim Innovations- und Forschungspreis zeigen, wie innovativ der Standort Kärnten ist.“
Breites Spektrum an Ideen
Die Trophäe in der Kategorie Forschungseinrichtungen sowie die beiden Spezialpreise wurden gemeinsam von Technologiereferentin Gaby Schaunig und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig übergeben. „Wir haben in Kärnten eine unendliche Bandbreite an innovativen Ideen. Sie werden im Lakeside Science & Technologie Park gefördert – sei es im Educational Lab, den Schulen, der Universität oder den Forschungseinrichtungen, die gemeinsam mit Unternehmen Innovationen vorwärtsbringen. Die Einreichungen beim Innovations- und Forschungspreis zeigen, wie innovativ der Standort Kärnten ist“, betonte Schaunig und sprach allen Einreichenden ihren Dank aus.
„Der Innovations- und Pioniergeist der Kärntner Unternehmen zeigt sich vom traditionellen Handwerk über die Hochtechnologie bis hin zur regionalen Geschäftsidee – darauf können wir stolz sein.“
Mut und Weitblick
Für Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig ist die Verleihung der Innovations- und Forschungspreise ein ganz besonderer Tag: „Die Innovationskraft unserer Kärntner Betriebe ist ein zentraler Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes. Das gilt insbesondere für Zeiten wie diese, in denen die wirtschaftliche Lage herausfordernd ist. Der Innovations- und Pioniergeist der Kärntner Unternehmen zeigt sich vom traditionellen Handwerk über die Hochtechnologie bis hin zur regionalen Geschäftsidee – darauf können wir stolz sein. Denn genau dieser Weitblick und Mut sichern Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung und stärken uns auf den internationalen Märkten. Die Einreichungen zeigen die enorme Bandbreite an innovativen Ideen in Kärnten“, so Schuschnig.
KWF-Vorstand Roland Waldner zu den 30 Projekten, die zum Innovations- und Forschungspreis angemeldet wurden: „Bei der Preisverleihung geht es nicht nur ums Gewinnen, schon durch ihre Einreichung haben die einzelnen Teams ein herausragendes Engagement bewiesen. Es braucht mutige Menschen, die bereit sind, Risiken einzugehen, aus Fehlern zu lernen und Rückschläge als Chance zur Weiterentwicklung zu begreifen. Ohne diese wäre nachhaltige Innovation nicht möglich. Diese Menschen sind die wahren 'Held:innen der Wirtschaft'! Sie alle haben es verdient, heute im Mittelpunkt zu stehen und sich feiern zu lassen.“
„Kärnten beweist mit seinen innovativen Unternehmen, Forschungsinstitutionen und kreativen Köpfen einmal mehr: Wir sind ein Land der Ideen und der Tatkraft.“
Das sind die PREISTRÄGER 2025:
In der Kategorie „Kleinstunternehmen“ setzte sich das Klagenfurter Startup PiktID FlexCo durch. CISC Semiconductor GmbH aus Klagenfurt und überzeugte in der Kategorie „Klein- und Mittelunternehmen“. Die Fundermax GmbH aus dem Bezirk St. Veit wurde in der Kategorie „Großunternehmen“ ausgezeichnet. Die Silicon Austria Labs GmbH aus Villach konnte sich mit dem Projekt „Qarinthia“ in der Kategorie „Forschungseinrichtungen“ durchsetzen. Der Spezialpreis „Innovationen im Handwerk“ ging an die Unterwaditzer GmbH aus Berg im Drautal. Die Enixi GmbH aus Klagenfurt konnte den Spezialpreis „Innovationen mit sozialer und regionaler Wirkung“ mit nach Hause nehmen.
ÜBER DEN INNOVATIONS- UND FORSCHUNGSPREIS (IFP)
Der IFP ist die höchste Auszeichnung, die der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) im Auftrag des Landes Kärnten seit 2004 jährlich vergibt. Ausgezeichnet werden Unternehmen und Forschungseinrichtungen, die mit außergewöhnlichen Leistungen in den Bereichen Forschung und Entwicklung punkten.
Die Verleihung des IFP fand heuer erstmalig im Zuge im Rahmen des KWF-Innovationsevents statt. © LPD Kärnten/Kuess