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Wirtschaft
23.07.2025

Kärntens Startups im Fokus

LH-Stv. Gaby Schaunig, LR Beate Prettner und LR Daniel Fellner besuchten kürzlich das build! Gründungszentrum, um Innovations- und Synergiepotenziale aufzuzeigen.

Mit dem Ziel, Einblicke in die Kärntner Innovationslandschaft und Startup-Szene zu bekommen, besuchten LH-Stv. Gaby Schaunig, LR Beate Prettner und LR Daniel Fellner kürzlich das build! Gründungszentrum in Klagenfurt. Dabei wurden auch Gespräche mit Kärntner Startups gesucht, um Anknüpfungspunkte für mögliche Kooperationen und Synergien zu finden.

Neun Startup-Unternehmen stellten den Vertreter:innen der Landespolitik Ihre Ideen und Konzepte vor. Alle von ihnen befassen sich mit innovativen Lösungen zentraler gesellschaftlicher Herausforderungen – von Energieverwertung über Kreislaufwirtschaft bis hin zu Gesundheits- und Sozialtechnologien.

Innovative Zukunftstechnologien

„Das build! Gründungszentrum ist der ideale Ort um neue Ideen zu testen und die Mitarbeiter:innen des Gründungszentrums unterstützen die Start-Ups dabei, wichtige Schritte in der Umsetzung hin zur Selbständigkeit zu setzen. Die Präsentationen haben klar gezeigt: Kärnten ist ein Hotspot für Zukunftstechnologien und bietet vielfältige Chancen“, so LH-Stv. Gaby Schaunig.

„Die Präsentationen haben klar gezeigt: Kärnten ist ein Hotspot für Zukunftstechnologien und bietet vielfältige Chancen.“

Gaby Schaunig, LH-Stv.

Auch Landesrätin Beate Prettner zeigte sich begeistert von digitalen Lösungen, die für den Gesundheitsbereich präsentiert wurden: „Innovationen wie die digitale Notarzt-Dokumentation oder intelligente Tools zur Studien-Koordination zeigen, wie moderne Technologien die Gesundheitsversorgung verbessern und gleichzeitig das medizinische Personal entlasten können. Solche Ansätze sind essenziell, wenn wir unser System zukunftsfit machen wollen. Der Blick über den Tellerrand zeigt: Gesundheit beginnt nicht erst im Spital, sie wird durch Technologie und Innovation auf vielen Ebenen mitgestaltet.“

Landesrat Daniel Fellner betonte vor allem die Bedeutung innovativer Technologien für Gemeinden und Bildungseinrichtungen: „Das überzeugende Engagement und der Pioniergeist, den wir heute gesehen haben, spiegeln das große Innovationspotenzial unseres Landes wider. Gerade auch für die Kärntner Gemeinden und Bildungseinrichtungen ergeben sich durch diese neuen Technologien spannende Möglichkeiten – sei es im Bereich smarter Sicherheitssysteme oder durch Plattformen zur Förderung des freiwilligen Engagements. Ich bin begeistert.“

build! als Innovationsmotor

„Startups spielen eine zentrale Rolle für die Weiterentwicklung Kärntens, da sie innovative Lösungen hervorbringen, unternehmerisches Denken stärken und neue Arbeitsplätze schaffen. Sie stärken die wirtschaftliche Dynamik der Region, binden junge Talente und tragen dazu bei, Kärnten als attraktiven und zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Als build! Gründungszentrum begleiten wir Gründer:innen auf ihrem Weg und schaffen Rahmenbedingungen, damit Ideen wachsen und Wirkung entfalten können – regional, national und darüber hinaus“, so Sandra Moschitz, Startup-Coach und Prokuristin im build! Gründungszentrum.

„Nur wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam denken und handeln, können wir Innovation gezielt fördern und Kärnten als starken Startup-Standort positionieren.“

Jürgen Kopeinig, Geschäftsführer build! Gründungszentrum

„Damit diese Innovationskraft in der Praxis ankommt, braucht es den Dialog mit der Politik – offen, konstruktiv und auf Augenhöhe. Genau dafür schaffen wir heute den Raum: Startups präsentieren konkrete Use-Cases und politische Entscheidungsträger:innen erhalten Einblick in aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Lösungen. build! versteht sich als Brückenbauer zwischen Gründer:innen und Politik. Nur wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gemeinsam denken und handeln, können wir Innovation gezielt fördern und Kärnten als starken Startup-Standort positionieren“, ergänzte build!-Geschäftsführer Jürgen Kopeinig.

Neben den Präsentationen gab es Zeit für informelle Gespräche zwischen den Landesrät:innen und den Gründer:innen. Dabei wurden auch bereits erste Ideen für mögliche Fördermaßnahmen und Pilotprojekte ausgetauscht und besprochen.

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