"In der letzten Periode konnten wir die Kärntner EPU stärker in den Fokus rücken. Genau daran wollen wir anknüpfen."
Kärntner EPU-Beirat neu aufgestellt
Die St. Veiter Unternehmerin Nicole M. Mayer steht weiterhin an der Spitze und wurde Mitte September für die nächsten fünf Jahre als Vorsitzende bestätigt.
Aktuell vertritt der EPU-Beirat die Interessen von rund 23.000 Ein-Personen-Unternehmen in Kärnten. Mayer wird von einem zehnköpfigen Beirat unterstützt, der sich aus Unternehmer:innen aus allen Sparten und Branchen zusammensetzt.
Schwerpunkte
Der EPU-Beirat plant, den Bürokratieabbau, den Ausbau von Weiterbildung und die soziale Absicherung von Selbstständigen in den Vordergrund zu stellen. "Ebenso wichtig sind eine stärkere Sichtbarkeit der EPU und ihre Vernetzung, um das Bild dieser Unternehmensform in Wirtschaft und Gesellschaft weiter zu stärken", betont Mayer.
Das Gremium will zudem die Bundespolitik in die Pflicht nehmen. Zentrale Forderungen sind die Anhebung der Kleinunternehmerregelung auf 85.000 Euro, eine Steuererleichterung durch eine Abmilderung der Progression und eine Senkung der Lohnnebenkosten.
"Kärnten lebt von der Vielfalt seiner EPU – diese gilt es zu stärken", sagt Herwig Draxler, wirtschaftspolitischer Leiter der Wirtschaftskammer Kärnten, dazu.
Über den EPU-Beirat
Der EPU-Beirat ist ein Gremium der Kärntner Wirtschaftskammer, das sich den Anliegen von Ein-Personen-Unternehmen (EPU) widmet.
Zu den Tätigkeiten des Beirats zählen die Organisation von Events sowie Serviceleistungen und Beratung speziell für EPU.