WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK | Helge Bauer
Mit der Fachkräfteagentur haben Land und Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam ein effektives Werkzeug geschaffen, um Unternehmen bei der Suche nach Arbeitskräften zu unterstützen. Sowohl Gesundheitseinrichtungen als auch Betreiber von Pflegeheimen wie die MaVida können durch das Angebot dringend benötigte offene Stellen besetzten. „Das ist ein starkes Signal für unsere Betriebe“, so WK-Präsident Jürgen Mandl. „Die Fachkräfteagentur ist ein Vorzeigeprojekt für die gute Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Land und Partnerinstitutionen. Jede erfolgreiche Vermittlung bedeutet Stabilität für Betriebe und Sicherheit für Arbeitsplätze. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind – jetzt gilt es, weiter Tempo zu machen.“
WK-Präsident Jürgen Mandl
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Hohes Niveau sichern
Auch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig lobt die Initative: „Kärnten steht im harten Wettbewerb der Wirtschaftsstandorte. Gut ausgebildetes Personal ist ein Schlüsselfaktor, damit wir auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben. Mit der Kärntner Arbeitskräfteagentur haben wir als Bundesland einen starken Impuls gesetzt, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Der Pflege- und Gesundheitsbereich ist besonders stark vom Personalmangel betroffen. „Daher lag der Schwerpunkt des ersten Calls vor allem darauf, Fachkräfte für diese Branchen zu gewinnen“, wie Schuschnig betont.
Ebenso zufrieden zeigt sich MaVida-Geschäftsführer Christian Polessnig: „Gerade in der Pflege sind qualifizierte Mitarbeiter:innen schwer zu finden. Wir freuen uns daher, dass wir bei der Suche durch die Kärntner Fachkräfteagentur unterstützt werden konnten.“ Für uns ist das ein wichtiger Schritt, um die Betreuung unserer Bewohner:innen weiterhin auf hohem Niveau zu sichern.“
FACHKRÄFTEOFFENSIVE: ZWEITER CALL LÄUFT
Noch bis 8. September 2025 können Kärntner Betriebe ihren Bedarf an Pflegekräften, IT-Spezialist:innen oder Fachkräften aus den Bereichen Metall- und Elektrotechnik anmelden. Die Anwerbung geeigneter Kandidat:innen erfolgt über internationale Partner, das Onboarding wird vom Carinthian International Center (CIC) begleitet.