© Kreativstudio Wunderkastl
Wirtschaft
03.03.2026

Kärntner Technologieparks: Bernhard Lamprecht als Geschäftsführer bestätigt

Die Technologiestandorte entwickeln sich zu international sichtbaren Innovationsräumen. Im Fokus steht die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschung und Talenten. Gemeinsam gestalten sie die Zukunft.

Bernhard Lamprecht bleibt Geschäftsführer des Lakeside Parks, des Technologieparks Villach sowie des Technologieparks Lavanttal. Im Zuge eines gesetzlich alle fünf Jahre geforderten mehrstufigen Auswahlverfahrens, setzte sich der 54-jährige Kärntner gegen rund 45 Mitbewerber:innen durch und wurde erneut in seiner Funktion bestätigt. „Die Freude ist natürlich mehr als groß. Einerseits, weil damit die Leistungen der letzten Jahre bestätigt werden. Vor allem freut man sich aber, dass man mit diesem Team weiterarbeiten kann“, sagt Lamprecht.

„Wir wollen die Technologieparks in Kärnten so weiterentwickeln, dass sie langfristig international sichtbare Innovationsräume sind, Orte, an denen Unternehmen, Forschung und Talente gemeinsam Zukunft gestalten.“

Bernhard Lamprecht, Geschäftsführer Lakeside Park, Technologiepark Villach und Technologiepark Lavanttal

Regionale Wurzeln und internationale Erfahrung

Bernhard Lamprecht studierte berufsbegleitend Immobilienwirtschaft und war rund 20 Jahre von Wien aus in der internationalen Projektentwicklung tätig, unter anderem in Österreich, Ungarn, Rumänien, Russland und Turkmenistan. Vor seiner Rückkehr nach Kärnten verantwortete er als Teamleiter im Asset Management bei der Bundesimmobiliengesellschaft sämtliche österreichische Universitäten. Heute lebt Lamprecht mit seiner Familie wieder in Kärnten. Er denkt selten in Einzelprojekten, seine Perspektive ist langfristig, systemisch und kooperativ. Wegbegleiter:innen beschreiben ihn als professionell, authentisch und visionär, vor allem als starken Netzwerker mit einem langfristigen Blick auf Standortentwicklung.

Kärnten international sichtbar machen

Als großes Potenzial sieht Lamprecht die Weiterentwicklung der Kärntner Technologieparks entlang der Koralmbahn-Achse. Nachhaltige Entwicklungsräume mit inhaltlicher Ausrichtung für Unternehmen, Forschung und Talente zu schaffen, sei das Ziel. „Wir wollen die Technologieparks in Kärnten so weiterentwickeln, dass sie langfristig international sichtbare Innovationsräume sind, Orte, an denen Unternehmen, Forschung und Talente gemeinsam Zukunft gestalten,“ erklärt er.

Kärntner Innovationsräume

Der Lakeside Park gilt als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Unternehmen, Forschung und Bildung. Neun Forschungsorganisationen, mehr als 70 Unternehmen mit über 1.800 Mitarbeiter:innen, ein 5G Playground, Europas größte Drohnenhalle ihrer Art, das Veranstaltungszentrum Lakeside Spitz, sechs Kindergärten, Kunstraum sowie das Education Lab prägen den Standort. Mit 16 Gebäuden und rund 43.000 Quadratmetern Mietflächen hat sich der Park in über 20 Jahren zu einem der erfolgreichsten Innovationsökosystem entwickelt. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Lamprecht in der Zusammenarbeit. „Die Zukunft zu gestalten funktioniert nur gemeinsam. Es geht sehr stark um Kooperation und Kollaboration.“ Zusammenarbeit bedeute auch Vertrauen und Offenheit, „dass laut unserem Lakeside Park-Motto eins und eins eben nicht zwei, sondern elf ergibt.“

Schlagwörter