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Bildung
18.08.2026

Kaposi unterstützt Ausbildung von Hochvolttechnikern

Das Klagenfurter Autohaus Kaposi stellt der Meisterschule des WIFI Kärnten ein Elektroauto der Marke Smart für Ausbildungszwecke zur Verfügung.

Christian Ratheiser, Geschäftsleiter des Autohauses Kaposi Hofmeester Holding GmbH, hatte diese smarte Idee und setzte sie auch gleich in die Tat um, als sich die Gelegenheit bot. In der WIFI-Meisterschule für Kfz-Technik steht nun ein Smart ForTwo Electric Drive Cabrio, an dem die angehenden Meister die Hochvolttechnik in der Praxis üben können.

Bildung und Lernen

„Aus- und Weiterbildung liegt dem Autohaus Kaposi und auch mir persönlich sehr am Herzen, daher suchen wir immer Möglichkeiten, auch außerhalb des Autohauses junge Menschen zu fördern und zu unterstützen“, sagt Ratheiser, der selbst eine enge Beziehung zum Thema Bildung und lebenslanges Lernen hat. Er ist zwar einerseits Magister der Betriebswirtschaft, aber andererseits ebenfalls Kfz-Meister und hat dafür selbst die WIFI-Meisterschule absolviert. Damit ist der Chef auch einer der vier Hochvolttechniker der Stufe 2 (Schalten der Spannungsfreiheit) im Autohaus Kaposi, weitere zwei Hochvolttechniker der Stufe 3 (Arbeiten unter Spannung) ergänzen das Team für das Thema Elektro-Mobilität. Darüber hinaus engagiert sich Ratheiser seit mehr als 20 Jahren in der Lehrlingsausbildung, der Jugendarbeit und der berufsbegleitenden Lehre.

„Die Hochvolttechnik ist ein Thema, das im Kfz-Bereich Fuß gefasst hat und uns die nächsten Jahre begleiten wird.“

Mag. Christian Ratheiser, Geschäftsleiter des Autohauses Kaposi Hofmeester Holding GmbH

HV 3 Qualifikation

WIFI-Geschäftsführer Mag. Andreas Görgei nahm den ersten Elektro-Smart für das Klagenfurter Technikzentrum entgegen und bedankte sich für die „große Gabe“. „Die Größe ist perfekt“, sagt Referatsleiter Robert Kafka zum kleinen Smart ForTwo Electric Drive Cabrio, denn der Platz im Technikzentrum ist begrenzt. Für die Meisterschule kommt das zusätzliche Übungsfahrzeug gerade recht, weil ein zusätzlicher Schulungsplatz installiert wurde, an dem ab September die Ausbildung zur HV 3 Qualifikation startet. „Die Hochvolttechnik ist ein Thema, das im Kfz-Bereich Fuß gefasst hat und uns die nächsten Jahre begleiten wird“, sagt Mag. Ratheiser. Es ist damit zu rechnen, dass sich die Mobilität zunehmend in Richtung neuer Antriebstechnologien entwickeln wird. Daher braucht es zunehmend Spezialisten, die den Umgang mit solchen Technologien beherrschen und unter anderem über ein fundiertes Wissen über Aufbau und Funktion von Hochvoltsystemen verfügen. So geht es unter anderem darum, den spannungsfreien Zustand des E-Fahrzeugs herzustellen, bevor Service- und Wartungsleistungen oder Reparaturen durchgeführt werden können. Für diese Arbeiten ist Schutzkleidung und die strikte Einhaltung bestimmter Abläufe vorgeschrieben. Die angehenden Meister der Kfz-Technik können diese Vorgehensweise nun am vollelektrischen 75 PS starken Smart trainieren.

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