Leben

Klagenfurt: 35 Millionen Euro für Kläranlagen-Neubau reserviert

Der Bau einer neuen Kläranlage in Klagenfurt steht an. Die Stadt Klagenfurt hat 35 Millionen Euro an Rücklagen reserviert. Der Bau wird rund 110 Millionen Euro kosten.

Eine neue Kläranlage soll in den nächsten Jahren in Klagenfurt gebaut werden – auf dem bestehenden Areal. Für den Neubau sind seitens der Stadt bereits 35 Millionen Euro an Rücklagen reserviert. Der Neubau wird rund 110 Millionen Euro kosten, die Finanzierung teilen sich Stadt, Land und der Wasserverband Wörthersee Ost. Vize-Bürgermeister Wolfgang Germ: "Das Grundstück ist gesichert und es gibt bereits einen einstimmigen Beschluss für den Neubau der Kläranlage."

40 Millionen Liter Abwasser erreichen die Kläranlage täglich – aus Klagenfurt und den zwölf Umland-Gemeinden des Wasserverbandes. 50 Jahre hat die Anlage mittlerweile auf dem Buckel. Auch in der Vergangenheit wurde einiges investiert, es ging vor allem um Modernisierungen, welche die Kosten senken.

Die Maßnahmen der letzten Jahre:

  • Grobrechenanlage – mit leistungsfähigerem Rechengutwäscher
  • leistungsfähigeres Rührwerk
  • Sanierung des Zwischenklärbeckens und des Nachklärbeckens
  • Austausch der Feinrechenanlage
  • Aktivierung und Optimierung der Demon-Anlage
  • Installierung einer Gleichstromdesintegrationsanlage (GSD-Anlage), die ca. 100.000 kWh Strom erzeugen kann
Vize-Bürgermeister Wolfgang Germ mit Gerhard Hohl (rechts), Leiter der Kläranlage Klagenfurt – Foto: StadtKommunikation/Peter Just
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