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Wirtschaft
19.01.2026

Klagenfurt präsentierte Wirtschafts­agenda 2026

Starke Wirtschaftsstrukturen, Innovation und Startups sollen die Landeshauptstadt zu einem der attraktivsten Standorte des Südens machen. Klagenfurt ist klar auf Kurs in Richtung Wachstum.

Der Verwaltungsstandort Klagenfurt soll sich zu einer starken wirtschaftlichen Region entwickeln. Geplante Wirtschaftsschwerpunkte wurden kürzlich von Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier präsentiert und beinhalten, neben Zahlen, Daten und Fakten, Vorteile und Chancen, welche es zu nutzen gilt.

„Klagenfurt bietet uns eine immense Qualität. Mein Motto für das heurige Jahr lautet: Wer die Stadt stärken will, muss auch die Wirtschaft stärken. Einen Innovationsstandort im Süden zu schaffen, das ist unser Ziel.“

Julian Geier, Stadtrat und Wirtschaftsreferent der Stadt Klagenfurt

Unternehmen und Arbeitnehmer

„Die positiven Zahlen sprechen für sich“, leitete Stadtrat Geier ein. Die Landeshauptstadt lässt sich in vier Industrie- und Gewerbezonen gliedern. Das Wirtschaftsprofil Klagenfurts setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Unter anderem zählen dazu rund 9.200 Unternehmen mit circa 76.270 Arbeitnehmern. Außerdem werden in Klagenfurt jährlich etwa 550 Neugründungen gezählt. Besonders positiv fällt auf, dass die Anzahl der Frauen als Gründerinnen rasant steigt. Statistiken zufolge gibt es auch sieben Prozent mehr Betriebsübernahmen.

Innovation und Bildung

Klagenfurt verfügt über zwei Innovationszentren, den Lakeside Science und Technology Park sowie das Südquartier, mit beinahe hundertprozentiger Auslastung. Weiters gibt es acht Forschungseinrichtungen und 70 Bildungseinrichtungen, die bedacht auf die Anforderungen der Wirtschaft reagieren. Die Ausbildung von 1.670 Lehrlingen trägt ebenfalls dazu bei. Die Zusammenarbeit zwischen Universität und Unternehmen soll gefördert werden.

Fahrplan 2026

Aus wirtschaftlicher Sicht wird der Fokus im Jahr 2026 auf folgenden sechs Sektoren liegen: Die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) inklusive Drohnentechnologie und Robotics, Green Technologies, Logistics und Life Sciences, die unter anderem Medizin, Biotechnologie oder Lebensmittelforschung beinhalten. Weitere Sektoren sind Startups und Creative Industries - wie Architektur, Buch-, Werbe- oder Pressemarkt. Klagenfurt positioniert sich als dynamischer Startup Hub im Alpen-Adria-Raum. Wirtschaftskoordinator Andreas Fritz betonte den wertvollen Beitrag der Koralmbahn: „Das attraktive Angebot der Infrastruktur ist maßgebend. Mehr als die Hälfte der rund 100 Startups befindet sich im Green Tech bzw. im Social Impact Bereich.“

Gesetzte Ziele

Um zu einem der attraktivsten Standorte des Südens zu werden, setzt Klagenfurt auf eine langfristige Strategie. Eine entscheidende Rolle wird die lukrative Nutzung der verfügbaren Flächen spielen. Darum ist die Etablierung eines Standortmarketings erforderlich. Die Investorensuche wird sich konkret auf den Alpen-Adria-Raum beziehen. Die Entwicklung einer eigenen Quartiersstrategie ist aktuell im Gange. Diese spezialisiert sich auf die Stärkung der Innenstadt. Serviceleistungen und die Betreuung einzelner Unternehmen sollen gefördert werden. Eine Entbürokratisierung in Maßen soll diese Schritte erleichtern. „Klagenfurt bietet uns eine immense Qualität. Mein Motto für das heurige Jahr lautet: Wer die Stadt stärken will, muss auch die Wirtschaft stärken. Einen Innovationsstandort im Süden zu schaffen, das ist unser Ziel“, so Wirtschaftsstadtrat Julian Geier.

 

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