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Bildung
15.10.2025

Kleine Hände, große Schätze: MINI-Museum Mallnitz eröffnet

Bis Februar 2026 präsentiert die Sonder­ausstellung an der Päda­gogi­schen Hoch­schule Kärnten Ent­deckun­gen von Kindern aus Natur und Kultur.

Vor Kurzem wurde im Viktor-Frankl-Saal der Pädagogischen Hochschule Kärnten das MINI-Museum Mallnitz unter dem Motto „Kleine Hände – große Schätze“ feierlich eröffnet. Dabei konnten sich zahlreiche Ehrengäste, Besucher:innen sowie Schüler:innen und Studierende ein Bild davon machen, wie engagiert und kreativ die Kinder der Nationalpark-Kindergruppe Tauernzwerge, der Volksschule Mallnitz und der Mittelschule Obervellach an der Sonderausstellung gearbeitet haben. Über ein Jahr lang haben sie geforscht, gesammelt und gestaltet. Das Ergebnis: 26 nach dem Alphabet geordnete Schatzkisten voller Entdeckungen aus Natur und Kultur der Nationalparkregion – von A wie Adlerfeder über M wie Mäuseskelett bis Z wie Zirbenzapfen.

Potenzial für große Ent­deckungen

Bei ihrer Eröffnungsrede hob Landesrätin Sara Schaar hervor: „Es erfüllt mich mit großer Freude zu sehen, wie unsere jüngsten Entdecker:innen mit Neugier und Begeisterung die Schätze unserer Nationalpark-Region erkunden. Projekte wie das MINI-Museum Mallnitz zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Kindern Raum für eigenständiges Lernen und kreatives Forschen zu geben – denn gerade in diesen kleinen Händen liegt das Potenzial für große Entdeckungen.“ Als begleitende Expertin betonte Gudrun Batek (EKUZ): „Während der gesamten Projektlaufzeit war uns immer wichtig, dass die Kinder im Vordergrund stehen. Die Welt mit Kinderaugen sehen, gemeinsam Schätze zu bergen und so die Artenvielfalt der Region zu erleben, das war und ist unser Ziel.“

„Projekte wie das MINI-Museum Mallnitz zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Kindern Raum für eigenständiges Lernen und kreatives Forschen zu geben.“

Landesrätin Sara Schaar

Bildung vernetzt

Neben den Schätzen der kleinen Forscher:innen werden auch „Schatzkisten“ von Studierenden der PH Kärnten ausgestellt, welche die Hochschullernwerkstattinitiativen mathe4primar, deutsch4primar und sachunterricht4primar verbinden und ebenfalls zum Entdecken anregen „Das Projekt vereint in vorbildlicher Form schulische und außerschulische Bildungsinitiativen und vernetzt formale mit informellen Bildungseinrichtungen. Viele Kompetenzen der Kinder und Jugendlichen werden gefördert und ihre Innovationen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“, hob Andrea Varelija-Gerber (PH Kärnten) als externe Begleiterin im Rahmen der Projektinitiative EIL4MINT hervor. Auch Jasmin Possegger, Leiterin des Pflichtschulclusters Mittleres Mölltal, zeigt sich begeistert von den Ergebnissen der Arbeit der Kinder und Jugendlichen: „Es ist einfach wunderbar zu sehen, welche Resultate durch Begeisterung an der Sache und funktionierende Zusammenarbeit entstehen!“

Die Idee wächst weiter

Wer sich selbst davon überzeugen möchte, wie zauberhaft unsere Heimat ist und warum die Vielfalt der Natur für uns alle überlebenswichtig ist, kann dem MINI-Museum an der Pädagogischen Hochschule Kärnten noch bis Februar 2026 einen Besuch abstatten. Das Projekt macht übrigens bereits Schule: Auch die Praxisvolksschule der PH Kärnten folgt diesem Beispiel und gestaltet ein eigenes „Mini Museum PHK“, um die Schätze der Natur im Raum Klagenfurt sichtbar zu machen.

„Es ist einfach wunderbar zu sehen, welche Resultate durch Begeisterung an der Sache und funktionierende Zusammenarbeit entstehen!“

Jasmin Possegger, Leiterin Pflichtschulcluster Mittleres Mölltal

Mehr als ein Jahr lang haben die Kinder der Nationalpark Kindergruppe Tauernzwerge, die Schüler:innen der Volksschule Mallnitz sowie der Mittelschule Obervellach daran gearbeitet, das MINI-Museum Realität werden zu lassen. Die Sonderausstellung der PH Kärnten öffnete kürzlich ihre Türen und kann bis Februar 2026 bewundert werden. © PHK/Lautischer

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