"Um den Fachkräftemangel zu bewältigen, ist es entscheidend, Absolvent:innen nach ihrem Studium in Kärnten zu halten."
Kooperation für Kärntens Zukunft
Das Event am Campus der Universität Klagenfurt fand heuer zum zweiten Mal statt. Die gemeinsame Initiative der Fakultät für Technische Wissenschaften (TEWI) und der Industriellenvereinigung Kärnten (IV Kärnten) verfolgt das Ziel, Studierende und Unternehmen frühzeitig zu vernetzen und neue Kooperationen für die Zukunft zu schaffen.
Laut Heuberger ist eine praxisnahe Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie, etwa durch Masterarbeiten, Praxissemester oder Forschungsprojekte, der Schlüssel, um Studierende frühzeitig an regionale Unternehmen zu binden.
"Wir arbeiten hier in Kärnten daran, ein starkes Ökosystem für Innovation zu schaffen. Das ist ein wertvolles Investment in unsere gemeinsame Zukunft", betonte Rektorin Ada Pellert zu Beginn der Veranstaltung.
Forschung trifft Praxis
Ein Schwerpunkt lag auf gemeinsamen Forschungsprojekten zwischen Universität und Industrie. Vorgestellt wurden unter anderem:
- das FFG-Projekt DORBINE, das mithilfe KI-gesteuerter Drohnenschwärme Windkraftanlagen effizienter inspiziert
- das Projekt TOMAiTO, das intelligente Sensor- und Drohnentechnologie für nachhaltige Gewächshausproduktion entwickelt
- eine studentische Arbeiten zur automatisierten Sicherheitsanalyse von Robotersystemen
- eine studentische Arbeit zur Optimierung von Produktionsprozessen in der Halbleiterindustrie
Großes Interesse galt auch dem Excellece-Cluster "Bilateral AI". Dabei arbeitet das Institut für AI und Cybersecurity der Universität Klagenfurt an einer neuen Generation von Künstlicher Intelligenz namens "broad AI".
Auszeichnungen
Im Rahmen der Veranstaltung wurden mehrere Auszeichnungen vergeben: Die Best Performer Awards 2024/2025, der Roland-Mittermeir-Preis für die beste Masterarbeit und erstmals der Dissertationspreis der Fakultät für Technische Wissenschaften. Damit wurden herausragende Leistungen von Studierenden und Forschenden gewürdigt.
Beim abschließenden Networking nutzten Studierende und Unternehmensvertreter:innen die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und künftige Kooperationen anzubahnen.