„Mit unserem neuen KWF-Förderungsportal setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines modernen, kundenorientierten Service. Unser Ziel ist es, Förderungsprozesse so einfach, transparent und effizient wie möglich zu gestalten.“
KWF forciert Service für Betriebe
Das modernisierte Förderungsportal des KWF ermöglicht eine effiziente Antragstellung, die Begleitung in den Betrieben wird intensiviert. KWF-Vorstand Roland Waldner und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig präsentierten die Neuerungen sowie die geplanten Schwerpunkte für das Jahr 2026. „Eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung beschränkt sich nicht nur auf den ausgezahlten Förderungsbetrag. Wir wollen noch näher an den Betrieben und ihren Bedürfnissen sein, mit noch mehr Service und einem noch leichteren Zugang zum KWF. Wir haben im Schulterschluss mit Roland Waldner eine Stoßrichtung festgelegt, die in diesem Jahr stark im Fokus stehen wird: Servicierung – sowohl digital als auch analog“, erklärt Schuschnig. Durch vereinfachte Prozesse stehen Wirtschaftstreibenden mehr Ressourcen zur Verfügung. So sollen Anreize für neue Projekte geschaffen und die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Schuschnig betont: „In Zeiten von wirtschaftlichen Herausforderungen und unsicheren Rahmenbedingungen müssen wir eine starke Stütze für die Kärntner Wirtschaft schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes weiter ausbauen.“
Digitale Timeline
Das modernisierte Förderungsportal bietet eine digitale Timeline, über die Förderanträge in Echtzeit von der Einreichung bis zur Genehmigung nachverfolgt werden können. Relevante Fristen und erforderliche Schritte sind klar ersichtlich, wodurch die Abwicklung transparenter und effizienter wird. Die gesamte Kommunikation zu Förderanträgen erfolgt künftig zentral über das KWF-Portal und ist lückenlos dokumentiert. „Mit unserem neuen KWF-Förderungsportal setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung eines modernen, kundenorientierten Service. Unser Ziel ist es, Förderungsprozesse so einfach, transparent und effizient wie möglich zu gestalten“, betont KWF-Vorstand Roland Waldner den Kundennutzen der Weiterentwicklung. „Das Ergebnis ist ein vollständig digitales, übersichtliches und benutzerfreundliches KWF-Förderungsportal, das eine deutlich verbesserte Übersicht über alle relevanten Prozessschritte bietet“, so Schuschnig.
Klein- und mittelständische Betriebe
Besonders klein- und mittelständische Betriebe wurden bei der Neuerung berücksichtigt, um den Zugang zur Unterstützung zu erleichtern. „Viele kleinere Unternehmen haben immer noch eine Hemmschwelle, sich an den KWF zu wenden. Die eigene Innovationskraft, gerade in den KMU, wird viel zu sehr unterschätzt. Dementsprechend setzen wir darauf, den Zugang zum KWF niederschwelliger zu gestalten um den KWF damit noch näher zu den Unternehmen zu bringen. Es sind die klein- und mittelständischen Betriebe, die das Rückgrat der Kärntner Wirtschaft bilden und ein wichtiger Motor für den Wirtschaftsstandort sind“, so Schuschnig.
„KWF on the road“
Das Pilotprojekt „KWF on the road – Kärnten ist unser Büro“ wurde im vergangenen Jahr gestartet und wird heuer fortgeführt. Dabei werden Wirtschaftstreibende direkt vor Ort in ihren Betrieben unterstützt. „Indem wir aktiv auf die Unternehmen zugehen, lernen wir ihre Pläne und Anforderungen besser kennen und bieten ihnen eine maßgeschneiderte Unterstützung an. Wir möchten wissen, was gebraucht wird und nicht Produkte entwickeln, für die gar kein Bedarf besteht“, so Waldner. In drei Workshop-Formaten sollen Fragen wie „Was ist eine Förderung“, „Was muss man bei einer Abrechnung beachten“ oder „Wie entstehen Innovationen“ beantwortet werden. Die Veranstaltungsreihe „KWF on the road – Kärnten ist unser Büro“ startet am 16. April in der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Villach in eine neue Runde.