„Gerade in Zeiten wie diesen erinnern uns Werke wie ‚Der Bockerer‘ daran, wie wichtig persönliche Haltung, Zivilcourage und Menschlichkeit sind.“
Mit Zivilcourage und Menschlichkeit: BKS Bank lud zum Theaterabend
Der historische Arkadenhof im Schloss Porcia in Spittal bot kürzlich ein besonderes Ambiente für eine kulturelle Veranstaltung mit Tradition – die BKS Bank lud erneut zahlreiche Gäste, diesmal zur Vorpremiere des Stücks „Der Bockerer“ von Ulrich Becher und Peter Preses.
Widerstand mit Sturheit und Schmäh
Das Stück erzählt die Geschichte eines Wiener Fleischhauers in den 1930er und 1940er Jahren. Sein enges Umfeld wendet sich dem Nationalsozialismus zu, ein jüdischer Freund ist gezwungen zu emigrieren. Bockerer schafft es, sich mit einer Mischung aus Sturheit, Naivität und Wiener Schmäh durch die schweren Zeiten zu lavieren – und trotz allem Mensch zu bleiben. Die vierteilige Verfilmung des Stücks mit Karl Merkatz in der Hauptrolle gilt als Meilenstein der österreichischen Filmgeschichte.
Nikolaus Juhász, Vorstandsvorsitzender der BKS Bank, und Intendant Florian Eisner begrüßten das Publikum und stimmten auf den Theaterabend ein. Dabei betonte Juhász die gesellschaftliche Bedeutung des Stücks: „Gerade in Zeiten wie diesen erinnern uns Werke wie ‚Der Bockerer‘ daran, wie wichtig persönliche Haltung, Zivilcourage und Menschlichkeit sind.“
Die Darsteller:innen überzeugten durch Können, Humor und Einfühlungsvermögen und bereiteten den Gästen einen Theaterabend, der zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregte. Anschließend an die Vorstellung lud die BKS Bank zu einem geselligen Abendessen, im Zuge dessen der Abend bei Buffet und Getränken einen stilvollen Ausklang fand.
© Johanna Lamprecht