Umwelt

Nationalpark Hohe Tauern wird 40

Im Nationalpark-Jubiläumsjahr sind einige Veranstaltungen geplant, unter anderem auch ein Festakt im Oktober.

Zwei große Jubiläen werden heuer gefeiert. Die Heiligenbluter Vereinbarung wurde vor 50 Jahren – 1971 – unterzeichnet. Das war der Startschuss für die Umsetzung der Nationalpark-Idee in Österreich. Rechtlich verankert wurde der Kärntner Anteil des Nationalparks Hohe Tauern am 15. September 1981. Damit waren Ausbau-Pläne für die energiewirtschaftliche Nutzung der Tauernbäche und für ein mögliches Skigebiet für den Eimer. Heute ist der Nationalpark Hohe Tauern, der die Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol "berührt", der größte im Alpenraum. 1.856 Quadratkilometer sind es. Landesrätin Sara Schaar und Nationalpark-Direktor Peter Rupitsch blickten heute auf 40 Jahre Nationalpark zurück.

Professionelles Management

Was viele nicht wissen: In Kärnten sind die Nationalpark-Flächen fast gänzlich in Privatbesitz. Das ist bei Nationalparks meist nicht so. Schaar: "Deshalb ist mir ein gutes Zusammenwirken von Grundbesitzern, Verwaltung, Behörden, Interessensgruppen und den Naturschutzorganisationen wie auch den Besuchern wichtig, um den Nationalpark Hohe Tauern in eine gute Zukunft führen zu können."

Rupitsch ist speziell die Umweltbildung wichtig. Dazu gibt es viele Programme. Das Nationalpark-Management sei heute sehr professionell, die Infrastruktur modern – mit Besucherzentren, Info-Stellen und Lehrwegen und mit einem eigenen Ranger-System.

Zum Jubiläum sind heuer einige Veranstaltungen geplant, auch eine Festveranstaltung am 23. Oktober 2021 in Heiligenblut. Informationen dazu wird es noch rechtzeitig geben.

40 Jahre Nationalpark Hohe Tauern und 50 Jahre Heiligenbluter Vereinbarung – Foto: Büro LR Schaar
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