Johannes Gastrager
© RML
Neue Verkehrsverbindungen eröffnen neue Chancen für Regionen: Einst mit dem Bau der A2 hat das Lavanttal einen Aufschwung erfahren. In den letzten Jahren hat sich das Tal zwischen Kärnten und der Steiermark beachtlich entwickelt. „Die Koralmbahn wird vergleichsweise noch größere Entwicklungschancen für die Region bringen“, ist Johannes Gastrager, Geschäftsführer des Regionalmanagements Lavanttal (RML) überzeugt. Die neue Hochleistungsstrecke zwischen Graz und Klagenfurt rückt das Lavanttal ins Zentrum einer neuen Metropolregion im Süden Österreichs. Durch den Anschluss an die Hauptverkehrsader Europas entsteht so eine der aufstrebendsten Zukunftsregionen im Alpen-Adria-Raum – mit besten Bedingungen zum Wohnen und Leben, attraktiven Arbeitgeber:innen und einem vielseitigen Ausbildungsangebot – sichtbar gemacht auf zukunftlavanttal.at.
Regionales Standortmarketing
Getragen von den neun Lavanttaler Gemeinden versteht sich das Regionalmanagement Lavanttal (RML) als Motor einer zukunftsorientierten Regionalentwicklung – mit dem Ziel, abgestimmt mit dem Standortmarketing Kärnten positive Imagearbeit für die Region umzusetzen. In Zusammenarbeit mit regionalen Akteur:innen und Partner:innen werden Projekte in sieben strategischen Schwerpunktfeldern realisiert. „Es geht nun darum, die Positionierung der Region zu schärfen und zu kommunizieren“, so Gastrager. Im Sommer wurde eine Leitmotivkampagne mit dem Titel „Lavanttal Die Zukunftsregion” ausgearbeitet. Dabei sollen die besonderen Stärken des Lavanttals sowohl innerhalb als auch außerhalb der Region sichtbar gemacht werden.
Johannes Gastrager
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Zukunftsregion zwischen Graz und Klagenfurt
Die Kampagne richtet sich an drei Zielgruppen – in der Region selbst und im Großraum Graz. Sie zielt darauf ab, junge Menschen in der Region zu halten, Lavanttaler:innen, die für eine Ausbildung oder beruflich weggezogen sind, Perspektiven zur Rückkehr zu bieten, aber auch Menschen von außen auf das Lavanttal aufmerksam zu machen. Neben Maßnahmen wie Plakatwerbung, Infoscreens und Flugwerbung auf Events setzt das RML insbesondere auf digitale Möglichkeiten. So werden über die für die Zukunftsregion Lavanttal etablierten Social-Media- Kanäle entsprechende Beiträge zur Bewerbung der Region in definierte Zielmärkte ausgespielt.
Zentraler Baustein des regionalen Standortmarketings sind Videoproduktionen: Geplant sind Kurzvideos, die speziell im Social-Media-Bereich eingesetzt werden und in denen über 100 Testimonials die Vorzüge der Region präsentieren und erzählen, warum sie hier arbeiten und leben. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen – jene, die bleiben, jene, die zurückkehren und jene, die neu ins Lavanttal ziehen. Das Lavanttal zeigt damit, dass es nicht nur ein schöner Lebensraum ist, sondern eine Zukunftsregion – voller Perspektiven und Potenzial.