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Wirtschaft
18.01.2026

Neue Wert­schöpfungs­potenziale erschließen

Mit der Inbetriebnahme der Koralm­bahn wird die Forschungs­achse Süd zwischen Villach, Klagenfurt, St. Paul und Graz gestärkt.

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Im Süden Österreichs entsteht ein lebendiger Wirtschafts- und Innovationsraum, welcher von Austausch, gemeinsamen Projekten und Initiativen profitiert und den Standort international attraktiver werden lässt. „Damit öffnet sich für Kärnten die Chance, seine FTI-Kompetenzen gezielt in einen erweiterten südösterreichischen Innovationsraum einzubringen und neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen“, betont Oliver Kathol, Leitung Forschung, Technologie & Innovation, BABEG.

Wissenschafts- und Innovations­quartiere entlang der Koralmbahn

Die Aufgabe der Wissenschafts- und Innovationsquartiere der BABEG, dem Lakeside Science and Technology Park (LSP) in Klagenfurt, dem Technologiepark Villach (TPV/HTCV) sowie des geplanten Technologiepark Lavanttal (TPL) in St. Paul ist es, Bildung, Forschung und Wirtschaft in Kärnten zu stärken. „Dies geschieht durch die daraus entstehende Förderung von Innovationskultur und Wettbewerbsfähigkeit. Technologieparks schaffen Synergien und Begegnungsraum für die Forschungs- und Innovationsakteur:innen in Kärnten und attraktivieren den Zugang für qualifizierte Fachkräfte. Zudem forcieren sie den Wissens- und Technologiefluss zwischen Universitäten, F&E-Einrichtungen und Unternehmen. Sie unterstützen die Gründung und das Wachstum von technologieorientierten Unternehmen und bieten qualitativ hochwertige Infrastruktur“, erklärt Kathol.

Der Wissenstransfer zwischen den einzelnen Organisationen wird durch den in den Quartieren entwickelten Nährboden bedingt und gestärkt. Alleine im Lakeside Park sind aktuell etwa 1.800 Mitarbeiter:innen in rund 80 Unternehmen tätig. Der Ansatz, regionale Zentren und deren Weiterentwicklung zu forcieren ist zwingend notwendig, um Agglomerationsvorteile in den Regionen bestmöglich hervorzubringen. Davon profitieren insbesondere junge und (potenziell) schnellwachsende Unternehmen, welche eine entscheidende Rolle für die langfristige Wirtschaftsentwicklung spielen.

„Technologieparks schaffen Synergien und Begegnungsraum für die Forschungs- und Innovationsakteur:innen in Kärnten und attraktivieren den Zugang für qualifizierte Fachkräfte.“

Oliver Kathol -Leitung Forschung, Technologie & Innovation, BABEG

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Gelebte Kooperation als Standort­faktor

Die drei Technologieparks fungieren als infrastrukturelles Rückgrat für Kärntens strategische Fokusthemen und bilden zugleich die Klammer um eine dynamische Weiterentwicklung des Technologiestandortes. Im Rahmen dieser ganzheitlich gedachten Strategie werden u. a. der Aufbau themenspezifischer Industrieparks und die Entwicklung eines COMET-Zentrums im Lakeside Park forciert. Darüber hinaus können die strategischen Beteiligungen und Initiativen/Projekte der BABEG sowie Forschungseinrichtungen gezielt in den Technologieparks verortet werden, um den aktiven Austausch zu fördern. „Dieser Wissenstransfer stärkt nicht nur die Innovationskraft, sondern erhöht auch die Standortattraktivität für neue, technologieorientierte Unternehmen. Zusätzlich ist es Ziel, durch die gesetzten Maßnahmen, die Forschungsachse Süd weiter zu stärken und auszubauen. Abstimmung und Kooperation mit unseren Nachbarregionen wird gelebt und unterstützt die Entwicklung sämtlicher Partner“, so Kathol.

Visualisierung Technologiepark Lavanttal
Ab 2027 entsteht im Lavanttal ein Technologiepark mit Fokus auf „Smart Materials und Kreislaufwirtschaft“. © BABEG
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