Wirtschaft

Neues Unterkärntner Projekt gegen Leerstand

Angelehnt an die Wiener Plattform "imGrätzl.at" startet in Kärnten "Welocally" in den Gemeinden Völkermarkt, Griffen und St. Andrä. Ziele gibt es mehrere, eines davon ist, Leerstände zu beseitigen.

Leerständen und verwaiste Ortskernen sind Probleme vieler Gemeinden. Griffen, Völkermarkt und St. Andrä haben sich jetzt zusammengetan, um dieses Thema aktiv anzugehen. Als Kärntner Pilotregion bewarben sie sich für die digitale Plattform „Welocally“. Das ist eine Adaptierung des in Wien erfolgreichen Projekts „imgrätzl.at“ für ländliche Regionen.

Es geht dabei um folgende Ziele: regionale Wirtschaftsstrukturen stärken, lokale Akteure (Unternehmen, Vereine, Veranstalter, Bürger) vernetzen und Leerstände reduzieren, die Mehrfachnutzung von Ressourcen ermöglichen, Infrastrukturen forcieren. "Welocally" soll im Herbst 2021 online gehen.

Testgebiete in ganz Österreich

Als Vorbild gilt also "imGrätzl.at", eine Wiener Plattform, die es seit 2016 erfolgreich gibt und die auch den eAward in der Kategorie „Smart City“ (2018) gewann. Die Plattform nutzen bereits über 7.000 Einzel- und Kleinstunternehmen für Kooperationen, nun soll sie österreichweit in Testgebieten ausgerollt werden. Eine Testregion muss mindestens 25.000 Einwohner haben, was mit den drei Kärntner Gemeinden gewährleistet ist. Am Projekt arbeitet dann eine lokale Arbeitsgruppe, in der jede der Gemeinden vertreten ist. Es wird Workshops und Info-Veranstaltungen zur Plattform geben – speziell für Unternehmen, Initiativen und für lokale Akteure.

Das Unterkärntner Projekt wird zum Start aus dem Gemeinde- und aus dem Orts- und Regionalentwicklungs-Referat der Landesräte Daniel Fellner und Martin Gruber unterstützt – mit 15.000 Euro. Die laufenden Kosten – rund 7.000 Euro im Jahr – tragen die Partnergemeinden.

Interkommunales Projekt in den Gemeinden Völkermarkt, Griffen und St. Andrä – Foto: Büro LR Gruber
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