Leben

Noch mehr Sommer-Angebote für alle Generationen

Landesrätin Sara Schaar stellte in der heutigen Regierungssitzung Sommer-Angebote für alle Generationen im Jahr 2021 vor. Hier ein Überblick.

Ferien- und Sommercamps

Zahlreiche Ferien- und Sommercamps sind mit der Kärntner Familienkarte günstiger. Hier wurde das Angebot nochmal ausgebaut. Schaar: "Neben den Sommercamps des Landesjugendreferates in Velden und in Heiligenblut stehen noch weitere betreute Ferienwochen, u. a. Reitercamps und Zirkuswochen, zu moderaten und sozial verträglichen Preisen zur Verfügung."

Infos: www.kaerntnerfamilienkarte.at

Finanzielle Unterstützung für sozial Schwächere

Für Familien mit geringem Einkommen gibt es eine spezielle Förderung des Familien-Referates, damit Kinder an Feriencamps teilnehmen können. Ein Antrag kann bis 31. Oktober 2021 gestellt werden (www.ktn.gv.at/familie). Wie hoch die Förderung ist, ist abhängig vom Einkommen (pro betreutem Kind höchstens 400 Euro).

Neu ist auch das kostenlose Sommer-Gutscheinheft der Kärntner Familienkarte mit vielen Vergünstigungen (mehr dazu hier).  

Heuer sind auch wieder Familienfeste wie jenes in Mallnitz (Nationalpark-Familienfest) am 20. Juni geplant. Mit der Kärntner Familienkarte ist die Anreise mit der Bahn diesmal kostenlos.

Angebote für Familien

Um Familien zu unterstützen, gibt es die Gratis-Nachhilfe-Aktion mit der Kärntner Familienkarte, das Projekt "Familienfreitag – online" sowie "Video-Tipps für die ganze Familie". Auch die Ausschreibung zum Kärntner Kinderbuchpreis läuft noch bis 31. Juli – inklusive Sonderpreis für Autoren unter 18 Jahren (jugend.ktn.gv.at).

Angebote für Senioren

Heuer können die Senioren-Erholungsaktion "Aktiv und fit im Alter" (Juni, September, Oktober) sowie das generationenübergreifende Projekt "Lebenskunst Altern" wieder abgehalten werden.

Kritik von "Frau in der Wirtschaft"

Vor allem mehr Tagesbetreuungsangebote fordert allerdings Astrid Legner, Vorsitzende von "Frau in der Wirtschaft" Kärnten. Sie begründet: "Vielen Selbständigen hilft es nicht, wenn sie ihre Kinder zwei oder drei Wochen lang in ein Sportcamp schicken. Wir brauchen viel flexiblere Modelle, die auch tageweise und an Randzeiten genutzt werden können. Das sind Modelle, bei denen beispielsweise den ganzen Sommer lang ein bestimmter Wochentag gebucht werden kann. Als Unternehmerin kann ich dann meine Termine an diesem Tag bündeln."

Weiters fordert sie für jede Familie, welche ein Kind zu einem Sommercamp schickt, eine Unterstützung seitens der öffentlichen Hand, konkret einen 100-Euro-Scheck pro besuchtem Sommercamp für Kinder bis 16 Jahre.

Über die Abteilung "Gesellschaft und Integration" gibt es im heurigen Sommer zahlreiche Freizeit-Angebote in Kärnten. – Foto: Pixabay/marvelmozhko
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