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Gesundheit
08.03.2026

Oberkärntner Brüder feiern 100. Blutspende

In der Blutspendenzentrale des Roten Kreuzes in Klagenfurt gab es am 3. März 2026 ein besonderes Jubiläum. Georg Berger und sein Bruder Martin Berger spendeten gemeinsam 200-mal Blut.

1970 war der zusätzliche freie Tag beim Bundesheer noch ein Anreiz zum Blutspenden. Über die Jahre wurde dies für die beiden Brüder aber zu einer echten Herzensangelegenheit.

Blutspenden retten Leben

Martin Berger begann mit etwa 30 Jahren, regelmäßig Blut zu spenden. Mittlerweile engagierte er sich bereits über 25 Jahre ehrenamtlich bei der Bergrettung und mehr als 50 Jahre bei der Feuerwehr. Nach der 50. Blutspende stand für ihn fest, dass er die 100 schaffen möchte. Seine Motivation dabei war es immer, anderen Menschen zu helfen. Er appelliert an junge Menschen, regelmäßig zur Blutspende zu gehen.
Georg Berger weiß als Polizist aus seinem Berufsleben, wie wichtig Blutspenden sind. Er war immer wieder mit schweren Unfällen konfrontiert, bei denen Blutkonserven dringend benötigt wurden. Besonders gut erinnert er sich an einen nächtlichen Anruf, mit der Bitte um eine Blutspende. Er machte sich sofort auf den Weg ins Krankenhaus. „Da habe ich mir gedacht: Ich muss so oft spenden, wie es nur geht“, erzählt er. Sein Appell: Blutspenden sei gerade auch im Hinblick auf mögliche Großschadensereignisse oder Naturkatastrophen besonders wichtig.

100 Blutspenden

Über die Jahre entwickelte sich eine Wette aus dem Spenden, wer zuerst die 100. Blutspende erreicht. Am Ende entschieden sie sich bewusst dazu, diesen Meilenstein gemeinsam zu feiern. „200 Blutspenden von zwei Brüdern sind ein beeindruckendes Zeichen gelebter Solidarität. Menschen wie Georg und Martin Berger zeigen, wie einfach es sein kann, über viele Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag für die Versorgung von Patient:innen zu leisten“, betont Rotkreuz-Präsident Martin Pirz.

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