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ÖBB Kärnten: Fahrplan 2022 mit Qualität, Nachhaltigkeit und neuen Produkten „gesichert“

Fahrplan mit „Megapaket 2021“ an Zugverbindungen für Beschäftigung und Freizeit zeigt in Kärnten Wirkung. Kundengerechte Fahrpläne, Komfort- und Serviceangebote bieten weiterhin ein bequemes, sicheres und CO2 neutrales Reisen an.

Am 12. Dezember 2021 tritt der neue ÖBB Fahrplan in Kraft. Mit dieser neuen Fahrplanperiode bieten die ÖBB allen Fahrgästen in Kärnten weiterhin kundengerechte Zugverbindungen, Komfort- und Serviceangebote an.

Reinhard Wallner, ÖBB Regionalmanager Kärnten bringt die Neuerungen im Fahrplan 2022 auf den Punkt: „Wir arbeiten konsequent am Ausbau und der Zukunft des öffentlichen Verkehrs in Kärnten und auch an weiteren Möglichkeiten des Reisens entlang der Schiene innerhalb Österreichs und Europas. Die Weiterentwicklung von Angeboten im öffentlichen Verkehr für die nächsten Generationen ist unabdingbar und setzt Planungen voraus. Dieser Fahrplanwechsel bedeutet für Kärnten einen wichtigen Umsetzungsschritt um Angebote für unsere Reisenden weiter zu attraktivieren und um dadurch auch Klimarelevant zu bleiben.“

Allgemein „NEU“

Im Fahrplanjahr 2022 wird es keine Angebotsausweitungen, jedoch zahlreiche qualitative Produktweiterentwicklungen im Schienen Nah- und Regionalverkehr Kärnten geben.

Dazu erklärt Wallner: „Es werden unsere bestehenden Fahrradprodukte, die in der Lage sind bis 100 Fahrräder pro Zug zu transportieren, mit dem „Gailtalsprinter“ erweitert. Analog wie beim „Karawanken- und Tauernsprinter“, die natürlich auch 2022 fahren werden, wird ab Juni an den Wochenenden und von Juli bis Mitte September 2022 eine Wendezuggarnitur mit Fahrradwagen von Villach Hbf um 08:18 Uhr nach Hermagor starten. Um auch den Radweg von Kötschach nach Hermagor nutzen zu können wird es einen Busanschluss mit einem Fahrradanhänger mit bis zu 50 Fahrrädern von Hermagor nach Kötschach geben. Der „MICOTRA- und Petzensprinter“ sowie die Mitnahmemöglichkeit von bis 24 Fahrrädern in jeder S-Bahn, ergänzen wie bisher unser Fahrradangebot. Geplant sind auch zahlreiche Zusatzverkehre die jedoch abhängig von der Entwicklung der Rahmenbedingungen und den Wünschen der betreffenden Besteller umgesetzt werden, wie zum Beispiel, um nur einige zu nennen, Villacher Kirchtag, Bikeweek am Faakersee, Kärnten läuft, Theater am Zug, diverse Großveranstaltungen im Wörthersee Stadion.“

S-Bahn

Durch die Umbenennung der S-Bahnlinie zwischen Villach Hbf und Rosenbach in die S-Bahnlinie 5 und die Beibehaltung der Bezeichnung S-Bahnlinie 2 für den Abschnitt Villach Hbf. von/nach St. Veit an der Glan wird klar ausgedrückt, dass Züge auf diesen Linien grundsätzlich nicht durchfahren und ein Umsteigen erforderlich ist.

S-Bahnzüge die nicht an allen Haltepunkten halten, werden zukünftig sowohl in den Fahrgastinformationssystemen in den Zügen, als auch auf den Bahnhöfen als Regionalexpress (REX) bezeichnet und damit klar darauf hinweisen, dass nicht an jedem Haltepunkt gehalten wird.

Pünktlichkeit und Nachhaltigkeit

Fest steht laut Wallner: „Mit einer Pünktlichkeit von mehr als 98% aller täglichen Zugfahrten des Nah- und Regionalverkehrs in Kärnten, liegen wir in Österreich im absoluten Spitzenfeld. Diese Position wollen wir nicht nur halten, sondern weiter ausbauen. Jeder Fahrgast kann dazu beitragen“ und ergänzt: „Wir werden 9 Haltepunkte auf den S-Bahnlinien 2 und 5 zwischen Rosenbach und St. Veit an der Glan zu Bedarfshalten umwandeln, was bedeutet, dass die Züge nur bei entsprechendem Bedarf anhalten werden. Durch Betätigung der Haltewunschtaste gibt der Fahrgast den Haltewunsch bekannt bzw. wenn sich ein Fahrgast am Bahnsteig befindet, hält die jeweilige S-Bahn. Wenn dies nicht der Fall ist, rollt der Zug durch die Haltestelle, generiert damit sogenannte Fahrzeitreserven bzw. Pünktlichkeitspuffer und spart dadurch eine Menge an Energie die der Nachhaltigkeit zu Gute kommt.“

ÖBB 360 Mobilitätsservices

Gemeinsam mit Partnern wie Gemeinden, Tourismusregionen, Unternehmen und Wohnbauträgern arbeitet die ÖBB in Kärnten an Lösungen, wie Reisende ihre täglichen Wege bequem, lückenlos und ohne Privat-Pkw zurücklegen können. Dafür bündeln wir verschiedenste Angebote von klimaschonenden Sharing-Services und machen sie in der wegfinder App verfügbar. Die ersten modernen Mobilitätshübe sind bereits in Betrieb gegangen, 2022 sollen nun in mehreren Gemeinden weitere folgen.

Nationaler und internationaler Fernverkehr

Im nationalen und internationalen Fernverkehr kommt es mit Fahrplanwechsel zu einer Ausweitung des Angebots, zum Beispiel auf der Strecke Graz – Linz mit attraktiven Umsteigemöglichkeiten für Reisende von Kärnten nach Oberösterreich und Graz nach Deutschland. Der Fahrplan für die Pendler:innen ab St. Pölten Richtung Wien Meidling und Wien Hauptbahnhof wurde optimiert, sodass ab Fahrplanwechsel ein 15-Minuten-Intervall im Frühverkehr möglich ist. Die Railjet-Verbindung Wien – Innsbruck – Bregenz wird bis nach Frankfurt/Main verlängert. Von Graz nach Budapest gibt es künftig zwei Direktzüge zu attraktiven Zeiten. Auch beim Reisen über Nacht erweitern die ÖBB ihr Angebot: Ab Fahrplanwechsel fährt dreimal pro Woche ein Nightjet von Wien über München und Straßburg nach Paris. Auch der neue tägliche Nightjet von Zürich nach Amsterdam nimmt im Dezember seine Fahrt auf. Ab 12. Juni 2022 wird der bestehende Nightjet nach Berlin verlängert und startet künftig schon ab Graz. Mit dabei ist eine EuroNight-Wagengruppe nach Warschau – wodurch Graz gleich zwei neue Nachtzugdestinationen bekommt. Auch nach Rumänien lässt es sich künftig über Nacht mit einem Schlafwagen reisen – von Wien nach Cluj-Napoca und von Wien über Timişoara nach Bukarest.

Moderne Züge

Im neuen Fahrplanjahr setzen die ÖBB ihre Qualitätsoffensive bei ihren Zügen fort. Insgesamt werden bis 2027 über 4,1 Mrd. Euro in moderne Züge investiert. Im Nahverkehr wird es für die Pendler:innen schon bald neue Cityjets geben – Ende 2022 werden die ersten Züge in Vorarlberg auf Schiene gehen. Aktuell werden 22 Sitzwagen für den Nightjet upgegradet. Die modernisierten comfort-Liegewagen werden im neuen Fahrplanjahr nach und nach in die bestehende Flotte integriert. Parallel dazu werden die ersten der insgesamt 33 Nightjets der neuen Generation gebaut, die ab Frühjahr 2023 unterwegs sein werden und dem Nachtreisen nochmal eine neue Komfortdimension geben.

Zeitgemäßes Preissystem & neues Tool „ÖBB Live“

Österreich ist seit Jahren das Bahnland Nr. 1 in der EU. Mit dem Klimaticket, mit dem man seit 26. Oktober in ganz Österreich mobil ist, erwarten wir nochmal einen deutlichen Zuwachs an Reisenden in unseren Zügen. Das steigende Fahrgastaufkommen und der verstärkte Trend beim Ticketkauf in Richtung Online-Buchung, hat im Juli dieses Jahres zur Einführung unseres neuen Preissystems geführt: Wer früher und online – also über die ÖBB Homepage oder die ÖBB App – sein Ticket bucht, erhält einen günstigeren Preis als wenn das Ticket erst am Tag der Abfahrt am Schalter gekauft wird. Auch in Zukunft haben es unsere Kund:innen also selbst in der Hand, wie viel sie für ihr Ticket bezahlen.

Das neue Tool „ÖBB Live“ (zu finden bei der Reisevorschau im Ticketshop) wird es künftig noch einfacher machen, den passenden Sitzplatz zu finden. Es zeigt in allen ÖBB geführten Zügen im Inland u.a. die Info an, wo welcher Wagen mit welcher Ausstattung (Wagennummer, Wagenklasse, Fahrradstellplätze, Ruhezone, Familienzone, WC, Bordbistro, Infopoint, barrierefreie Plätze usw.) zu finden ist, und gibt zusätzlich in den ÖBB Railjets eine prognostizierte Auslastung der einzelnen Wagen an.

©ÖBB_Limpl
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