Leben

Region als Nährboden für wirtschaftlichen Erfolg

Der Schritt vor die Tür entscheidet über den Erfolg. Denn Unternehmen können nicht ohne den Nährboden regionaler Verbundenheit erfolgreich sein. Wirtschaftliche Gedanken zum Erntedank.

Was entscheidet, ob Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich und langfristig überlebensfähig sind? Innovative Produkte und Leistungen? Innovationen? Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter? Führungskräfte, die an den Horizont neuer Geschäftsfelder blicken? Ja, all das sind wichtige Kriterien für den wirtschaftlichen Erfolg. Aber es gibt auch weitere, die es wert sind, beleuchtet zu werden; gerade für Unternehmen, die von der Region aus in die Welt arbeiten. Es geht um die Qualität der regionalen Einbettung eines Unternehmens in sein lokales Umfeld. Das ist ein Nährboden, der unterstützend wirken oder die Unternehmensentwicklung hemmen und einschränken kann. Nachstehend sollen einige Beispiele aus dem Kreis der Verantwortung ­zeigen! Unternehmen zum Weiterdenken anregen.

Wenn das Tal zum Hörsaal wird

Zentrales Anliegen ist die Verfügbarkeit von Mitarbeitern und die Attraktivität als innovativer Arbeitgeber. Unternehmen wie die PMS Elektro- und Automationstechnik aus St. Stefan im Lavanttal kooperieren mit der Fachhochschule Kärnten und lassen Besprechungsräume zum Hörsaal für technische Ausbildungen werden. Ein vorbildliches Beispiel, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken mit Mut und mit neuen Ideen, die durch Kooperation und Partnerschaften entstehen. Investitionen in die Zukunft, ins Humankapital. Weil sie an die Menschen in der Umgebung glauben.

Feste, die Gemeinschaft stiften

Ein Tal weiter in Griffen lud fischer Edelstahlrohre kürzlich wieder zum Family Day und viele kamen. Unternehmen aus der Region, Mitarbeiter mit ihren Familien, Geschäftspartner, Menschen aus der nahen und fernen Umgebung. Um sich bei Führungen durchs Werk zu informieren über die Produktion des international erfolgreichen Unternehmens, aber auch um unterhalten zu werden und sich zu unterhalten. In Sportwettkämpfen, beim Ponyreiten hinter dem Firmen­gelände, das zum Jahrmarkt wurde für die gesamte Region. Es ist unglaublich, was das Unternehmen hier investiert, hört man sagen. Das Unternehmen glaubt an unsere Region, so die Perspektive von außen. Und jene von innen bedeutet: Wir geben der Region als international erfolgreicher Industriebetrieb etwas zurück als Teil unseres unternehmerischen Verständnisses. Natürlich, ist man geneigt zu sagen. Ist es aber nicht, sondern vorbildlich. Und es wirkt verbindend und strahlt ins Tal und ins Land.

Der Glaube an die Region entscheidet

Solche Initiativen von Unternehmen stärken die Region, weil sie den Glauben an das Umfeld vermitteln, dass es sich hier zu investieren lohnt. Weil es Zeichen der Verbundenheit und Loyalität sind, die Sicherheit geben. Sicherheit, die gerade der ländliche Bereich für die kommenden Jahre dringend brauchen wird und zu dem Unternehmen – auch im wohlverstandenen Eigeninteresse – wichtige Beiträge leisten können. Betriebe, die im regionalen Umfeld Akzente setzen, sähen den Glauben an die Region. Sie werden den Ertrag ernten können, auch indem sie als guter Arbeitgeber geschätzt bleiben. In Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels lohnt sich das gewiss: Besser heute als morgen den Schritt vor die Türe machen und ins lokale Umfeld investieren.

Impulsnachmittag

Wenn Sie mehr zu diesen und anderen guten Bespielen wissen möchten: Beim Impulsnachmittag „Verbunden in die Region“ Mitte November sind diese und weitere Unternehmen zu Gast. Wenn Sie teilnehmen möchten, melden Sie sich im Verantwortung zeigen! Büro unter 0463/507755-0 oder unter kontakt@verantwortung-zeigen.at für weitere Informationen. Und wenn Sie selbst ein gutes Beispiel haben, bringen Sie es ein. Sichtbarkeit guter Beispiele motiviert zur Nachahmung. Nur so kann unser Land im Wettbewerb der Regionen weiter wachsen und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern Ernte bringen.

Credit: VZ
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