Gesundheit

Rundgang durch die neue Interne Abteilung

Eine umfassende Frischzellenkur leistete sich das Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt. Die Abteilung für Innere Medizin war sprichwörtlich „in die Jahre gekommen" und wurde nun einer umfassenden Modernisierung unterzogen.

Mit der Teilfertigstellung der Allgemeinklassestationen 1A und 2A ist die zweite und damit vorletzte Phase des Umbaus der Internen Abteilung des Krankenhauses abgeschlossen worden. Mit der Eröffnung der Stationen 1A und 2A an der Abteilung für Innere Medizin wurde die zweite Etappe der Sanierung der Allgemeinklassestationen erfolgreich abgeschlossen. Eine dritte Bauphase ist noch ausständig.

Modernisierung schreitet voran

„Das Ziel der täglichen Arbeit ist es, den PatientInnen in angenehmer und familiärer Atmosphäre eine individuell angepasste medizinische und pflegerische Betreuung zu bieten“, sagt Dr. Hans Jörg Neumann, MSc, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin. Um dafür eine entsprechende Infrastruktur zu bieten, wurde in den vergangenen 18 Monaten im Rahmen des laufenden Bauprojektes die Generalsanierung der Allgemeinklassestation vorgenommen.

Im letzten Jahr startete man mit dem Umbau des ersten und zweiten Bauabschnitts. Konkret wurden zusätzlich zu sechs Patientenzimmern die Versorgungszentren der Internen Stationen, die Schwesternstützpunkte und die Ärztezimmer neugeschaffen und zum Wohle der PatientInnen in moderne Zwei- und Dreibettzimmer umgebaut. Im Spätherbst wurden dann die ersten neuen Räumlichkeiten der bettenstärksten Abteilung eröffnet.

Im aktuellen Bauabschnitt wurden weitere acht Patientenzimmer komplett entkernt und saniert. Im Zuge des aktuellen Umbaus wurden, für 30 PatientInnen großzügige Zimmer in der Allgemeinklasse geschaffen. Auch die Sanitärräume wurden erneuert und aktuellen Standards angepasst. Auf der „neuen“ internen Abteilung wurden auch zwei Begleitzimmer für Angehörige sowie ein Isolationszimmer eingerichtet. Krankenhaus-Geschäftsführer Mag. Steiner, MAS sieht die abgeschlossene Sanierung als wichtige Etappe - war doch die Bauplanung sowie -durchführung durch die Covid-19-Situation und den Begleitmaßnahmen beeinflusst. Die Baumaßnahmen wurden durch den Kärntner Gesundheitsfonds durch Investitionszuschüsse unterstützt.

Demenzfreundliche Gestaltung der Stationen

Bei der Einrichtung der neuen Allgemeinklasse wurde auf ein hohes Maß an Komfort, Hygiene, und Funktionalität geachtet. Da das Ordenskrankenhaus auch eines von drei offiziellen Modell-Krankenhäusern für eine österreichweite Einführung einer „altersfreundlichen Gesundheitseinrichtung“, deren Pilotierungsphase für das erste Quartal 2022 geplant, ist, wurde beim Umbau ein spezielles Augenmerk auf die Gestaltung der Räumlichkeiten für demenzerkrankte PatientInnen gelegt.

Mit Anpassungen in der Architektur und Ausstattung der Stationen beweist das Krankenhaus somit seine Bemühungen rund um die bevorstehende Zertifizierung und die neuen internen Stationen des Elisabethinen-Krankenhauses erfüllen bereits die Vorgaben einer „demenzsensiblen“ Gestaltung. „Ziel ist es die Reizüberflutung im Rahmen eines stationären Aufenthalts im Krankenhaus zu verringern und eine wohnliche Umgebung zu schaffen, um ein Wohlgefühl in den PatientInnen auszulösen“, argumentiert Prim. Dr. Hans Jörg Neumann, MSc, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin die klare aber reduzierte Gestaltung. Das beginnt bereits damit, für ausreichende Helligkeit am Tag sowie Dunkelheit in der Nacht zu sorgen. Dies hilft, den Tag-Nacht-Rhythmus der PatientInnen zu stabilisieren. Die großzügigen Fensterfronten in den Patientenzimmern bieten großzügige Ausblicke in die Natur. Ohnehin wurde sehr viel Wert auf eine angenehme Atmosphäre gelegt. Alles ist in warmen, hellen Tönen gehalten, mit Farbakzenten angelegt an die Corporate Identity des Elisabethinen-Krankenhauses.

Zahlreiche Hilfen zur leichteren Orientierung

Im Bereich der Architektur der Stationen setzt man aufgliedernde architektonische Elemente wie Nischen oder Loggien, sie vermitteln ein Gefühl von Geborgenheit. Große Wanduhren, und Bilder auf den Türen und Schildern erleichtern die Orientierung. Eine helle, schattenarme und indirekte Beleuchtung ohne Blendung sowie LED-Bänder in den Gängen unterstützen die Orientierung. Die Patientenzimmer sind komplett barrierefrei, die geräumigen Badezimmer tragen zur Sturzrisikominimierung bei und verfügen über bodenebene Duschen. Anfang 2022 soll dann die Zertifizierung durch das Österreichische Netzwerks gesundheitsfördernder Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen (ONGKG) erfolgen.

Über die Abteilung für Innere Medizin

Die Abteilung für Innere Medizin am Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt verfügt insgesamt über 80 Betten. Jedes Jahr werden hier ca. 4.000 PatientInnen stationär betreut. Sie ist mit dem angeschlossenen Department für Akutgeriatrie und Remobilisation und den integrierten Fachambulanzen die größte Abteilung des Hauses. In Zusammenarbeit mit Fachspezialisten des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan und den zuweisenden ÄrztInnen werden alle Bereiche der Abteilung für Innere Medizin behandelt.

Dieser Fachbereich befasst sich mit dem Aufbau, der Funktion und den Erkrankungen sämtlicher Organsysteme unseres Körpers. Dazu zählen die Vorbeugung, Diagnostik, Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge von:

  • Gesundheitsstörungen
  • Erkrankungen der Atmungsorgane
  • Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane
  • Erkrankungen der Nieren
  • Erkrankungen des Gefäß- und Immunsystems und
  • Erkrankungen des Stütz- und Bindegewebes

 

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