„Wir wollten von Anfang an keine hektische Messe, sondern ein Event mit Atmosphäre.“
Save the Date: „Weinraritäten & Kulinarik“ bietet Genuss auf höchstem Niveau
Seit einigen Jahren verwandelt sich das Konzerthaus Klagenfurt einmal jährlich in einen Ort des feinen Geschmacks und der kulturellen Begegnung: Die Weinraritäten & Kulinarik hat sich in kurzer Zeit zu einem Fixpunkt für Weinliebhaber:innen aus Österreich und dem gesamten Alpen-Adria-Raum entwickelt. Die Messe im Eventstyle versammelt ausgewählte Raritäten aus allen Weinregionen des Landes – Weine, die meist nur in kleinsten Mengen, mit großem Aufwand und aus echter Überzeugung produziert werden.
Ziel von Veranstalter Georg Unterrainer ist es, dem Trend der Billigweine in den Supermarktregalen echte, regional produzierte Qualität entgegenzusetzen. „Ursprünglich haben wir ganz klein angefangen und sind seit zwei Jahren im wunderbaren Rahmen des Konzerthauses Klagenfurt“, so Unterrainer. „Hier haben wir wirklich den perfekten Ort gefunden, um unsere Philosophie umzusetzen.“
Ein Abend für Genießer:innen
35 ausgewählte Aussteller:innen präsentieren am 28. November ihre Produkte – von außergewöhnlichen Weinraritäten bis hin zu kulinarischen Spezialitäten. Auch heuer sind wieder ausgewählte Betriebe aus dem Friaul mit ihren Genussraritäten vertreten. Bei passender musikalischer Untermalung lädt der Abend zum entspannten Verkosten, Flanieren und Genießen in der klassisch-eleganten Atmosphäre des Großen Saals im Konzerthaus ein.
„Wir wollten von Anfang an keine hektische Messe, sondern ein Event mit Atmosphäre“, betont Unterrainer. „Deshalb gibt es bei uns Jazzmusik im Hintergrund, bewusst begrenzte Ausstellerzahl und den Fokus klar auf Qualität statt Quantität.“
Neben den großen Namen und bekannten Rebsorten stehen vor allem die vergessenen Schätze der österreichischen Weinkultur im Mittelpunkt. Es sind Weine, die heute kaum mehr erhältlich sind, sich früher aber größter Beliebtheit erfreuten. Beispiele dafür sind der Blaue Portugieser, Lieblingswein von Queen Victoria, oder der Rote Veltliner, den Kaiser Franz Josef bevorzugte. Auch der legendäre Ruster Ausbruch, der Napoleon einst zum Frieden bewegte, wird thematisch aufgegriffen. „Diese Weine erzählen Geschichten“, sagt Unterrainer. „Und genau das möchten wir vermitteln – dass Wein mehr ist als ein Getränk, nämlich ein Stück gelebte Kultur.“
„Genau das möchten wir vermitteln – dass Wein mehr ist als ein Getränk, nämlich ein Stück gelebte Kultur.“
Highlights 2025
Wie in den Vorjahren warten auch heuer besondere Entdeckungen auf die Besucher:innen. Ein steirisches Weingut präsentiert Weine aus einem Turmalin-Weingarten – Reben, die auf mineralreichen Edelsteinböden wachsen und dadurch eine faszinierende Struktur entwickeln. Außerdem dürfen sich Gäste auf einen nach biblischen Methoden gekelterten Wein freuen, der Einblicke in die ältesten Formen der Weinherstellung bietet.
Kulinarisch wird der Abend durch den Besuch eines der besten San-Daniele-Schinkenproduzenten, Bruno di Giorgio, aus dem Friaul abgerundet – seine Prosciutti sind eine Delikatesse, die man selten außerhalb Italiens verkosten kann. Bruno di Giorgio bringt zudem eine ganz besondere Spezialität zur Verkostung mit: die Musette – eine traditionelle Wurst, die über mehrere Stunden gekocht wird. Serviert wird sie üblicherweise mit in Weinmaische fermentiertem Sauerkraut, was ihr ein unverwechselbares Aroma verleiht. Dieses Gericht gilt im Friaul als echte Spezialität und ist außerhalb der Region kaum zu finden.
Für Unterrainer ist die Versammlung und Bekanntmachung solcher Spezialitäten eine Herzensangelegenheit: „Es sind die vielen kleinen Momente, die zeigen, warum diese Veranstaltung so besonders ist“, betont er. „Wenn Gäste sagen: ‚So etwas haben wir noch nie probiert‘ – dann wissen wir, dass wir genau das erreicht haben, was wir wollten.“
Hard Facts
Datum: 28. November 2025
Ort: Konzerthaus Klagenfurt, Großer Saal
17:00 Uhr–22:00 Uhr
Tickets
VVK: 28,-
AK: 35,-
Gläserpfand 20,- auf der Veranstaltung (bei Rückgabe des Glases erhalten Sie den Betrag wieder zurück)
© Andreas Pietsch, Dieter Arbeiter