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Sepp Forcher präsentiert am Großglockner „Die Berge meines Lebens“

Sepp Forcher hat die Geschichten seiner alpinen Lebensbegleiter aufgeschrieben und heute zur Präsentation seines neuen Buches „Die Berge meines Lebens“ (Brandstätter Verlag) auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höheeingeladen! Zahlreiche Freunde, Wegbegleiter und Ehrengäste aus ganz Österreich haben gemeinsam einen Nachmittag am Fuße des Großglockners ganz im Zeichen von Gipfeln & Geschichtenverbracht.

Heiligenblut am Großglockner/Kaiser-Franz-Josefs-Höhe

 
Sepp Forcher erzählt „am Großglockner–seinem Lebensberg“ von den Höhen und Tiefen seines bewegten Berg-Lebens Sepp Forcher ist nicht nur eine österreichische Fernseh-Ikone und der Repräsentant kitsch-und klischeefreier Volkskultur, sondern vor allem eines: Ein Bergsteiger aus Leidenschaft, der die Bergeversteht. „Jeder Berg“, so sagt der Alpinist, „erzählt mir etwas anderes. Man muss ihm nur zuhören und seine Sprache verstehen. “Denn von den Bergen zu lernen –davon ist Forcher überzeugt –ist eine Bereicherung. Dabei war das Leben des 90-jährigen Sepp Forcher ein einziges Gipfelerlebnis, das allerdings oftmals mit mühsamen Aufstiegen verbunden war. Sein erstes Geld verdiente er als Lastenträger für die Oberwalderhütte in der Großglocknergruppe, wo er auch seine Frau Helli kennenlernte.
 
Genau vor 70 Jahren bestieg er den Großglockner zum allerersten mal, im Jahr 1952 erstmals gemeinsam mit seiner Helli. Den höchsten Berg Österreichs bezeichnet Forcher folgerichtig als seinen Lebensberg. Doch die Zahl der Gipfel, die er in seinem Leben bestiegen hat, geht in die Hunderte. Jeder Berg, jeder Schritt in Höhen und Tiefen hat die Persönlichkeit des Autors geformt, geprägt, geschliffen.Im Rahmen der Begrüßung hebt GROHAG-Vorstand Johannes Hörl die lange Verbundenheit des Autors und Fernseh-Urgesteins mit der Großglockner Hochalpenstraße und dem höchsten Berg Österreichs hervor: „Immer wieder hat Sepp Forcher betont, dass der Großglockner sein Lebensberg und die Hochalpenstraße für ihn die schönste Straße der Welt ist. Immerhin hat er hier nicht nur den Straßenerbauer Franz Wallack, sondern auch seine Frau Helli kennengelernt. Sepp Forcher, der Großglockner und die GROHAG sind untrennbar miteinander verbunden, darum war es uns eine große Freude dem Wunsch, die Präsentation dieses Werkes hier auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe –im Angesicht des Großglockners –durchzuführen, zu entsprechen!“ „Sepp Forcher hat im Laufe seines langen Lebens unzählige Berge bestiegen. Sie haben seine Persönlichkeit geprägt und geformt. In diesem nachdenklichen und lebensklugen Buch erzählt Forcher von eigenen Höhen und Tiefen und erbringt wieder den Beweis, dass Heimatliebe jenseits von Verklärung und Klischees möglich ist,“ so der Verleger Nikolaus Brandstätter.
 
Die Kärntner Nationalpark-Referentin Landesrätin Sara Schaar betonte in ihren Grußworten: „Sepp Forcher ist untrennbar mit dem Großglockner und dem Nationalpark Hohe Tauern verbunden. Mit seinem Tun und mit diesem Buch hat er uns allen ein großartiges Geschenk gemacht. In seinen Erzählungen, seinen Geschichten und in seinen Worten ist nicht nur ein Stück Österreich, ein Stück weite Bergwelt, sondern darin sind auch viele prägende Begegnungen und kluge Gedanken für immer bewahrt. Dafür möchte ich dem Autor herzlich danken!“
 
Auch Wilfried Haslauer, Landeshauptmann von Salzburgbegleitete die Buchpräsentation mit seinen Worten: „Für Sepp Forcher waren die Berge nie Idylle, sondern eine lebendig unergründliche Quelle von Lebensfreude und Kraft. Er hat sie über viele Jahre als Botschafter seiner Berge an Millionen Menschen weitergegeben. Das Land Salzburg kann stolz darauf sein, dass sich ein Weitgereister wie Sepp Forcher, der die schönsten Gipfel und Gegenden der Welt –vom MontBlanc über den Watzmann natürlich bis hin zu seinem Großglockner –gesehen und erkundet hat, mit seiner Frau Helli in unserem schönen Salzburg niedergelassen und hier eine Heimat gefunden hat.
 
“Im Dialog mit seinem niederösterreichischen Freund LH aD Erwin Pröll trug schließlich der Autor auf seine unverkennbare Art Berg-Geschichten und Anekdoten von Wegbegleitern aus seinem Buch vor. Eine große Anzahl von Berg-und Lebensfreunden waren zugegen und genossen den Nachmittag sowie die launigen Ausführungen der Redner, darunter Jahrhundertsportlerin Annemarie Moser-Pröll, Starköche Karl und Rudi Obauer, Künstler Hans Weyringer (Gestalter „Kraft Wellenberg“auf der KFJH), ÖAV-Vizepräsidentin Nicole Slupetzky, LH aD Gerhard Dörfler, Stift Nonnberg-Altäbtissin Perpetua Hilgenberg, NP-Direktor Peter Rupitsch aus Kärnten, SLT-Chef Leo Bauernberger, die Glocknerstraßen-Bürgermeister Martin Lackner (Heiligenblut am Großglockner) und Hannes Schernthaner (Fusch an der Großglocknerstraße) sowie eine große Zahl von weiteren Persönlichkeiten des alpinen und öffentlichen Lebens.
 
Kurz-Biografie von Sepp Forcher
 
Der 1930 in Rom geborene Sepp Forcher verbrachte seine spätere Kindheit und Jugend ab 1940 in Werfenweng im Pongau(Salzburg) wo die Eltern eine Berghütte bewirtschafteten. Er selbst besuchte die Schule in der Stadt Salzburg. Bis 1955 arbeitete er als „Baraber“ beim Kraftwerksbau in Kaprun, als Träger am Heinrich-Schwaiger-Hausam Großen Wiesbachhorn sowie auf der Oberwalderhütte am Großglockner. Während dieser Zeit bestieg Forcher zahlreiche Berge: das Matterhorn, den Mont Blanc und Gipfel in den Pyrenäen. Der universell begabte Sepp Forcher war auch Höhlenführer, Steinesucher, Hüttenwirt, Funktionär im Alpenverein und vieles mehr. Er arbeitete ab 1976 beim Österreichischen Rundfunk und wurde durch seine Volkskultursendungen zum Publikumsliebling. Von 1986 bis 2020 war er Moderator der Fernsehsendung „Klingendes Österreich“, worin er die musikalische Tradition und landschaftliche Schönheit österreichischer und grenznaher Gegenden in 200 Sendungen unverkitscht zeigte.1999 wurde Sepp Forcher mit dem René-Marcic-Preis für publizistische Leistungen ausgezeichnet. 1993 gewann er eine Goldene Romy. Im Brandstätter Verlag sind bereits drei Bücher von Sepp Forcher erschienen, darunter „Das Glück liegt so nah. Warum wir auf Österreich stolz sein können” sowie “Das Salz in der Suppe”.
 
Foto: grossglockner.at
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