„Mit der Investition von 40 Mio. Euro stellen wir die Weichen für den Erfolg von morgen.“
Siemens Mobility eröffnet 40-Millionen-Euro-Standort in Fürstenfeld
Siemens Mobility eröffnete Anfang Juli einen neuen Fertigungs-, Service- und Logistik-Hub in Fürstenfeld. Mit der Investition von 40 Millionen Euro setzt das führende Unternehmen der heimischen Bahnindustrie ein klares Zeichen für die Steiermark und stärkt die Wertschöpfung am neuen Standort.
Offiziell eröffnet wurde der Hub gemeinsam mit Bundesminister für Mobilität Peter Hanke, Landeshauptmann Mario Kunasek, Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom, Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost sowie Siemens Mobility Austria CEO Tanja Kienegger und dem Grazer Standortleiter Stefan Erlach.
Ein Gewinn für die Region
Bürgermeister Jost dazu: „Die Ansiedelung von Siemens Mobility ist eine Auszeichnung für den Wirtschaftsstandort und von enormer Bedeutung für die künftige wirtschaftliche Entwicklung und Attraktivierung unserer Region. Die Fürstenfelder Jahnstraße hat bereits eine jahrzehntelange Tradition als Industriestandort, mit der Eröffnung des Siemens-Werks hat hier ein international agierender und innovativer High-Tech-Konzern mit hohem Wachstumspotenzial auf den globalen Märkten seinen Betrieb aufgenommen. Dazu haben wir auch das Fürstenfelder Fernwärmenetz erweitert und das Industrieviertel erschlossen, um die hier ansässigen Betriebe mit nachhaltiger Öko-Fernwärme aus lokaler Produktion versorgen zu können.“ Bundesminister Hanke betont die überregionale Bedeutung des Projekts: „Mit dem neuen Fertigungs-, Service- und Logistik-Hub in Fürstenfeld stärkt Siemens Mobility den Bahn- und Industriestandort Österreich. Die Investition schafft Wertschöpfung, sichert qualifizierte Arbeitsplätze und stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Bahnindustrie. Hier entsteht erfolgreich moderne Mobilität made in Austria.“
„Das langfristige Bekenntnis von Siemens Mobility zu unserem Bundesland unterstreicht die Attraktivität des Standorts und schafft neue Perspektiven für die Region.“
International wettbewerbsfähig
Landeshauptmann Kunasek sieht in der Eröffnung ein starkes Signal für die Steiermark: „Mit einer Investition von 40 Millionen Euro und rund 150 gesicherten beziehungsweise neu geschaffenen Arbeitsplätzen setzt Siemens Mobility ein klares Zeichen für Wachstum, Innovation und Zukunft. Solche Investitionen stärken die regionale Wertschöpfung und festigen die Position der Steiermark als führenden Industrie- und Technologiestandort. Das langfristige Bekenntnis von Siemens Mobility zu unserem Bundesland unterstreicht die Attraktivität des Standorts und schafft neue Perspektiven für die Region.“ Der Standort in Fürstenfeld unterstützt künftig das Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke und Pantografen in Graz bei der Vormontage von Radsätzen. Zusätzlich entsteht vor Ort ein Fertigungskompetenzzentrum für Pantografen („Stromabnehmer“) für Schienenfahrzeuge sowie für Ladestromabnehmer für Elektrobusse. Durch Fürstenfeld können interne Abläufe optimiert und die internationale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig gesteigert werden. Am neuen Hub beschäftigt Siemens Mobility nun 150 Mitarbeitende. CEO Tanja Kienegger erklärt dazu: „Mit unserem Engagement in Fürstenfeld unterstützen wir unser stark exportorientiertes Weltkompetenzzentrum für Fahrwerke Graz, gleichzeitig werden wir mit großer Nähe zu unseren europäischen Kund:innen innovative Service- und Instandhaltungsleistungen anbieten. Mit der Investition von 40 Mio. Euro stellen wir die Weichen für den Erfolg von morgen.“
Integrierte Wertschöpfung für globales Wachstum
Der neue Hub vereint Produktion, Service und Logistik unter einem Dach. Dort erfolgen künftig die Vormontage und Fertigung neuer Radsätze für Schienenfahrzeuge von Siemens Mobility. Auch das wachsende Servicegeschäft wird hier gebündelt: Im Component Service Center werden Radsätze instandgehalten, gewartet und aufgearbeitet. Der Hub Fürstenfeld ist technologisch vollständig in die Produktionsprozesse des Siemens Mobility Weltkompetenzzentrums in Graz-Eggenberg integriert und ermöglicht damit eine durchgängige und digitalisierte Produktionssteuerung. Stefan Erlach, Head of Bogies und Pantos Graz, erklärt: „Die Eröffnung unserer strategischen Erweiterung in Fürstenfeld markiert einen wichtigen Meilenstein für den Ausbau unseres globalen Fahrwerke- und Pantographengeschäfts. Der Standort ergänzt unsere Kompetenzen in Graz ideal und schafft zusätzliche Kapazitäten, um die steigende Nachfrage bei Radsätzen, Pantographen und im Komponentenservice gezielt zu bedienen – und erhöht zugleich die Resilienz unserer Wertschöpfung durch eine breitere und flexiblere Aufstellung.“
Nachhaltiger Standort
Der gesamte Werksverkehr zwischen Graz und Fürstenfeld wird mit einer vollständig elektrischen LKW-Flotte abgewickelt. Zudem verfolgt Siemens Mobility hohe Nachhaltigkeitsziele und setzt auf intelligente Gebäudetechnologie, den Anschluss an das Fernwärmenetz sowie den Bezug von 100 Prozent Ökostrom. Auf den zugehörigen Grünflächen übernehmen Schafe eines lokal ansässigen Landwirts die natürliche Grünraumbewirtschaftung und fördern die Biodiversität.
Bahn- und Industriestandort
Mit der Investition unterstreicht Siemens Mobility seine wirtschaftliche Bedeutung für Österreichs Bahnindustrie. Neben Fürstenfeld ist das Unternehmen derzeit an den Standorten Wien-Siemensstraße, Wien-Leberstraße und Graz-Eggenberger Straße tätig und beschäftigt insgesamt mehr als 4.500 Mitarbeitende in Österreich. Zum Verantwortungsbereich des Unternehmens gehören zudem 17 weitere Länder in Zentral- und Osteuropa mit insgesamt fünf weltweit tätigen Kompetenzzentren für Bahntechnologie.
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