„Der Wettbewerb in der Mikroelektronik wird auf europäischer Ebene entschieden.“
SILICON ALPS Cluster auf Business Mission in Schweden
Als bundesländerübergreifende Allianz im Bereich der Electronic and Software Based Systems (ESBS) ist der SILICON ALPS Cluster ein zentraler Akteur im Süden Österreichs. Gleichzeitig ist der Cluster über den Silicon Europe Supercluster im gesamten europäischen Raum vernetzt. Um wichtige Verbindungen im europäischen Mikroelektronik- und Electronic and Software Based Systems (ESBS) Ökosystem zu pflegen und auszubauen, reiste kürzlich eine Delegation des SILICON ALPS Cluster nach Schweden. Im Rahmen einer viertägigen Business Mission besuchten die Delegation, an der auch Vertreter:innen führender Unternehmen und Forschungseinrichtungen teilnahmen, nach Lund, Malmö und Göteborg.
Dort tauschten sich die Teilnehmer:innen mit wichtigen Akteuren des ansässigen Ökosystems aus. Robert Gfrerer, CEO des SILICON ALPS Cluster und Chair der Silicon Europe Alliance hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer europäischen Zusammenarbeit hervor: „Der Wettbewerb in der Mikroelektronik wird auf europäischer Ebene entschieden. Starke Partnerschaften sind der Schlüssel, um Innovation schneller umzusetzen und als Standort international wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Gfrerer.
Synergien im Innovationsökosystem
Im Rahmen der Business Mission besuchten die Teilnehmer:innen bedeutende Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen, etwa das ProNano Lab (RISE), die Forschungsinfrastruktur MAX IV, Axis Communications, die Chalmers University of Technology sowie Uni3 by Geely. Auch Eindrücke wichtiger Branchenevents, etwa die Elektronikmässan oder SEMICON Schweden, konnten gewonnen werden.
Von österreichischer Seite nahmen unter anderem semify GmbH, Materials Center Leoben Forschung GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Critical Manufacturing, Silicon Austria Labs GmbH, Anlagenbau Austria GmbH, BNN BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH sowie das Außenwirtschaftscenter Stockholm an der Reise teil. Für alle Beteiligten gab es ausreichend Gelegenheit zum Netzwerken – unter anderem in Form von gezieltem Matchmaking.
Austausch mit Mehrwert
Die Business Mission bot für alle Beteiligten klare Vorteile. Nicht nur konnten neue Kontakte geknüpft, auch bestehende Partnerschaften konnten nachhaltig vertieft werden. Zudem schuf der Austausch konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungs- und Innovationsprojekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Der SILICON ALPS Cluster demonstrierte im Rahmen der Delegationsreise einmal mehr seine zentrale Rolle als Vernetzer zwischen Industrie, Forschung und internationalen Organisationen. Durch die Reise wurde die herausragende Zusammenarbeit innerhalb des südösterreichischen Netzwerks nach außen getragen – und gleichzeitig die Position des Mikroelektronik-Standorts im europäischen Kontext gestärkt.
© SILICON ALPS Cluster