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Wirtschaft
21.09.2026

Silicon Europe Alliance zeigt Europas Halb­leiter­stärke in Taiwan

Die SEMICON Taiwan 2026 bot Europas Halb­leiter­branche eine Bühne für inter­natio­nale Vernet­zung und neue Koo­pera­tionen.

Mit mehr als 1.300 Aussteller:innen, 4.300 Messeständen und über 130.000 Fachbesucher:innen aus 65 Ländern erreichte die SEMICON Taiwan, eine der international wichtigsten Fachmessen der Halbleiterindustrie, 2026 einen neuen Größenrekord. Mit dabei war Robert Gfrerer, Geschäftsführer des SILICON ALPS Clusters und Vorsitzender der Silicon Europe Alliance (SEA), gemeinsam mit weiteren europäischen Clusterpartnern.

Europa stark vertreten

Europa zeigte auf der SEMICON deutliche Präsenz: Partner der Silicon Europe Alliance wie Silicon Saxony, High Tech NL und das Czech National Semiconductor Cluster waren ebenso vertreten wie die Bavarian Chips Alliance. Auch Unternehmen aus dem SILICON-ALPS-Ökosystem präsentierten ihr Know-how in Taiwan. Weiters vor Ort waren die Mechatronic Systemtechnik GmbH, die SICO Technology GmbH sowie die Lam Research Corporation, die mit ihrem Standort in Villach eng mit der südösterreichischen Halbleiterregion verbunden ist.

„Europa verfügt über exzellente Technologien und starke Regionen – doch entscheidend ist, daraus gemeinsam Geschwindigkeit und internationale Schlagkraft zu entwickeln.“

Robert Gfrerer, Geschäftsführer SILICON ALPS Cluster

Kompetenzen venetzen

Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen Gespräche mit taiwanischen Unternehmen und Vertreter:innen des Halbleiterökosystems sowie der Ausbau europäischer Kooperationen. Auch Pierre Chastanet, Head of Unit Microelectronics and Photonics der Europäischen Kommission, nahm an der SEMICON in Taiwan teil. Die Silicon Europe Alliance nutzte die Messe, um europäische Kompetenzen stärker miteinander zu vernetzen und neue Kontakte zwischen Unternehmen, Forschung und internationalen Partnern anzubahnen.

Know-how bündeln

Für Gfrerer wurden in Taiwan vor allem zwei Entwicklungen erkennbar: Asiatische Anbieter gewinnen insbesondere im Semiconductor Manufacturing Equipment, also bei Halbleiterfertigungsanlagen, weiter an Stärke. Zugleich tritt Europa auf internationaler Ebene zunehmend geschlossen und sichtbar auf. „Taiwan macht deutlich, mit welchem Tempo sich der globale Halbleitermarkt entwickelt. Europa verfügt über exzellente Technologien und starke Regionen – doch entscheidend ist, daraus gemeinsam Geschwindigkeit und internationale Schlagkraft zu entwickeln. Wir müssen Kompetenzen grenzüberschreitend bündeln, Innovationen schneller in die industrielle Anwendung bringen und europäischen Unternehmen den Zugang zu globalen Märkten erleichtern. Genau hier liegt die Stärke der Silicon Europe Alliance“, so der Geschäftsführer des SILICON ALPS Clusters.

 

1. v. l.: Michael Leopold, SILICON ALPS Cluster; Frank Bösenberg, Silicon Saxony; Robert Gfrerer, Vorsitzender Silicon Europe Alliance und CEO SILICON ALPS Cluster
2. v. l.: Michael Leopold, SILICON ALPS Cluster; Yu-Juin Wang, European Innovation Co-Creation; Robert Gfrerer, Vorsitzender Silicon Europe Alliance und CEO SILICON ALPS Cluster
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