Wirtschaft

St. Veit an der Glan: Nachhaltiger Wirtschaftsstandort

Die Wirtschaft in St. Veit floriert: Dass weltweit tätige Unternehmen wie GREENoneTEC, Kioto Solar, FunderMax oder Jacques Lemans hier ihre Zentrale haben, spricht für sich. Stetig siedeln sich neue Betriebe an. (Anzeige)

Hohe Produktivität, gut ausgebildete ArbeitnehmerInnen und hochwertige Infrastruktur im Zentralraum Kärntens: Diese drei Standortfaktoren machen St. Veit für die Wirtschaft attraktiv. Die mehr als 1.500 Betriebe beschäftigen 8.600 Menschen und erwirtschaften einen Jahresumsatz von rund 800 Millionen Euro. Nur ein Erfolgsbeispiel: Der Photovoltaik-Modul-Hersteller Kioto und sein Vertriebspartner Sonnenkraft GmbH investieren heuer 8,5 Millionen Euro am Hauptsitz in St. Veit.

Rückblende

Einen bedeutenden Grundstein für das Wachstum der Wirtschaft legte die Kärntner Bezirksstadt vor 25 Jahren mit der Umsetzung des Industrieparks in Blintendorf. Der große Kraftakt, 50 Hektar Grünfläche in Industriegrund umzuwidmen, und die Bemühungen der Stadt, große Betriebe nach St. Veit zu bringen, trugen Früchte. Der Industriepark ist heute der wirtschaftliche Motor der Stadt: Rund 1.500 Menschen arbeiten im Industriegebiet, das direkt an der Schnellstraße S37 und mit der Nähe zur Landeshauptstadt Klagenfurt seine Vorteile klar ausspielen kann.

St. Veiter Solarcluster

Die St. Veiter Unternehmen aus der Solarbranche zählen zu den Marktführern – mittlerweile hat sich dieser Schwerpunkt zu einem einzigartigen Cluster entwickelt. Aufbauend auf diesem Fundament rückte auch die Stadt selbst erneuerbare Energie in den Mittelpunkt und war damals im Bereich der Sonnenenergie Vorreiter: Im Stadtgebiet wurden Photovoltaikflächen mit einer Leistung von knapp vier Megawatt Peak errichtet, umgerechnet ist das eine Fläche von mehr als vier Fußballfeldern. 1.500 Haushalte werden heute mit St. Veiter Solarstrom versorgt, nicht eingerechnet sind die vielen Photovoltaik-Kleinkraftwerke auf den Dächern privater Hausbesitzer. Heuer kommt die Stadt der Vision der Energieautarkie wieder einen Schritt näher und errichtet ein weiteres Solarkraftwerk.

Apropos Nachhaltigkeit: Seit über 20 ­Jahren wird in St. Veit konsequent der Weg der erneuerbaren Energie begangen. Gemessen an der Einwohneranzahl hat die Mittel­kärntner Stadt heute das dichteste Fern­wärmenetz Europas.
Wenn es darum geht, wie Energie effizient eingesetzt werden kann, nahm die ­Herzogstadt auch im Bereich der Mobilität eine Vorreiterrolle ein und erfüllt die Anforderungen der Elektromobilität von morgen: Seit 2015 betreibt die Stadtgemeinde
St. Veit erfolgreich ein E-Carsharing-Projekt. Sechs Fahrzeuge stehen zur Verfügung. Im Januar hat die Kelag die erste Ausbaustufe eines Hochleistungs-Ladehubs in St. Veit in Betrieb genommen – ebenfalls eine richtungsweisende Entwicklung.

Wirtschaftspark

Als Ergänzung für den gewerblichen Bereich und den Dienstleistungssektor steht zusätzlich zum Industriepark der Wirtschaftspark St. Donat mit einer Größe von 14 Hektar zur Verfügung, dessen Erweiterungspotential noch nicht zur Gänze ausgeschöpft ist. Noch heuer siedeln sich vier neue Unternehmen im Wirtschaftspark an: Auf 1.300 Quadratmetern Nutzfläche entsteht ein modernes Büro- und Geschäftsgebäude, das in mehrfacher Hinsicht Maßstäbe setzen wird. Bürgermeister Martin Kulmer lobt das Projekt, das mitten in der Corona-Krise ein Zeichen für Investitionsbereitschaft setzt: „Mit dem Neubau im Wirtschaftspark wird das Angebot in St. Veit mit neuen Unternehmen und sehr attraktive Facetten erweitert. Die gesamte Region profitiert wirtschaftlich durch die Investition, vor allem die Bauwirtschaft. Dieses Vorhaben in der jetzigen Zeit anzugehen, ist ein positives Signal.“

Die Entscheidung, den Wirtschaftspark mit einer Gesamtfläche von 14 Hektar vor mehr als zehn Jahren aufzuschließen, beweist sich nun erneut als richtig. St. Veit hat mit dem hauptsächlich auf Gewerbebetriebe ausgerichteten Wirtschaftspark für Firmen und Betriebe gute Rahmenbedingungen geschaffen, Arbeitsplätze gesichert und initiiert. „Dass die Anzahl an Firmen im Wirtschaftspark weiter wächst und sie auch in herausfordernden Zeiten hier investieren, zeigt, dass innovative Unternehmer Vertrauen in den Standort St. Veit haben. Weitere Unternehmen haben bereits Interesse bekundet, sich in St. Veit anzusiedeln“, freut sich Kulmer. Der Klagenfurter Flughafen befindet sich in 13 Kilometer Entfernung und ist über die Schnellstraße in wenigen Minuten erreichbar. Ergänzend zu den Vorteilen des Wirtschaftsstandortes ­bietet St. Veit aber auch noch wichtige Zusatzinfrastruktur, die von allen angesiedelten Unternehmen geschätzt wird: Ausgezeichnete Hotels, ein Veranstaltungs- und Seminarzentrum und eine repräsentative Innenstadt.

Auch hier lässt St. Veit weit über die Grenzen Kärntens hinaus aufhorchen: Die stadteigene Veranstaltungs- und Stadtmarketing GmbH hat ein besonderes Projekt ins Leben gerufen: Bei „Rent a City“ gehört die Stadt gewissermaßen dem Veranstalter und die Möglichkeiten, eine Veranstaltung, Feier oder Tagung außergewöhnlich und wirksam zu präsentieren, sind vielfältig. Von Locations mit modernem Design – wie der multifunktionalen Blumenhalle – über den historischen Innenhof des Rathauses – einem der schönsten Gebäude Kärntens – bis hin zum farbenprächtigen, extravaganten Kunsthotel Fuchspalast oder beim Stadtgraben inmitten duftender Rosenbeete; St. Veit bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, bei Veranstaltungen mit einer außergewöhnlichen Atmosphäre zu begeistern und Events zu etwas ganz Besonderem werden zu lassen. Infos: www.rentacity.at

St. Veit setzt Impulse für die Wirtschaft

Aufbauend auf einem starken wirtschaftlichen Rückgrat – mit gesunden Finanzen, einer funktionierenden Wirtschaft und einer hohen Lebensqualität mit attraktivem Wohnraum – hat sich St. Veit als krisenfest bewährt: Trotz der Corona-bedingten finanziellen Unsicherheiten ist es der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan möglich, weiterhin zu investieren. Es gibt heuer Spielraum für Investitionen in sinnvolle Zukunftsprojekte in der Höhe von acht Millionen Euro – vor allem für die Sanierung von Gemeindewohnungen sowie die Fortsetzung der Straßenbauoffensive. St. Veit ist eine der wenigen Gemeinden, die heuer mit einem leichten Budget-Überschuss ins Rennen gehen.

„Mir ist es wichtig, dass die Stadtgemeinde auch selbst Motor für die Wirtschaft ist, gerade nach der Pandemie wird es umso wichtiger sein, Impulse für die Wirtschaft zu setzen. Denn nicht nur unsere Infrastruktur soll weiter vorangetrieben werden, auch unsere Unternehmen in der Stadt brauchen das. Investitionen bedeuten – auch und gerade jetzt – einen Impuls für die Wirtschaft und Arbeitsplätze“, so Kulmer.
Gerade wurden 27 neue seniorengerechte Wohnungen ihrer Bestimmung übergeben, das nächste kommunale Wohnprojekt ist bereits in Planung.

Ausblick

„Uns ist es wichtig, in St. Veit gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft zu schaffen. Was wir als Stadtgemeinde dazu beitragen können, wollen wir gerne tun. Ganz gleich ob Start-ups, Handwerksbetriebe oder größere Unternehmen. Die Unternehmen sind das Rückgrat und das Aushängeschild von St. Veit – sie beleben die Wirtschaft, sie sichern Arbeitsplätze, sie bereichern die gesamte Region. Und davon profitieren alle“, erklärt Bürgermeister Kulmer, der gerade zu einem Wettbewerb ausgerufen hat. Start-ups und innovative Jungunternehmer können sich für ein Innenstadt-Lokal bewerben, das sie ein Jahr lang mietfrei zur Verfügung gestellt bekommen.

Der Status der Sonnenstadt St. Veit als Vorreiter bei erneuerbaren Energien wird weiter ausgebaut. © Stadt St. Veit
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