© Johanna Dulnigg
Leben
27.01.2024

Transformation ist immer

Die Natur hält uns den Spiegel vor und lädt ein sich auf den Wandel (der Jahreszeiten) einzulassen.

Wie die Natur durchwandert auch der Mensch einen fortwährenden Kreislauf zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Sterben, zwischen Wandel und Veränderung. Transformation ist ein kontinuierlicher, aber dynamischer Prozess, der von vielfältigen Faktoren beeinflusst wird. Aktuell sind es Megatrends wie die künstliche Intelligenz oder demografische Entwicklungen, die unsere Arbeits- und Lebenswelt vor neue Herausforderungen stellen. Unsere Zeit ist mehr denn je geprägt durch das unvorhersehbare Auftreten von komplexen Ereignissen und multiplen Krisen. Parallel dazu beschreitet jeder und jede Einzelne individuelle Prozesse, die Veränderungen im persönlichen und beruflichen Alltag anstoßen. Oft scheint es, als bliebe kein Stein auf dem anderen. Transformation geschieht unentwegt.

Neues zulassen

Damit Neues sich entfalten kann, muss Altes oftmals weichen. Ein „YA zum Leben“ ist somit auch ein „YA zum Sterben“. Doch keine Angst: Den Schlüssel, WIE wir mit Veränderungen umgehen, hält jeder selbst in der Hand. Über die innere Haltung gestalten wir unser Dasein in hohem Ausmaß mit. Unser Mindset ist jenes Schräubchen, das wir selbst verdrehen können. Denn wie wir denken und welche Werte- und Moralvorstellungen wir vertreten, prägt die Art und Weise, wie wir kommunizieren, handeln und schließlich mit unseren Mitmenschen und der Außenwelt interagieren.

„Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.“

Demokrit

YA zum Leben

„YA zum Leben“ heißt aber auch Ja zu sich selbst zu sagen. Das Hier und Jetzt, zu (er-) leben. In Wertschätzung für die vielen Möglichkeiten, die sich auf der Straße des Lebens offenbaren. In Dankbarkeit, aus tiefsten Herzen. Die Natur ist uns dabei eine gute Lehrmeisterin.

Im Wandel wachsen

Mehr denn je gilt es, dem „Echten“ Raum zu geben. Die Begegnung, der persönliche Austausch, die zwischenmenschliche Erfahrung – all das sind einzigartige Momente, die durch keine Technologie der Welt ersetzt werden können. Verlieren wir also nicht den Mut, das Wunderbare im Unscheinbaren zu erkennen. Es braucht im Leben nicht viel um glücklich zu sein.

„Erst betrachte dich selbst im Spiegel, dann rede.“

Petra Plimon

© Johanna Dulnigg

Leben und Sterben: Der Rhythmus der Natur ist uns ein nützlicher Wegweiser. © Johanna Dulnigg

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe von YAvida - Ja zum Leben:

YAvida Ausgabe Nr. 2

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