Foto: Schurian/Stadt Villach
Umwelt
14.12.2022

Villach zeichnet junge Klimahelden aus

Zehn engagierte Nachhaltigkeitsprojekte von jungen Villachern zwischen 7 und 18 Jahren wurden gewürdigt.

Die Palette der Ideen und Projekte der neuen Villacher Klimaheldinnen und –helden ist breitgefächert. Sie reicht von Apps, die Lebensmittel im Kühlschrank mit Rezepten und Einkaufslisten vernetzen bis zu mit Blumen bemalten Straßen vor Schulen.

Jugend-Klimaschutzpreis

Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig war am Festabend beeindruckt dem Engagement und der Kreativität, welche die jungen Villacher in den Klimaschutz-Bewerb gelegt hatten: „Jede einzelne Idee verdient es, gewürdigt und umgesetzt zu werden. Ich kann allen Mädchen und Burschen nur gratulieren! Sie haben genau verstanden, worum es im Klimaschutz geht und ihre Visionen großartig vermittelt.“ Auf einem eigens gestalteten Thron präsentierten die neuen Klimahelden ihre Projekte und vermittelten, wie ernst sie sich mit Klimaschutz auseinandergesetzt hatten.

Nachhaltige Projekte aus allen Lebensbereichen

Die Nase vorn hatte schließlich Carla Staber mit ihrer App „Smart Grocery“, eine Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, an der sie mit Emma Wutti und Paul Suete gefeilt hat. Auf den zweiten Platz hievte sich die Regenbogenschule VS Fellach, die eine Zufahrt zum Schulgebäude zur nachhaltigen Künstlerzone gemacht hatte. Der Drittgereihte, Antonio Maric, möchte leerstehende Räume mit regionalen Produkten, Pflanzen und Veranstaltungen zum Leben erwecken. Beim Online-Voting erzielte Antonia Egger mit ihrer APP für grünen Tourismus die meisten Stimmen. Auf den gemeinsamen 5. Platz reihte die Jury das Wiederverwertungsprojekt „4tommorow“ der CHS-Schülerinnen Julia Gschwendtner, Emma Enzi und Anna-Maria Steiner, die Erde aus Lebensmittelresten erzeugende „Jausenschmaus-Kiste“ von Maddy Blaha, die schlechte-in-gute-Luft-verwandelnde „CO2-Box“ von Maximilian Salzgeber, „Der geheime Garten“ der Regenbogenschule Fellach, der „4future-Aktionstag“ der CHS-Schüler Philipp Schuhai und Tobias Sacherer sowie die mit alten Golfbällen gefüllten Steinkörbe des erst siebenjährigen Luca Bramberger.

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