Leben

VP Scheucher-Pichler fordert: Pflegereform als Neujahrsvorsatz

Senioren dürfe man nicht aus den Augen verlieren. Die Corona-Pandemie hat die Herausforderungen in der Pflege nur noch ersichtlicher gemacht. Die Abgeordnete zum Nationalrat sieht hier einen großen Zugzwang bei allen Beteiligten.

Elisabeth Scheucher-Pichler meldet sich im Parlament in Wien zu Wort, um eine Lanze für die österreichischen SeniorInnen zu brechen: „Sie haben mit wertvoller Arbeit dieses Land groß gemacht und leisten auch in dieser schwierigen Zeit Wichtiges, in den Familien und in der Wirtschaft. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft.“

Es gelte jetzt besonders im Pflegebereich weitere Initiativen zu setzen. „Die Pandemie hat die bestehenden Probleme in der Pflege noch evidenter gemacht. Ich wünsche mir hier von allen Beteiligten einen Neujahrsvorsatz, damit 2022 wichtige weitere Schritte gesetzt werden können”, betont die Abgeordnete im Zuge der letzten Plenarwoche des Jahres. Die Task-Force Pflege habe mit ihrem Bericht bereits wichtige Themen angesprochen, bei denen es einen großen Handlungsbedarf gäbe.

Mit dem Projekt der Community Nurses und den zusätzlichen Geldern für die Pflegeausbildung habe man bereits erste Eckpfeiler umsetzen können.  Zudem sei die im letzten Ministerrat vorgelegte Regelfinanzierung für den Hospiz- und Palliativbereich zu begrüßen. „Für die Jahre 2022-2024 werden zusätzliche Mittel von 118 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, das ist ein starkes Zeichen für Menschen, die Hilfe für ihren letzten Lebensweg suchen“, freut sich Scheucher-Pichler.

Dennoch sei die Arbeit im Pflegebereich noch lange nicht getan. „Wir brauchen mehr Unterstützung für die pflegenden Angehörigen, die 80 Prozent der Pflege übernehmen und einen Ausbau der Pflege daheim, sowie zusätzliche leistbare Services. Es gilt das umsetzen, was sich die Menschen wünschen. Sie wollen so lange wie möglich zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung selbstbestimmt, in Würde und mit guter Lebensqualität leben.“, so die Abgeordnete abschließend.

© Foto Horst
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