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Leben
02.03.2026

West­bahn-Premieren­fahrt: Ein Zug voller Kultur

Ab März verkehrt die Westbahn auch im Süden. Bei der Premierenfahrt von Wien nach Villach war die bunte Kärntner Kulturlandschaft mit an Bord.

Ab März gibt es Neuerungen auf der Südstrecke: Die Westbahn erweitert ihren Aktionsradius und bedient nun auch die Strecke von Wien über Graz und Klagenfurt bis Villach. Auch in Kühnsdorf-Klopeiner See und Pörtschach gibt es Zwischenhalte. Passend dazu sind die Züge der Westbahn mit Sujets der Kärntner Tourismusregion gebrandet und laden Reisende dazu ein, dem Land der Berge und Seen einen Besuch abzustatten.

Kunst und Kultur auf Schiene

Unter den bedruckten Zügen ist auch einer mit Bildern der kulturellen Highlights der Region. Diese Garnitur wurde für die Premierenfahrt der Westbahn mit Kurs auf den Süden genutzt, die ganz unter dem Motto „Kunst und Kultur auf Schiene in Kärnten/Koroška" stand. Zahlreiche Kärntner Künstler:innen bespielten die gebrandeten Waggons für die zur Premierenfahrt geladenen Gäste. Einen Zwischenstopp legte die Westbahn im Klagenfurter Hauptbahnhof ein, wo der Premierenzug von Landeshauptmann Peter Kaiser, LHStv.in Gaby Schaunig, LR Sebastian Schuschnig und LR Daniel Fellner empfangen wurde.

„Durch das Kulturbranding der Westbahn wird Kärntens hochqualitative und vielfältige Kulturszene noch stärker sichtbar und in die Welt hinausgetragen.“

Landeshauptmann Peter Kaiser

„Mit der neuen Westbahnverbindung in den Süden lässt sich die Jahrhundertchance Koralmbahn für die Menschen in Kärnten noch besser nutzen. Damit bekommt Kärnten eine weitere, schnellere und verlässliche Anbindung an Graz und Wien“, so Landeshauptmann Peter Kaiser. Auch in Bezug auf Kultur und Tourismus seien die Kooperation mit der Westbahn und das Kulturbranding zu begrüßen: „Damit wird Kärntens hochqualitative und vielfältige Kulturszene noch stärker sichtbar und in die Welt hinausgetragen“, betonte der Landeshauptmann. In den Westbahnzügen liegen zudem kostenlose Programmhefte mit dem Sommerprogramm der Kärntner Kunst- und Kulturszene auf. Auch LHStv.in Gaby Schaunig zeigte sich erfreut, dass Südösterreich durch die zusätzlichen Westbahn-Verbindungen noch enger zusammenrückt: „Von der neuen Westbahnverbindung profitieren die Kärntner:innen und unser Bundesland als gesamter Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort. Diese Zugverbindung macht Kärnten noch mobiler und attraktiver und wird mit dem Kulturbranding zugleich zum Botschafter für Kultur, Lebensqualität und Gastfreundschaft unseres Bundeslandes“.

Großes Spektakel bei der Premierenfahrt

Bereits beim Zwischenhalt in Klagenfurt zeigte sich das kreative Potenzial der vielseitigen Kunst- und Kulturszene: Die zahlreichen Kulturtätige und Kulturarbeiter:innen fluteten den Bahnsteig am Klagenfurter Hauptbahnhof, hochgehaltene Schilder zeigten die Zugehörigkeit zu den verschiedenen Kulturvereinen und -institutionen an. Besonders begeisterte das überlebensgroße Theaterpferd des Stadttheaters, das zur Musik von Stadttheaterchor und -bläsern über den Bahnsteig spazierte. Die Premierenfahrt endete beim Bahnhof Villach mit einem großen Festakt und Beiträgen der Stadtkapelle des Eisenbahnmusikvereins, der Jauntaler Trachtenkapelle sowie musikalischer Umrahmung durch Silvia Igerc und Arthur Ottowitz. Für die künstlerische Gestaltung des Programms waren Nadja Kayali (Carinthischer Sommer), Florian Eisner (Ensemble Porcia), Andreas Ickelsheimer (Heunburg Theater) und Arthur Ottowitz (Werner Berg Museum Bleiburg/Pliberk) verantwortlich.

Westbahn als Vorteil für Kärnten

Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig bedankte sich bei den Geschäftsführern der Westbahn sowie Haupteigentümer Haselsteiner für die Umsetzung dieser gemeinsamen Idee. Die Westbahnverbindung bringe eine Reihe von Vorteilen für Kärnten, so Schuschnig: „Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn wurde der Kärntner Bevölkerung ein bis dahin noch nie dagewesenes Mobilitätsangebot eröffnet. Umso mehr freut es mich, dass ab März mit der Westbahn ein weiteres Eisenbahnverkehrsunternehmen auf dieser Strecke durch unser Bundesland fahren wird. Damit ist Kärnten noch öfter an Wien und Graz angebunden und auch die Regionen Südkärnten, rund um den Wörthersee und um Villach sind noch besser erreichbar“, so Schuschnig und ergänzte: „Mit den drei gebrandeten Zügen wird die Westbahn auch zum Botschafter des reichhaltigen Kulturangebots sowie des Wirtschafts- und Tourismusstandorts Kärnten.“

„Kärnten ist weit mehr als Kulisse mit Seen oder Bergen.“

Westbahn-Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner

Westbahn-Haupteigentümer Hans Peter Haselsteiner betonte im Rahmen der Eröffnung: „Kärnten ist eines der kulturell reichsten Bundesländer Österreichs mit großer Tradition in Literatur, Malerei, Tanz und Bildhauerei. Kärnten ist weit mehr als Kulisse mit Seen oder Bergen. Wenn wir diese Stärken sichtbar machen, wird das Bundesland als Kulturraum noch attraktiver“. Auch Landesrat Daniel Fellner zeigte sich erfreut: „Die neue Westbahnstrecke in den Süden ist ein weiteres Symbol für die Zukunftsfähigkeit von Kärnten. Die Strecke verbindet nicht nur Wien mit Kärnten, sondern auch die Menschen und deren Ideen und Kreativität, den Wirtschaftsraum und unsere Gemeinden.“

„Wenn moderne Mobilität und kulturelle Identität zusammenspielen entsteht ein echter Mehrwert für die Menschen und für die Region.“

Marco Ramsbacher, Westbahn-Geschäftsführer

Auch Westbahn-Geschäftsführer Marco Ramsbacher hat als gebürtiger Kärntner eine Verbindung zum Bundesland: „Wenn moderne Mobilität und kulturelle Identität zusammenspielen entsteht ein echter Mehrwert für die Menschen und für die Region. Als gebürtiger Kärntner freut es mich besonders, dass wir mit dem SMILE-Hochgeschwindigkeitszug und unserer neuen Westbahn-Verbindung die Vielfalt Kärntens sichtbar machen“, so Ramsbacher.

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